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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
17. Januar 2017

Lipödem – die verkannte leidvolle Krankheit

Obwohl alleine in Deutschland ca. 4 Millionen Frauen von dieser schwerwiegenden Krankheit betroffen sind, ist das Lipödem in der Bevölkerung sowie bei den Ärzten weitestgehend unbekannt (*Anm. d. Red.: Nicht, wenn Sie unseren Schwerpunkt des Monats lesen, "Erscheinungsformen des Lipödems und Abgrenzung vom Lymphödem" v. Dr. Alexandra Anker, Universitätsklinikum Regensburg). Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung und tritt am häufigsten an den Beinen auf – aber auch die Arme können betroffen sein. Gründe: Hormonelle Umstellungen wie die Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre sind meist die Auslöser der Erkrankung.
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Erste Symptome sind stark angeschwollene Beine, extremer Druckschmerz sowie Neigung zu blauen Flecken. Im späteren Stadium kommen Hautlappen, Dellen und grobknotige Hautflächen dazu - Folgeschäden sind zu erwarten. So können Beinfehlstellungen, Gangstörungen auftreten, Gelenke wie Knie, Hüfte können aufgrund des Gewichtes den Druck nicht mehr tragen und nehmen dauerhaft schwere Schäden. Des Weiteren besteht zusätzlich die Gefahr an einem Lymphödem zu erkranken.

Die von den Krankenkassen gewährten Behandlungsmöglichkeiten sind lediglich in der Lage, Schmerzen zu lindern. Die Erkrankung selber wird dadurch kaum aufgehalten. Eine wirklich helfende Liposuktion (Fettabsaugung) lehnen die Krankenkassen trotz besseren Wissens kategorisch ab. Diese Missstände führen dazu, dass den Betroffenen u.a. der Rollstuhl und der Verlust der Teilhabe am Arbeits- u. Privatleben drohen; sozial-familiäre Probleme sind somit vorherbestimmt. Die Folgen und Kosten der Ablehnung der Krankenkassen gegenüber einer effektiven Behandlungsmethode werden somit auf die gesamte (steuerzahlende) Bevölkerung abgewälzt, ohne dass den Betroffenen geholfen wurde.
Lipödem Hilfe Deutschland e.V. hat sich daher als Verein zusammengeschlossen, um die Erkrankung Lipödem bekannt(er) zu machen und auf medizinische Unterversorgung durch die Krankenkassen anzumahnen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.lipoedem-hilfe-ev.de

*Lesen Sie außerdem dazu unseren Schwerpunkt des Monats
 
Quelle: Lipödem Hilfe Deutschland e.V.



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