Samstag, 31. Juli 2021
Navigation öffnen
Infos für Patienten
02. Oktober 2017

Mobile Helfer – Können Apps bei Vorsorge und Krebstherapie unterstützen?

Gesundheits-Apps sind auf dem Vormarsch. Auch zum Thema Krebs gibt es einige Smartphone-Programme, die Gesunde bei der Vorbeugung und Patienten bei der Therapie unterstützen sollen. Doch Vorsicht: Nicht jede App ist wirklich nützlich. In seinem Monatsthema liefert das ONKO-Internetportal einen Überblick über aktuelle Krebs-Apps und gibt Tipps zu deren Nutzung.
Noch ist der Markt für Apps zum Thema Krebs überschaubar. Schaut man sich jedoch die allgemeine Entwicklung der mobilen Gesundheitsanwendungen an, ist klar: Auch bei diesem Thema geht der Trend in Richtung digitale Anwendungen – vor allem im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung. Vorsicht geboten ist allerdings bei Apps, die beispielsweise versprechen, das individuelle Hautkrebsrisiko bei konkreten Hautverfärbungen oder Veränderungen von Hautflecken einzuschätzen. Sie können die Einschätzung eines Arztes nicht komplett ersetzen.
Weniger problematisch sind Apps, die darauf abzielen, die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern oder den Alltag zu erleichtern. „Sport gegen Krebs“ beispielsweise gibt Krebspatienten Tipps und Anleitungen, wie sie während und nach der Krebsbehandlung ihr Wohlbefinden durch Sport und Bewegung fördern können. Mit der App „Health Food“ bietet das Tumorzentrum München Rezepte für Patienten mit Krebs für mobile Endgeräte an. Auch Apps, die Patienten bei der Medikamenteneinnahme unterstützen, können sinnvoll sein. Ähnlich wie ein Wecker erinnern sie Patienten zu festgelegten Zeiten an ihre Tabletteneinnahme.

Worauf jedoch vor der Installation oder dem Kauf einer App zu achten ist und wie wichtig das Kleingedruckte beim Thema Datenschutz ist – dies erläutert das ONKO-Internetportal in seinem aktuellen Monatsthema unter https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/leben-mit-krebs/beratung-und-hilfe/mobile-helfer-koennen-apps-bei-der-krebsvorsorg.html.

ONKO-Internetportal, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mobile Helfer – Können Apps bei Vorsorge und Krebstherapie unterstützen?"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose