Freitag, 20. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
11. Juni 2015

Rezidivierte oder metastasierte Kopf-Hals-Tumoren: Therapie mit Pembrolizumab klingt vielversprechend

Der PD1-Inhibitor Pembrolizumab erwies sich in der bislang größten Studie mit einem Immuntherapeutikum bei Patienten mit fortgeschrittenem Kopf-Hals-Tumor als gut wirksam, so die vorläufigen Ergebnisse aus der KEYNOTE-012-Studie.

Anzeige:
 
 

Kopf-Hals-Tumoren gehören weltweit zu den 5 häufigsten Krebserkrankungen. Die rezidivierte/metastasierte Erkrankung ist schwer zu therapieren. "Sie hat eine ähnliche schlechte Prognose wie Lungenkrebs", erläuterte Prof. Tanguy Seiwert, Chicago. Das mediane Gesamtüberleben der betroffenen Patienten liegt nach einer Erstlinientherapie bei 13 Monaten, bei zuvor therapierten Patienten bei 6 Monaten. Zur Standardbehandlung gehört initial eine Platin-haltige Chemotherapie mit oder ohne Cetuximab, in der zweiten Linie wird mit Methotrexat, Docetaxel und Cetuximab behandelt.
 
In einer Expansionskohorte der Phase-1b-Studie KEYNOTE-012 wurden 132 vorbehandelte Patienten mit einem fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumor mit dem PD1-Inhibitor Pembrolizumab in einer Dosierung von 200 mg i.v. alle 3 Wochen behandelt. Sie wurden unabhängig vom PD-L1- und vom HPV-Status in die Studie eingeschlossen.
Unter Pembrolizumab wurde eine Gesamtansprechrate von 24,8% erreicht. Sie war bei HPV-positiven Patienten mit 20,6% und HPV-negativen Patienten mit 27,2% ähnlich gut. Ein komplettes und partielles Ansprechen sowie eine stabile Erkrankung erreichten 49,6% der Patienten. Bei 56% der Patienten verkleinerte sich der Tumor. Die mediane Dauer des Ansprechens ist bislang noch nicht erreicht. 86% der Responder befanden sich am Stichtag 23. März 2015 noch in Remission.

Die unerwünschten Wirkungen entsprachen den bisher in anderen Studien beobachteten Nebenwirkungen. Am häufigsten waren Fatigue (15,2%), Hypothyreoidismus (9,1%), verminderter Appetit (7,6%), Hautausschlag (7,6%), trockene Haut (6,8%) und Fieber (6,8%). In wenigen Fällen kam es zu immunologisch bedingten Nebenwirkungen wie interstitieller Lungenerkrankung vom Grad 2 (n=1), Grad-3-Kolitis (n=1) sowie Grad-3-Pneumonitis (n=2). Derzeit wird Pembrolizumab in zwei Phase-3-Studien bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren im Vergleich zu einer Standard-Chemotherapie untersucht.

Dr. Susanne Heinzl
Literatur:

Tanguy Y. Seiwert, Robert I. Haddad, Shilpa Gupta et al. Antitumor activity and safety of pembrolizumab in patients (pts) with advanced squamous cell carcinoma of the head and neck (SCCHN): Preliminary results from KEYNOTE-012 expansion cohort. J Clin Oncol 33, 2015 (suppl; abstr LBA6008) http://meetinglibrary.asco.org/content/149051-156

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs