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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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24. November 2009

EUTOS for CML: Europaweite Patientenregistrierung und Testverfahren seit 2 Jahren

Ziel des Kooperationsprojekts EUTOS (European Treatment and Outcome Study), welches aus der Zusammenarbeit vom ELN (European LeukemiaNet) und Novartis im Oktober 2007 gegründet wurde, ist, die CML (chronisch myeloische Leukemie) besser zu erforschen und so das Therapiemanagement europaweit zu synchronisieren und optimieren. CML hat weltweit eine Inzidenz von 2 Fällen pro 100.000 Einwohnern (1), das Durchschnittsalter bei der Erstdiagnose liegt zwischen 55 und 60 Jahren (2).
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In 25 Ländern Europas konnten in den letzten 2 Jahren 2850 Patienten registriert werden, die alle Imatinib First-Line erhielten, das Ziel liegt bei 3400 Patientenregistrierungen. Die retrospektiven Daten stammen sowohl von Patienten, die aktuell in eine Studie eingebunden sind sowie von bereits existierenden Datenbanken. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, eine Standardisierung des molekularen Monitorings mittels RQ-PCR zu etablieren, um einheitliche und vergleichbare Testergebnisse zu erhalten und dadurch den Patienten mehr Flexibilität einzuräumen. 27 Labore in ganz Europa, darunter auch eines in Mannheim, stellen bereits den Zugang zu einem standardisierten Testverfahren zur Verfügung, bis zu 200 Labore sollen nach diesem Vorbild noch standardisiert werden.

„Durch die Standardisierung der Testergebnisse nach der internationalen Skala quer durch die Länder können wir sicherstellen, dass die Ergebnisse vergleichbar und dadurch aussagekräftig sind“, so Michele Baccarani von der Universität Bologna, einer der Hauptverantwortlichen des Kooperationsprogramms. Ein besonderer Gewinn für Patienten sei die Möglichkeit, sich freier in Europa zu bewegen, so Nicola Hill, Moderatorin der Pressekonferenz „The European Treatment and Outcome Study: Changing the Future of Chronic Myeloid Leukemia“ am 17. September in Barcelona.

Einen weiteren Schwerpunkt setzten die Forscher mit der Messung des Imatinib-Spiegels im Blut, welche für alle Patienten frei zugänglich ist. Die so gewonnen Daten sollen dazu dienen, Patienten, die schlecht auf den Tyrosinkinaseinhibitor ansprachen oder ein ungünstiges Nebenwirkungsprofil aufwiesen, neue Wege im Therapiedesign zu ermöglichen. 1000 Proben von Patienten mit schlechtem Ansprechen wurden bereits ausgewertet, dabei zeigte sich, dass 58% niedrigere Imatinibwerte hatten als Patienten, die gut auf die Therapie ansprachen.

Mit einem „Spread of Excellence“-Programm sollen gesammelte Daten und Erkenntnisse unter den Wissenschaftlern ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck wurden Übungsveranstaltungen zum Blood-Level-Testing und europaweite Infoveranstaltungen an denen angehende Hämatologen teilnahmen, veranstaltet.


1. CA Schiffer: BCR-ABL Tyrosine kinase inihitors for chronic myelogenous leukemia, N Engl J Med 2007; 357: 258-265.
Quelle: Novartis-Pressekonferenz „The European Treatment and Outcome Study: Changing the Future of Chronic Myeloid Leukemia“ am 17.September 2009 Hotel Diagonal Zero, Barcelona
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