Sonntag, 18. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Prevymis
Prevymis
Medizin
12. Juli 2013

Marktzulassungen für Trabectedin in 5 weiteren Ländern

Durch die Regulierungsbehörden für Trabectedin (Yondelis®) wurden neun zusätzliche Vermarktungszulassungen für fünf Länder erteilt, vier davon zur Behandlung von platinsensiblem rezidivierenden Eierstockkrebs in Verabreichung mit Caelyx® (pegyliertes liposomales Doxorubicin) und die restlichen fünf zur Behandlung von Weichteilsarkomen, wobei Yondelis® für diese Indikation als Monotherapie vermarktet wird.

Anzeige:
Ibrance
Ibrance
 

Die fünf Länder, in denen die neun Genehmigungen erteilt wurden, sind die VAE (Vereinigte Arabische Emirate), Südafrika, Guatemala, Kroatien und die Türkei.
 
Nach diesem Beschluss ist Yondelis® in insgesamt 78 Ländern zugelassen, wovon 30 zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zählen. Im Jahr 2007 genehmigte die EG Trabectedin zur Behandlung von Weichteilsarkomen. Ende 2009 erteilte die EU-Kommission die Genehmigung zur Vermarktung von Yondelis® in Verabreichung mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin zur Behandlung von platinsensiblen rezidivierenden Ovarialkarzinomen. Seither erfolgten auch in anderen Gebieten zahlreiche Genehmigungen für diese Indikation und der Beginn der Vermarktung.
 
Yondelis® ist in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und der Schweiz als Orphan-Arzneimittel zur Behandlung von Weichteilsarkomen und Eierstockkrebs ausgewiesen, in Japan und Südkorea zur Behandlung von Weichteilsarkomen.
 
Laut dem Lizenzabkommen zwischen PharmaMar – Tochtergesellschaft von Zeltia S.A. - und Janssen Products LP, hält PharmaMar die Vermarktungsrechte für Trabectedin in Europa (einschließlich Osteuropa), während die Vermarktungsrechte für den Rest der Welt bei Jansen Products LP liegen. Die einzige Ausnahme hierbei bildet Japan, wo PharmaMar S.A. (Zeltia-Gruppe, ZEL.MC) und Taiho Pharmaceutical CO., LTD. ein Lizenzabkommen zur Entwicklung und Vermarktung von Trabectedin abgeschlossen haben. PharmaMar hat vier weitere neue Substanzen in klinischer Entwicklung: Aplidin®, Zalypsis®, PM01183 und PM060184. mm durch.
 

 

Quelle: Zeltia, PharmaMar


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
Das könnte Sie auch interessieren
Brustkrebs: Informationen helfen gegen Ängste
Brustkrebs%3A+Informationen+helfen+gegen+%C3%84ngste
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Aktuelle Studien belegen: Patientinnen mit der Diagnose Brustkrebs profitieren von  guter Gesundheitsinformation und Aufklärung. Ängste und Sorgen nehmen ab, die Lebensqualität steigt. Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) informiert Betroffene und Angehörige seit 30 Jahren rund um das Thema Krebs. Bei 50 Prozent aller Anfragen zu Tumorlokalisationen steht das Thema Brustkrebs...

Prävention: „Körperliche Aktivität so wichtig wie ein Krebsmedikament“
Pr%C3%A4vention%3A+%E2%80%9EK%C3%B6rperliche+Aktivit%C3%A4t+so+wichtig+wie+ein+Krebsmedikament%E2%80%9C
© Heidi Mehl / Fotolia.com

Nach Schätzungen beruhen etwa 70 Prozent aller behandelten Erkrankungen in den Industrienationen auf Lebensstilfaktoren, wie Übergewicht, das aufgrund von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung entstanden ist. Ein gesunder Lebensstil sei ein wesentlicher Präventionsfaktor und müsse dringend gesundheitspolitisch verankert werden, fordert ein Experte im Vorfeld der MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016. Es gelte nicht...

Kombination von Wirkstoffen könnte Heilungschancen bei Eierstockkrebs verbessern
Kombination+von+Wirkstoffen+k%C3%B6nnte+Heilungschancen+bei+Eierstockkrebs+verbessern
© Uniklinikum Dresden/Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Innovative zielgerichtete Wirkstoffe, so genannte PARP-Inhibitoren, können die Prognose bei Eierstockkrebs deutlich verbessern. Dies gilt vor allem für Patientinnen, deren Tumoren bestimmte genetische Voraussetzungen aufweisen. Ein Forscherteam unter Leitung von WissenschaftlerInnen der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) konnte nun in Laborexperimenten zeigen, dass die...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Marktzulassungen für Trabectedin in 5 weiteren Ländern"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.