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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. Dezember 2015

70-90% des Krebsrisikos auf äußere Faktoren zurückzuführen?

Krebs ist überwiegend die Folge von Umweltfaktoren, so eine Studie des Stony Brook Cancer Centre. In diesem Jahr war darüber eine Debatte entstanden, als Wissenschaftler behaupteten, dass zwei Drittel der Krebserkrankungen auf "Schicksal" und nicht auf Faktoren wie das Rauchen zurückzuführen seien. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse gehen davon aus, dass lediglich 10-30% der Krebserkrankungen "schicksalshaft" auftreten, durch intrinsische Faktoren wie Mutationen bei der Zellteilung. Der weitaus größere Anteil kommt durch Rauchen, (UV)-Strahlung und andere – bisher noch nicht identifizierte – äußere Faktoren zustande. Damit würde das Thema Prävention wieder stärker in den Vordergrund gerückt.

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Die Diskussion entbrannte um die Bedeutung der intrinsischen und äußeren Faktoren. Die Wissenschaftler wählten jetzt verschiedene Ansätze zur Beantwortung dieser Frage - unter anderem Computermodelle, Bevölkerungsdaten und genetische Ansätze. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass 70-90% des Risikos auf äußere Faktoren zurückzuführen sind.

Laut Yusuf Hannun, Direktor des Stony Brook Cancer Centre, spielen äußere Faktoren eine wichtige Rolle. "Das ist wie Russisches Roulette mit einem Revolver: Das intrinsische Risiko ist eine Kugel. Spielt man russisches Roulette, wird vielleicht eine von sechs Personen erkranken, das ist dann einfach Schicksal. Ein Raucher fügt jedoch zwei oder drei Kugeln mehr hinzu." Es stimme schon, dass nicht jeder Raucher an Krebs erkranke, die Wahrscheinlichkeit dafür sei allerdings erheblich höher.

pte
Literatur:

S. Wu et al. Substantial contribution of extrinsic risk factors to cancer development Published online 16 December 2015, Nature
http://dx.doi.org/10.1038/nature16166; 2015

Cancer studies clash over mechanisms of malignancy. Debate surrounds relative importance of environmental and intrinsic factors.
http://www.nature.com/news/cancer-studies-clash-over-mechanisms-of-malignancy-1.19026

 
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