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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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31. Juli 2013

Chemotherapie des Mammakarzinoms soll effektiver und dabei verträglicher werden

Eine ideale kurative oder palliative Chemotherapie des Mammakarzinoms sollte so effektiv wie möglich und gleichzeitig möglichst gut verträglich sein. Beispiele dafür sind das nicht-pegylierte liposomale Doxorubicin (Myocet®), das als verträglicheres Anthrazyklin anstatt herkömmlichem Doxorubicin in der Chemotherapie eingesetzt werden kann, und Lipegfilgrastim (Lonquex®), das sich besonders gut zur Vermeidung febriler Neutropenien eignet.

Nicht-pegyliertes liposomales Doxorubicin

Im Vergleich zu herkömmlichem Doxorubicin weist das nicht-pegylierte liposomale Doxorubicin (Myocet®) einen günstigeren therapeutischen Index auf. So treten unter liposomalem Doxorubicin signifikant weniger Kardiotoxizitäten auf als unter dem herkömmlichen Doxorubicin (1). Außerdem verursacht es weniger Neutropenien und Stomatitiden, wie Prof. Dr. Ulrike Nitz, Mönchengladbach, erklärte. "Es konnte belegt werden, dass Myocet® genauso wirksam, dabei aber besser verträglich ist als herkömmliches Doxorubicin", so Nitz. Prof. Jens Huober, Ulm, erklärte, dass in der GeparSixto-Studie, in der die Wirksamkeit von Carboplatin als Ergänzung einer neoadjuvanten Chemotherapie bei triple-negativem bzw. HER2-positivem Mammakarzinom getestet wurde, das liposomale Anthrazyklin eingesetzt wurde. Ebenso wurde es anstelle von herkömmlichem Doxorubicin im neoadjuvanten Setting der ADAPT-Studie verwendet, sagte Nitz, die diese Studie vorstellte.

G-CSF-Prophylaxe mit Lipegfilgrastim

Bei jeder myelotoxischen Chemotherapie, bei der in mehr als 20% der Fälle mit einer febrilen Neutropenie zu rechnen ist, sollte prophylaktisch G-CSF verabreicht werden. Dabei hat sich pegyliertes G-CSF, das nur 1x pro Zyklus appliziert werden muss, als besonders wirksam erwiesen, indem es die Neutropeniephase zu verkürzen vermag und es zu weniger febrilen Neutropenien als unter nicht-pegyliertem Filgrastim kommt. Damit wird es auch möglich, die Intensität, also die Dosierung und die Applikationsintervalle, der Chemotherapie beizubehalten. Mit Lipegfilgrastim steht nun eine neue Generation eines langwirksamen G-CSF-Präparates kurz vor der Zulassung, wie PD Dr. Robert Scheuerlein, Ulm, berichtete. In Phase-I-Studien konnte für Lipegfilgrastim eine höhere Bioverfügbarkeit gezeigt werden als für Pegfilgrastim. Der Anstieg der Neutrophilenzahl war unter Lipegfilgrastim um etwa 30% größer aus unter Pegfilgrastim. In einer Phase-III-Studie konnte die Nicht-Unterlegenheit von Lipegfilgrastim gegenüber Pegfilgrastim bezüglich des primären Endpunkts, der Dauer der Neutropenie, belegt werden (2). Bei der mittleren Zeit bis zur Erholung der Neutrophilenzahl zeigte Lipegfilgrastim sogar einen signifikanten Vorteil.

sk

Lunch-Symposium "Erhöhte Effektivität bei besserer Verträglichkeit - ein Widerspruch?", 28.06.2013, München, im Rahmen des Senologiekongresses; Veranstalter: TEVA

Literaturhinweise:
(1) Batist G, et al. J Clin Oncol 2001; 19:1444-1454.
(2) Bondarenko I, et al. J Clin Oncol 2012; 30 (suppl; abstr. e19587).

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