Montag, 21. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
04. Mai 2016

Prostatakrebs: Hemmung von Hsp90 verhindert anormale Androgenrezeptoren effektiv

Männer mit aggressivem Prostatakrebs, der nicht mehr auf eine konventionelle Behandlung anspricht, könnten laut dem Institute of Cancer Research von einer neuen Klasse von Medikamenten profitieren. Die sogenannten Hsp90-Inhibitoren sind auf das Überwinden der Resistenz gegen Medikamente ausgerichtet. Sie zielen auf einen Mechanismus ab, der von den Krebszellen eingesetzt wird, um die Wirkung der Standardbehandlung zu umgehen.
Anzeige:
 
 
Zusätzlich zu dieser Auswirkung von Hsp90 auf Krebs hat sich gezeigt, dass die Hemmung auch die Produktion von anormalen Formen des Androgenrezeptors blockiert. Damit wurde den Krebszellen die Möglichkeit zur Abwehr gegen Hormonbehandlungen genommen. Bei Prostatakrebs benötigen die Tumore Androgene, um zu wachsen und sich auszubreiten. Daher kann die Blockierung der Androgenrezeptoren einen wirksamen Behandlungsansatz darstellen. Krebszellen gelingt es häufig, anormale Formen von Androgenrezeptoren zu schaffen, die permanent ohne eine Stimulierung durch das Hormon Androgen aktiviert werden.

Die Forscher untersuchten die Auswirkungen der Hemmung von Hsp90 bei menschlichen Krebszellen, die mit AR-V7 die häufigste Variante dieser Krebsart produzierten. Die Krebszellen wurden im Labor gezüchtet und Mäusen injiziert. Es zeigte sich, dass die Hemmung von Hsp90 zu einer Verringerung der Produktion von AR-V7 führte. Dabei handelte es sich um einen neuen und nicht erwarteten Mechanismus. Die Hemmung führte auch zu einer Verringerung des normalen Androgenrezeptors und anderer wichtiger Krebsmoleküle wie AKT und GR.

Laut Mitautor Paul Workman gelten Hsp90-Inhibitoren als Netzwerkmedikamente, da sie auf mehrere Signale abzielen, die bei Krebs betroffen sind. Diese Mittel beinträchtigen den Krebs stärker als jene, die nur auf ein Protein abzielen. Laut den in "Cancer Research" veröffentlichten Studienergebnissen ist nun nachgewiesen, dass sich die Resistenz gegen eine Hormonbehandlung bei Prostatakrebs durch einen völlig neuen Mechanismus im Bereich der Verarbeitung von mRNA stoppen lässt. Damit könnte es in Zukunft einen Behandlungsansatz für Krebserkrankungen geben, die derzeit nicht mehr auf eine Therapie ansprechen.
Mehr: http://www.impactjournals.com/oncotarget/index.php?journal=oncotarget&page=article&op=view&path%5B%5D=6971&path%5B%5D=19771
pte
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017