Sonntag, 15. September 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

28. November 2018 Anton Scharl ist neuer Präsident der DGGG

Am 2. November 2018 wählte die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) auf dem 62. DGGG-Kongress Prof. Dr. Anton J. Scharl zum neuen Präsidenten. Er löst die bisherige und erste Präsidentin der DGGG, Frau Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel, ab.
Scharl ist gebürtiger Amberger und absolvierte sein Medizinstudium in Regensburg und Erlangen-Nürnberg. Nach Zwischenstationen in Köln, Chicago/USA und Frankfurt am Main kehrte er im Jahr 2000 zurück in seine Heimat und wurde Chefarzt der Frauenklinik des Klinikums St. Marien in Amberg. Seit 2017 ist er Direktor der Frauenkliniken Amberg-Weiden-Tischenreuth. Zudem leitet er das zertifizierte Brustzentrum und das zertifizierte Gynäkologische Krebszentrum Amberg sowie das Perinatalzentrum Amberg-Weiden. Neben seiner klinisch-wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Scharl bereits seit 2016 im Vorstand der DGGG und war darüber hinaus u.a. für 7 Jahre (2011-2018) stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO).

Neben Scharl wird auch Seelbach-Göbel als Pastpräsidentin (2. Vizepräsidentin) noch 2 weitere Jahre im Vorstand der DGGG vertreten sein. Die Nachfolge im Amt des 1. Vizepräsidenten tritt Prof. Dr. Frank Louwen an. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt PD Dr. Gert Naumann. Frau Prof. Dr. Barbara Schmalfeldt bleibt weiterhin Schriftführerin und ist zudem Kongresspräsidentin des 63. DGGG-Kongresses 2020 in München. Prof. Dr. Diethelm Wallwiener verlässt nach 10 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit den Vorstand der DGGG.

Bereits als Jugendlicher wusste Scharl, dass er gerne Arzt werden möchte und bereut seine Wahl bis heute nicht: „Ich bin gerne Frauenarzt und mag es besonders, dass hier der gesamte Mensch im Fokus steht.“ Während seiner zweijährigen Amtszeit als Präsident der DGGG ist es ihm ein besonderes Anliegen, weiterhin die Breite des Faches und v.a. den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Teildisziplinen, wie der Gynäkologie, der Geburtshilfe, der Endokrinologie, der Onkologie und der Urogynäkologie zu bewahren. Auch den intensiven Austausch mit dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) sieht er hierbei als wichtigen Faktor, den er als Vorstandsmitglied des German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG), einem Zusammenschluss von DGGG und BVF, aktiv mitgestaltet.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Armutsfalle Krebs: Sozialberatung muss verbessert werden

Armutsfalle Krebs: Sozialberatung muss verbessert werden
© WavebreakmediaMicro / Fotolia.com

Am 8. März ist Weltfrauentag. Seit mehr als 100 Jahren prangern Frauen in aller Welt an diesem Tag Missstände an und streiten für ihre Rechte. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs, kurz FSH, und die Stiftung Deutsche Krebshilfe verleihen an diesem Tag den Frauen, die an Krebs erkrankt sind, eine Stimme. Denn immer noch gibt es in der Versorgung der Betroffenen Defizite. So wird eine Tumorerkrankung nach wie vor häufig zur Armutsfalle.

Kinderwunsch und Krebs

Kinderwunsch und Krebs
© Photographee.eu / fotolia.com

Möchte ich eine Familie gründen oder noch weitere Kinder haben? Mit dieser Frage müssen sich junge Krebspatientinnen und -patienten vor einer Krebstherapie – also unmittelbar nach der Diagnose – auseinandersetzen. Denn die Behandlung, die ihnen hilft, den Krebs zu besiegen, beeinträchtigt häufig gleichzeitig die Fruchtbarkeit. Auch wenn die Zeit drängt, ist es wichtig, sich vor Behandlungsbeginn mit diesem wichtigen Thema zu befassen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Anton Scharl ist neuer Präsident der DGGG"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.