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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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07. Dezember 2016

NSCLC: Zweite Therapiechance verbessert Überlebensdauer

Nicht immer zeigt die Erstlinientherapie eine entsprechende Wirkung. Dann kann ein Wechsel der Medikamente doch noch einen relativ guten Effekt bringen, berichteten Experten beim Lungenkrebs-Weltkongress in Wien (IASLC 17th World Conference on Lung Cancer).
 
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PD Dr. Sacha Rothschild von der Abteilung für medizinische Onkologie der Universitätsklinik in Basel und Co-Autoren haben den Krankheitsverlauf von 462 Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) untersucht. Das mittlere Alter der Kranken lag bei 63 Jahren, 81% waren Raucher, 71% Männer. 52% der Karzinome entfielen auf den häufigsten Lungenkarzinom-Tumortyp eines Adenokarzinoms.  Insgesamt betrug die durchschnittliche Lebenserwartung nach der Diagnose 11,3 Monate. Nach wie vor haben Patienten mit einem nicht operablen Lungenkarzinom eine schlechte Prognose. 62% der Patienten bekamen eine medikamentöse Erstlinien-Therapie auf der Basis von Platin-haltigen Chemotherapeutika (vor allem Cisplatin). Das brachte die Erkrankung im Mittel drei Monate lang zum Stillstand. Knapp 42% der Patienten zeigten eine Tumorprogression unter dieser ersten Therapie und hatten im Vergleich zu jenen mit einem belegbaren Behandlungseffekt eine Lebenserwartung von durchschnittlich 9,2 Monaten versus 20,7 Monaten.  

Laut der Ergebnisse von Dr. Sacha Rothschild sollte in solchen Fällen eine Umstellung der Behandlung auf andere Medikamente erfolgen. Immerhin lässt sich dadurch im Vergleich zu einer nur noch unterstützenden und nicht mehr onkologisch wirksamen Behandlung die durchschnittliche Überlebensdauer von 5,5 Monaten auf 23,6 Monate anheben. Trotzdem zeigte sich aber weiterhin, dass ein schlechter Effekt der ersten onkologischen Behandlung die Prognose der Betroffenen nachhaltig schlechter macht.

Dies gilt für die Zeitspanne bis zum weiteren Fortschreiten der Erkrankung genauso wie bei Betroffenen, bei denen das Karzinom vorübergehend ganz oder zumindest teilweise verschwindet.
 
"Mehr als 40% dieser Lungenkrebspatienten sprechen auf die zunächst ausgewählte medikamentöse Therapie nicht an. Ihnen sollten aber aktiv wirksame Alternativen angeboten werden", so Dr. Rothschild. Die in der wissenschaftlichen Arbeit festgestellten Behandlungsresultate für die Erst- und Zweitlinientherapie würden den Maßstab bilden, an dem der Erfolg der neuen Immuntherapien bei Lungenkrebs zu messen sei.
IASLC 2016
Literatur:
Sacha Rothschild et al.
Second-line Therapy Improves Overall Survival in Primary Refractory Non Small-Cell Lung Cancer (NSCLC) Patients.
IASLC-WCLC Abstract
 
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