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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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29. Juni 2012

Hochrisikopatienten mit Melanom profitieren von Interferon-alfa

Bei Patienten mit reseziertem primären Melanom ab 2 mm* und /oder nodal-positivem Tumor ist Interferon alfa momentan die einzige zugelassene adjuvante Therapie. In zahlreichen randomisierten und kontrollierten Studien ließ sich damit eine signifikante Verlängerung der rezidivfreien Überlebenszeit erzielen. Die Resultate hinsichtlich des Gesamtüberlebens sind nicht so konsistent.

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In den europäischen Ländern nimmt die Inzidenz des malignen Melanoms pro Jahr um bis zu 5% zu. Die adjuvante Therapie zielt darauf ab, das Überleben ohne Rezidive sowie Fernmetastasen sowie das Gesamtüberleben zu verbessern. Die chirurgische Intervention und die adjuvante Radiotherapie, die neuerdings eingesetzt wird, haben lediglich einen günstigen Einfluss auf das lokale rezidivfreie Überleben. Einen klinisch bedeutsamen Nutzen brachte die systemische Therapie mit Interferon-α2b (z. B. Intron® A), das in unterschiedlichen Dosierungen verwendet wird, berichtete Professor Peter Mohr, Buxtehude. Kürzlich veröffentlichte Studiendaten zeigten, dass eine intermittierende Gabe von Hochdosis-Interferon -alfa 2b zu weniger Therapieabbrüchen und einer besseren Lebensqualität der Patienten führte. Eine Überlegenheit zur Standard-Hochdosis-Interferon-alfa2b-Therapie konnte allerdings nicht gezeigt werden.

„Bisher ist Interferon-alfa2b die einzige Substanz, die in randomisierten Studien bei Hochrisiko-Melanom-Patienten das rezidivfreie Überleben stets und das Gesamtüberleben manchmal verlängert“, konstatierte Professor Sanjiv Agarwala, Bethlehem, USA. Alle anderen Studien mit Vakzinen oder anderen Substanzen verliefen negativ. Das gilt auch für die Biochemotherapie mit CVD/IL-2/IFN. Dass aber Hochrisiko-Patienten von Interferon-alfa deutlich profitieren, beweisen drei Metaanalysen. Eine davon (Mocellin S et al., J Natl Cancer Inst 2010; 102: 493-501) umfasste 14 randomisierte und kontrollierte Studien mit insgesamt 8.122 Teilnehmern. Davon wurden 4.362 mit Interferon-alfa behandelt und die übrigen nur beobachtet. Unter der adjuvanten Behandlung kam es beim krankheitsfreien Überleben zu einer Risikosenkung um18% und beim Gesamtüberleben von 11%. Beide Differenzen waren statistisch signifikant.            

* Gemäß AJCC-Klassifikation 2009 2 mm, gemäß Fachinfo Roferon ab 1,5 mm


kbf

Quelle: Satellitensymposium „Current views on treatment of high risk patients: What has changed and what is the same?”, veranstaltet von MSD Sharp & Dohme GmbH, Haar, anlässlich des 2. European Post-Chicago Melanoma Meetings, München, 21. Juni 2012
 
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