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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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04. Februar 2013

Deutsche Krebshilfe Preis an Michaelis und Hofstädter verliehen

Im Rahmen eines Festaktes wurde am 4. Februar 2013, dem internationalen Welt-Krebstag, der Deutsche Krebshilfe Preis 2012 verliehen. Preisträger sind die beiden Wissenschaftler Prof. Dr. Jörg Michaelis und Prof. Dr. Ferdinand Hofstädter, die für ihr Engagement auf dem Gebiet der Krebsregistrierung den Preis erhielten. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Dr. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, übernahmen die Auszeichnung der beiden Ärzte und Wissenschaftler. Der Deutsche Krebshilfe Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

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„Klinische Krebsregister sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Patientenversorgung auf höchstem Niveau und aus der modernen Krebsmedizin nicht mehr wegzudenken“, sagte Pleitgen anlässlich der Preisvergabe. Die Register erfassen Patientendaten sowohl zur Diagnose und Therapie, als auch zur Nachsorge und Rückfällen. So können Erkenntnisse über die wirkungsvollsten Behandlungsmethoden gewonnen und Unterschiede in der Therapiequalität aufgespürt werden.

„Aktueller kann eine Preisverleihung kaum sein“, erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. „Am Donnerstag letzter Woche hat der Deutsche Bundestag die Einführung der klinischen Krebsregister beschlossen - und heute zeichnen wir zwei herausragende Wissenschaftler für ihr Engagement auf diesem Gebiet aus. Die flächendeckende Einführung klinischer Krebsregister ist ein Meilenstein für die Krebsbekämpfung in Deutschland. Sie wird die onkologische Versorgung in Deutschland verbessern. Mein besonderer Dank gilt der Deutschen Krebshilfe für ihre Bereitschaft, 90% der Investitionskosten für den Aufbau der Register zu übernehmen.“

Die diesjährige Auszeichnung wurde an zwei herausragende Wissenschaftler vergeben, die sich für die Krebsregistrierung stark gemacht haben: Professor Dr. Jörg Michaelis, emeritierter Direktor des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universitätsmedizin Mainz, erhielt den Preis für seine Arbeiten zur Krebsepidemiologie und zum Aufbau des Deutschen Kinderkrebsregisters. Der zweite Preisträger ist Professor Dr. Ferdinand Hofstädter, Direktor des Instituts für Pathologie der Universität Regensburg. Seine Anstrengungen haben zu einem Gesetzgebungsverfahren zur flächendeckenden Einrichtung Klinischer Krebsregister in Deutschland geführt. „Professor Michaelis und Professor Hofstädter erhalten den Deutsche Krebshilfe Preis in Anerkennung ihres langjährigen Engagements für Krebspatienten“, erklärte Hans-Peter Krämer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

„Das deutsche Kinderkrebsregister erfasst seit seiner Gründung im Jahre 1980 flächendeckend für ganz Deutschland Krebsfälle bei Kindern und ist heute mit über 50.000 Meldungen das weltweit größte Register dieser Art. Der Einsatz von Professor Michaelis hat maßgeblich dazu beigetragen, diese wichtige Einrichtung aufzubauen“, sagte Professor Dr. Heribert Jürgens, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Münster, in seiner Laudatio auf den Preisträger. Michaelis blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück. Neben seiner Tätigkeit als Institutsdirektor war er von 2001 bis 2007 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Laudatio auf den zweiten Preisträger, Prof. Dr. Ferdinand Hofstädter, hielt Prof. Dr. Werner Hohenberger, Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen: „Prof. Hofstädter hat sehr viel dafür getan, die flächendeckende Einrichtung Klinischer Krebsregister in Deutschland voranzutreiben.“ 1989 übernahm Hofstädter die Leitung des Regensburger Pathologieinstituts. Seine Vita umfasst mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen und er ist seit 2008 Mitglied der Steuerungsgruppe zum Nationalen Krebsplan des Bundesgesundheitsministeriums.

Mit der Verleihung des Deutsche Krebshilfe Preis kommt die Organisation dem letzten Wunsch von Dr. Wilhelm Hoffmann nach: Er hinterließ der Deutschen Krebshilfe im Jahr 1996 eine namhafte Erbschaft verbunden mit der Auflage, den Erlös zinsbringend anzulegen und aus den Erträgen einen jährlichen Preis für herausragende Arbeiten in der Onkologie zu vergeben.

Quelle: Deutsche Krebshilfe
 
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