Samstag, 20. April 2019
Navigation öffnen

Medizin

05. Juni 2018 Hohes Zweitmalignom-Risiko bei HPV-assoziierten Tumoren

39.000 der jährlich in den USA diagnostizierten Krebsfälle sind HPV-assoziiert, dies sind vor allem Kopf-Hals-Tumoren, Anal-, Vaginal-, Vulva- und Peniskarzinome. Die Patienten haben ein erhöhtes Risiko, zu einem späteren Zeitpunkt ein Zweitmalignom (second primary malignancy, SPM) zu erleiden. In einer Kohortenstudie entwickelten von 100.960 Patienten mit potentiell HPV-assoziiertem Krebs 7,3% ein SPM.
Anzeige:
Die Gesamt-Inzidenz-Ratio (SIR) lag bei 1,72 (95%-KI: 1,68-1,76). Für Männer stieg das SPM-Risiko am höchsten nach HPV-assoziiertem Krebs im Halsbereich, bei Frauen nach HPV-assoziiertem Oropharynxkarzinom. Daher ist die Implementierung eines effektiveren Nachsorge-Programms für überlebende Patienten nach HPV-assoziiertem Krebs dringend erforderlich.

übers. v. ab


 

Quelle: ASCO 2018, Boakye EA et al. Abstract 1593


Das könnte Sie auch interessieren

Neue Website für Patienten: Schöne Momente trotz Krebs

Neue Website für Patienten: Schöne Momente trotz Krebs
© Die-Schönen-Momente.de

Accuray Inc. präsentiert Die-Schoenen-Momente.de, eine neue Patientenwebsite zum Thema Krebs. Die-Schoenen-Momente.de ist eine umfassende Online-Anlaufstelle zu zahlreichen Themen, die Patienten und ihren Angehörigen wichtig sind: von den unterschiedlichen Krebstherapien über die richtige Ernährung bis hin zu Tipps für die Pflege persönlicher Beziehungen. So unterstützt die Website Patienten dabei, trotz Krebserkrankung eine hohe Lebensqualität zu...

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet
© vitanovski / Fotolia.com

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hohes Zweitmalignom-Risiko bei HPV-assoziierten Tumoren"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.