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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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23. Juni 2017

Eisenchelationstherapie: Neue Filmtabelette für Deferasirox verbessert Adhärenz

Eine Eisenchelationstherapie ist ein wesentliches Element in der Behandlung einer Eisenüberladung, wie sie bei Patienten nötig wird, die regelmäßige Erythrozytentransfusionen erhalten müssen. Ein Problem der Chelationstherapie ist traditionell die Adhärenz. Die Verfügbarkeit des Chelators Deferasirox als Filmtablette anstelle der herkömmlichen Dispersionstablette hat offenbar zu einer Verbesserung der Adhärenz geführt.
Die Einführung von Deferasirox hat im Vergleich zu anderen Chelationstherapien die Adhärenz bereits verbessert. Weil hier weiterer Optimierungsbedarf bestand, wurde eine Filmtablette von Deferasirox entwickelt, die in der ECLIPSE-Studie die Therapietreue der Patienten gegenüber der Dispersionstablette weiter verbessern konnte. Um zu eruieren, wie sich das in der Praxis unter nicht kontrollierten Bedingungen verhält, wurden in einer Kohortenstudie Krankenversicherungsdaten von 606 Patienten analysiert, die wegen Transfusionspflichtigkeit Deferasirox als Dispersionstablette eingenommen und dann auf die Filmtablette gewechselt hatten. Die Daten, die beim 22. Kongress der European Hematology Association (EHA) in Madrid von Wendy Cheng präsentiert wurden, zeigen einen eindeutigen und statistisch signifikanten Trend zu einer höheren Verschreibungshäufigkeit in der Periode nach Umstieg auf die Filmtablette. So wiesen unter der Filmtablette 87,2% der Patienten keine Verschreibungslücke von 30 oder mehr Tagen auf, unter der Dispersionstablette waren es lediglich 63,4% gewesen (p < 0,01).

Diese Daten bestätigen die Ergebnisse der ECLIPSE-Studie und zeigen, dass selbst eine bereits recht hohe Adhärenz, wie sie in dieser Kohorte vor dem Switch von der Dispersions- auf die Filmtablette vorlag, durch letztere noch gesteigert werden kann.

Eine Post-hoc-Analyse der ECLIPSE-Studie, die Ali Taher in Madrid präsentierte, untersuchte den Zusammenhang zwischen Patient-Reported Outcomes (PRO) und der dort gefundenen besseren Wirksamkeit der Filmtablette. Die statistische Auswertung zeigt, dass die stärkere Reduktion des Serum-Ferritins im Arm mit der Filmtablette offenbar durch eine verbesserte Therapieadhärenz bedingt ist, die wiederum auf die von den Patienten der Tablette zugesprochenen positiven Eigenschaften wie besseren Geschmack und weniger gastrointestinale Nebenwirkungen zurückzugehen scheint.
jg
EHA 2017
 
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