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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
14. Dezember 2008

Strategien in der Therapie Gastrointestinaler Stromatumoren (GIST)

Nach dem kürzlich in einem Übersichtsartikel von Joensuu et al. publizierten Risikoscore zur Einschätzung der Malignität Gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) zählen neben Größe und mitotischer Aktivität zu den neue Hochrisiko-Kriterien auch die Tumorruptur. Außerdem wird allen kleinen Tumoren mit hoher mitotischer Aktivität und mittleren Tumoren, die nicht im Magen lokalisiert sind, ein hohes malignes Potenzial bescheinigt. Damit fallen mehr als die Hälfte aller GIST-Patienten in die Hochrisikogruppe, für die eine adjuvante Therapie mit Imatinib nach Tumorresektion in Betracht kommt, betonte PD Dr. Reichardt, Berlin, während eines GIST-Expertentreffens in Göttingen.

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