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Medizin
06. Juli 2018

Opioidabhängigkeit: Neue Informationsbroschüre zu sozialrechtlichen Fragen

Laut Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums sind zwischen 250.000 und 280.000 Personen in Deutschland opiatabhängig, verbunden mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Leben und Alltag. Zum Thema „Opioidabhängigkeit“ hat die neuraxFoundation gGmbH eine neue Broschüre veröffentlicht. Ziel ist es, Ärzte und Fachkräfte ohne großen Zeitaufwand im Gespräch mit Patienten und Angehörigen zu unterstützen, wenn es um sozialrechtliche Fragestellungen geht. Durch die Sucht bewegen sich Betroffene zum Teil in der Illegalität und haben mit negativen Konsequenzen wie sozialer Isolation, Stigmatisierung und finanziellen Problemen zu kämpfen.
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In der neuraxWikiprint Broschüre sind unter anderem Hintergründe zur Opioidabhängigkeit, die verfügbaren Therapie- und Unterstützungsangebote sowie relevante sozialrechtliche Aspekte aufbereitet. Die Broschüre zur Opioidabhängigkeit ergänzt so den neuraxWikiprint Hauptratgeber „Sozialrecht“ mit spezifischen Informationen zur Erkrankung. Insgesamt stehen sechs weitere kompakte Indikationsbroschüren zu den Themen Demenz, Depression, Parkinson, Schmerz, Epilepsie und Tinnitus/Schwindel zur Verfügung. Der etwa 140 Seiten umfassende Hauptratgeber wird jährlich mit generellen Informationen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen, die Patienten gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, Pflegekasse und anderen Sozialleistungsträgern haben, neu aufgelegt.

Alle Broschüren sowie der Hauptratgeber können kostenlos auf www.neuraxWiki.de heruntergeladen oder bestellt werden. Viele Inhalte sind zudem direkt über das Portal und per Suchfunktion schnell auffindbar.


Informationen für Fachkräfte und Laien

Die Indikationsbroschüren sind einheitlich aufgebaut und enthalten neben einem kurzen medizinischen Exkurs Informationen zu krankheitsrelevanten sozialrechtlichen Aspekten. Hierzu gehören beispielsweise Informationen zu Kostenträgern, Antragstellung und Zuzahlung. Darüber hinaus enthalten die Ratgeber Empfehlungen zum Umgang mit der jeweiligen Erkrankung und psychosoziale Tipps für Angehörige. Am Ende jeder Broschüre finden Betroffene Adressen von relevanten Anlaufstellen und Ansprechpartnern.


neuraxWiki: Umfassender sozialrechtlicher Informationsdienst

Viele Patienten und Angehörige müssen sich neben ihrer oft schwerwiegenden Erkrankung mit organisatorischen, sozialrechtlichen und finanziellen Fragestellungen auseinandersetzen. Erster Ansprechpartner ist häufig der Arzt. Dessen Zuständigkeit und Fachkompetenz liegen jedoch vor allem in der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen. Für die Recherche sozialrechtlicher Fragen steht daher im Praxisalltag häufig kaum Zeit zur Verfügung. Zudem ist es sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Fachkräfte schwierig, belastbare und verständliche Informationen zu diesen Themen zu finden. Diese Informationslücke wird durch neuraxWiki geschlossen. Betreiber ist die neuraxFoundation, die im Jahr 2014 als gemeinnützige Tochtergesellschaft von der neuraxpharm Arzneimittel GmbH gegründet wurde.

Quelle: neuraxFoundation gGmbH


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