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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. März 2015

Immunonkologie: Klinische Phase-I-Studie mit weiterem Checkpoint-Blockierer APN401 startet

Das österreichische Biotech-Unternehmen APEIRON Biologics AG ("Apeiron") gab bekannt, dass ein erster Patient im Rahmen einer Phase-I-Studie mit Apeirons Zelltherapie APN401 behandelt worden ist. Die Studie am Wake Forest Baptist Medical Center (WFBMC) wird von Pierre L. Triozzi, Professor für Innere Medizin am Comprehensive Cancer Center des WFBMC in North Carolina, USA, geleitet.

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Die Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und optimale Dosis von autologen peripheren Immunzellen, bei denen das Cbl-b Gen ex vivo gesilenced, also temporär inaktiviert wird. Dieser völlig neuartige Ansatz soll durch eine Checkpoint Blockade die Fähigkeit des Immunsystems unterstützen, Krebs zu bekämpfen.

"Es gibt Faktoren in Immunzellen, die deren Fähigkeit, Krebszellen zu zerstören, behindern. Mithilfe von intrazellulär wirkenden Substanzen (siRNA) erreichen wir eine sogenannte Checkpoint Blockade in Immunzellen von Patienten. Die Immunzellen werden aus dem Patientenblut gewonnen und nach Inaktivierung des Cbl-b Gens wieder verabreicht. Diese Behandlung der Zellen hilft ihnen dabei, Krebszellen effizienter zu erkennen und zu zerstören", erklärt Pierre L. Triozzi. "Eine solche Aktivierung des Immunsystems könnte im Prinzip für die Behandlung von jeder Art von Krebserkrankung und auch in Kombination mit anderen Immuntherapien, beispielsweise anderen Checkpoint Blockade-Ansätzen oder Krebsimpfungen, angewandt werden."

Hans Loibner, CEO von Apeiron, fügt hinzu: "Das Projekt basiert auf wegweisenden Forschungsergebnissen von Apeirons Gründer Josef Penninger. Der Beginn dieser Studie ist ein wichtiger Meilenstein für Apeiron, da wir damit wieder ein Projekt von der akademischen Idee bis an den Start einer klinischen Entwicklung bringen konnten. Außerdem können wir damit erneut aufzeigen, dass Apeiron in der Lage ist, spektakuläre Grundlagenwissenschaft in Richtung einer praxisnahen Anwendung zu übersetzen."

APN401 ist eine individuelle adoptive Zelltherapie, bei der humane periphere mononukleäre Blutzellen (PBMCs) aus Patientenblut entnommen und ex vivo mit kleinen interferierenden Ribonukleinsäuremolekülen (siRNA) behandelt werden. Dabei wird selektiv das Gen Cbl-b, eine E3 Ubiquitin-Ligase, temporär inaktiviert, wodurch die PBMCs aktiviert werden, Krebszellen besser zu erkennen und zu zerstören. Anschließend werden diese PBMCs dem Patienten wieder verabreicht, wobei das gesamte Verfahren am Krankenbett und innerhalb eines Tages durchgeführt werden kann, wodurch keine zusätzliche, aufwendige Logistik benötigt wird.

Diese Phase I-Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und optimale Dosis von APN401 bei Patienten mit Melanomen, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder anderen soliden Tumoren, die sich bereits auf andere Teile des Körpers ausgebreitet haben oder nicht durch eine Operation entfernt werden können.

Quelle: Apeiron
 
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