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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
18. Januar 2005

IBIS-II-Programm nimmt prophylaktischen Effekt von Anastrozol unter die Lupe

Anhand der IBIS-I-Studie (International Breast Cancer Intervention Study) konnte klar unter Beweis gestellt werden, dass sich mit dem Östrogenblocker Tamoxifen eine medikamentöse Prophylaxe des Mammakarzinoms betreiben lässt. Bei den Frauen, die alle mit einem deutlich erhöhten Brustkrebsrisiko belastet waren, wurde das Auftreten eines Mammakarzinoms unter Verum gegenüber Plazebo um 32 Prozent verringert. Doch der Preis dafür war inakzeptabel, denn unter dem Antiöstrogen manifestierten sich teils schwerwiegende Nebenwirkungen – allen voran thromboembolische Komplikationen. Damit war evident, dass Tamoxifen für die medikamentöse Prävention nicht in Betracht kommt. In der Nachfolgestudie IBIS-II wird jetzt in Europa und Australien an 10.000 Teilnehmerinnen zu klären versucht, ob der Aromatasehemmer Anastrozol das Risiko noch nachhaltiger senkt, aber weitaus weniger Nebenwirkungen zeigt.

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