Dienstag, 16. Oktober 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
15. März 2018

Immunmodulation bei Multiplem Myelom und indolenten Lymphomen

Die aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten immunmodulatorischer Behandlungsstrategien bei Multiplem Myelom (MM) und indolenten Lymphomen wie dem Follikulären Lymphom (FL) waren Thema eines Satellitensymposiums im Rahmen des DKK.
Anzeige:
 
 
Die synergistische Wirkung von Proteasom-Inhibitoren und immunmodulatorischen Wirkstoffen (IMIDs) beim MM ist gut belegt. Wie Prof. Dr. Mascha Binder, Hamburg, berichtete, rückt nun zunehmend auch die kombinierte Immunstimulation aus Immun-Checkpoint-Inhibitoren (PD-1/PD-L1) und IMIDs in den Fokus, bei der ebenfalls synergistische Effekte beobachtet wurden, die aber auch, v.a. wenn zusätzlich Dexamethason gegeben wird, mit ausgeprägten Toxizitäten assoziiert sind. „Multiples Targeting oder Targeting des Microenvironments/der Immunfunktion wirken beim MM synergistisch“, resümierte Binder. Therapeutisches Potenzial bieten auch zelluläre Immuntherapien mit CAR-T-Zellen.


R+R gleich R2?

Auch bei indolenten Lymphomen werden immunmodulatorische Kombinationstherapien als Behandlungsoption diskutiert und in klinischen Studien geprüft. Wie Prof. Dr. Mathias Rummel, Gießen, berichtete, hatte ein Phase-II-Studie mit Lenalidomid (Revlimid®)+Rituximab beim unbehandelten FL ein gutes Ansprechen mit 87% kompletten Remissionen ergeben (1). Es lag daher nahe, einen synergistischen Effekt zwischen den beiden Therapien zu vermuten (angedeutet durch die Bezeichnung R2). Die Daten einer Phase-III-Studie zur Erstlinienbehandlung des FL, bei der einer 6-monatige R2-Therapie gefolgt von R2-Erhaltung (1 Jahr Lenalidomid+2 Jahre Rituximab) gegen 6 Monate Rituximab-Chemotherapie gefolgt von 2 Jahren Rituximab-Erhaltung evaluiert werden, liegen bislang nicht vor. Eine Überlegenheit des R2-Arms im Hinblick auf das komplette Ansprechen und das progressionsfreie Überleben wird jedoch nicht erwartet (2). Besser scheint die Wirksamkeit von R2 bei rezidivierten/refraktären Non-Hodgkin-Lymphomen zu sein. Erste Daten der Phase-III-Studie MAGNIFY (R2-Induktion, danach randomisiert entweder Erhaltung mit R2 oder Rituximab alleine), die beim letztjährigen ASCO, ICML und EHA präsentiert wurden, zeigen laut Rummel eine Überlegenheit des R2-Arms hinsichtlich der Gesamtansprechrate bei Patienten mit doppelt refraktärem FL und frühem Progress. Die MAGNITUDE-Studie wird auch von der deutschen Studiengruppe für indolente Lymphome (StiL) unterstützt.
Dr. rer. nat. Claudia Schöllmann
Quelle: Satellitensymposium „Immunmodulation in der Hämatologie – Multiples Myelom… and beyond“, DKK, 23.02.2018, Berlin; Veranstalter: Celgene
Literatur:
(1) Fowler NH et al. Lancet Oncol 2014;15(12): 1311-1318.
(2) http://ir.celgene.com/releasedetail.cfm?releaseid=1052524, abgerufen am 25. Februar 2018.
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs