Samstag, 15. Mai 2021
Navigation öffnen
Infos für Patienten
07. Oktober 2019

Brustkrebsmonat Oktober – Früherkennung kann Leben retten

Brustkrebsmonat Oktober – Früherkennung kann Leben retten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Früherkennung erhöht die Chancen, Brustkrebs zu besiegen. Darauf wird mit Blick auf den bevorstehenden Brustkrebsmonat Oktober hingewiesen. Rund 75.000 Frauen erhalten hierzulande pro Jahr laut Deutscher Krebsgesellschaft die Diagnose Brustkrebs. Etwa 17.000 Patientinnen sterben an den Folgen, auch weil der Krebs manchmal zu spät erkannt wurde.
„Anders als andere Krankheiten macht sich Brustkrebs nicht durch Schmerzen bemerkbar. Stattdessen können Veränderungen an Brust und Brustwarze sowie Verhärtungen im Brustgewebe und an den Lymphdrüsen im Achselbereich auf eine Erkrankung hindeuten. Deshalb ist es immens wichtig, dass Frauen einmal im Monat ihre Brust selbst abtasten und regelmäßig zur Früherkennung gehen“, betont Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Das Brustkrebsrisiko steige mit zunehmenden Alter. Neben dem Abtasten der Brüste sei daher auch die jährliche Früherkennungsuntersuchung beim Gynäkologen wichtig, die Frauen ab 30 einmal im Jahr wahrnehmen können. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren hätten die Möglichkeit, alle 2 Jahre eine Mammographie in einem spezialisierten Untersuchungszentrum durchführen zu lassen. Daneben könne ein gesunder Lebensstil zur Prävention beitragen.

Bei Diagnose Brustkrebs schnell handeln

Auch wer Vorsorgemaßnahmen trifft, habe keine Garantie auf ein Leben ohne Brustkrebs. Werde eine Krebserkrankung diagnostiziert, sei schnelles Handeln gefragt. Patientinnen bekämen ein spezialisiertes Brustzentrum empfohlen, wo gemeinsam über Behandlungsoptionen beraten und entschieden werde. Unabhängig von der Therapieform sei stets eine intensive Nachsorge wichtig. Hier gibt es die Möglichkeit einer Teilnahme an einem sogenannten Disease-Management-Programm an, wodurch sie aktiv in die Behandlung eingebunden werden.

BARMER


Das könnte Sie auch interessieren
Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten
Vor+der+Darmspiegelung+ist+%E2%80%9EAbf%C3%BChren+an+zwei+Tagen%E2%80%9C+am+effektivsten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Je sauberer der Darm, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge. Darauf weisen Experten im Vorfeld des Kongresses Viszeralmedizin 2016 in Hamburg hin. Um den Darm optimal für die „Koloskopie“ vorzubereiten, sollten Patienten auf zwei Tage verteilt eine Poly-Ethylen-Glykol-Lösung (kurz: PEG) als Abführmittel zu sich nehmen, so die Mediziner. Die Darmspiegelung gilt als eines...

Hautkrebsreport: Nur jeder Sechste geht zur Früherkennung
Hautkrebsreport%3A+Nur+jeder+Sechste+geht+zur+Fr%C3%BCherkennung
© Alexander Raths / fotolia.com

Hautkrebs ist mit 270.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Bei jeder siebten Erkrankung handelt es sich um ein sogenanntes malignes Melanom, den gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Allein in Rheinland-Pfalz waren im Jahr 2017 9.907 gesetzlich Krankenversicherte vom schwarzen Hautkrebs betroffen. Die häufigsten Erkrankungsfälle wurden in Hessen, Niedersachsen und Thüringen...

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell
Berufliche+Reha+ist+mehr+als+Wiedereingliederung+nach+dem+Hamburger+Modell
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum


Etwa zwei Drittel aller Berufstätigen, die an Krebs erkrankt sind, kehren zurück in das Arbeitsleben. Für viele ist die Motivation hoch, denn wer arbeitet, erobert sich ein Stück Normalität zurück. Doch der Wiedereinstieg sollte behutsam erfolgen und an die individuelle Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Nach längerer Arbeitsunfähigkeit bieten die Leistungen der...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Brustkrebsmonat Oktober – Früherkennung kann Leben retten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.