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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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21. April 2016

Aktuelle Therapie der Myelodysplastischen Syndrome

Noch vor wenigen Jahren galten die Myelodysplastischen Syndrome (MDS) als „Altersanämien“ und standen mangels therapeutischer Optionen und Verständnis der Pathophysiologie wissenschaftlich immer ein wenig abseits. Zudem ist die Diagnostik der MDS häufig komplex und nicht selten kann eine eindeutige Diagnose nur im Krankheitsverlauf gestellt werden.

In den letzten Jahren aber geraten die MDS immer mehr in den wissenschaftlichen Fokus. Gründe hierfür sind Erkenntnisse auf dem Gebiet der Pathophysiologie, aber auch auf dem Gebiet der Prognoseabschätzung. Außerdem sind inzwischen einige Medikamente für die Behandlung der MDS zugelassen worden und haben Eingang in den klinischen Alltag gefunden. Darüber hinaus sind verbesserte Diagnosekriterien etabliert, die eine möglichst genaue Diagnostik der vielen verschiedenen Ausprägungsgrade der Erkrankungen erlauben. Die deutsche MDS-Studiengruppe hat in den letzten Jahren wesentliche Beiträge zur Pathophysiologie, Diagnostik, Prognoseabschätzung und Therapie geleistet. Folgerichtig werden die Kernthemen auf dem Gebiet der MDS von langjährigen Mitarbeitern der MDS-Studiengruppe dargestellt.

Die vorliegende Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE ist den MDS gewidmet. Die Arbeit von Kathrin Nachtkamp stellt das diagnostische Prozedere und die Prognoseabschätzung mittels klinischer Scores dar und weist auf die neue, von der WHO in diesem Jahr vorgeschlagene Klassifikation hin. Fast nahtlos schließt sich die Darstellung der Neuigkeiten in der molekularen Diagnostik von Felicitas Thol und Michael Heuser an. Dieses Feld hat sich gerade in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt und bedurfte einer ordnenden und kommentierenden Hand. Die anschließende Arbeit von Juliane Steinmann und Gesine Bug befasst sich mit der breiten Palette an Therapiemöglichkeiten für Patienten mit MDS. Dabei werden nicht nur die zugelassenen Substanzen berücksichtigt, sondern auch einige neue Medikamente dargestellt, die im Rahmen klinischer Studien untersucht werden. Nicht zuletzt bietet dieser Artikel auch eine Übersicht über die allogene Stammzelltransplantation bei MDS-Patienten; auch dieses Feld hat sich u.a. durch die nicht-myeloablative Konditionierung gerade für ältere MDS-Patienten entwickelt.
 
Diese Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE soll dem interessierten Leser helfen, sich in der komplexen Welt der Diagnostik und Therapie der MDS zurechtzufinden. Abgerundet wird die Thematik durch CME-Fragen, deren Beantwortung die Kenntnisse vertiefen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr
Prof. Dr. Ulrich Germing
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