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Medizin

05. Juni 2018 Hohes Zweitmalignom-Risiko bei HPV-assoziierten Tumoren

39.000 der jährlich in den USA diagnostizierten Krebsfälle sind HPV-assoziiert, dies sind vor allem Kopf-Hals-Tumoren, Anal-, Vaginal-, Vulva- und Peniskarzinome. Die Patienten haben ein erhöhtes Risiko, zu einem späteren Zeitpunkt ein Zweitmalignom (second primary malignancy, SPM) zu erleiden. In einer Kohortenstudie entwickelten von 100.960 Patienten mit potentiell HPV-assoziiertem Krebs 7,3% ein SPM.
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Die Gesamt-Inzidenz-Ratio (SIR) lag bei 1,72 (95%-KI: 1,68-1,76). Für Männer stieg das SPM-Risiko am höchsten nach HPV-assoziiertem Krebs im Halsbereich, bei Frauen nach HPV-assoziiertem Oropharynxkarzinom. Daher ist die Implementierung eines effektiveren Nachsorge-Programms für überlebende Patienten nach HPV-assoziiertem Krebs dringend erforderlich.

übers. v. ab


 

Quelle: ASCO 2018, Boakye EA et al. Abstract 1593


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