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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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18. Mai 2015

Leidensdruck verringern bei übermäßigem Schwitzen in den Wechseljahren und in der Krebstherapie

Das übermäßige Schwitzen kann als Begleiterscheinung von Hitzewallungen während des Klimakteriums oder als Nebenwirkung der adjuvanten Therapie gynäkologischer Tumoren auftreten. Die meisten Betroffenen geben an, durch den gesteigerten Schweißfluss im Alltagsleben eingeschränkt zu sein.

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"Das Leiden wird oft verschwiegen und der Kontakt zu anderen gemieden. Das kann zu psychologischen Problemen - bis hin zur sozialen Isolation - führen", so Dr. Matthias Krick, niedergelassener Gynäkologe, Moers. Deshalb riet er dazu, übermäßiges Schwitzen immer gezielt zu erfragen und zu behandeln.  Eine Hormonersatztherapie (HET) zur Behandlung der vasomotorischen Symptomatik wird kontrovers diskutiert und von einigen Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden abgelehnt.  Auch ist die HET bei bestimmten Patientinnen kontraindiziert, z. B. bei Vorliegen eines Mamma- oder Endometriumkarzinoms. "In diesen Fällen ist Methantheliniumbromid (Vagantin®) eine hormonfreie Option", erklärte Krick. "Auch für Patientinnen, bei denen die Behandlung mit Phytoöstrogenen nicht zufriedenstellend verläuft, kann das Anticholinergikum eine Alternative sein", so Krick. Das Produkt ist derzeit fiktiv zugelassen*. Es kann grundsätzlich auf Privatrezept verordnet werden.

*Vagantin® ist derzeit fiktiv zugelassen, befindet sich jedoch im (Neu-) Zulassungsverfahren. Das Präparat wird von einigen Krankenkassen erstattet. Andere haben trotz der bestehenden, guten Datenlage zur Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie und langjähriger Anwendungserfahrung die Erstattung bis zur Zulassung ausgesetzt. „Erfahrungsgemäß ist aufgrund des enormen Leidensdrucks die Bereitschaft vieler Patienten hoch, die Kosten selbst zu tragen“, so Czaika. „Deshalb sollte das Präparat, solange die Zulassung nicht vorliegt, auf Privatrezept verschrieben werden.“

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