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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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10. September 2018

Immuntherapie des malignen Melanoms: Langanhaltender Überlebensvorteil mit Pembrolizumab

Checkpoint-Inhibitoren haben die Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms einen großen Schritt nach vorn gebracht. Mittlerweile gibt es mehrere Optionen, die sich miteinander messen lassen müssen. Neue Daten belegen anhaltende Wirksamkeitsvorteile der Immuntherapie mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom.
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In der Phase-III-Studie Keynote-006 hatte der PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (Keytruda®) bereits bessere Überlebensergebnisse erzielt als der CTLA-4-Hemmer Ipilimumab (1). Die Studie untersucht Pembrolizumab im Vergleich zu Ipilimumab bei 834 Patienten mit inoperablem Melanom (Stadium III oder IV). Die Patienten waren entweder nicht vorbehandelt (Erstlinientherapie) oder hatten zuvor max. eine systemische Therapie erhalten.

Nun liegen die 4-Jahres-Daten vor, die den Wirksamkeitsvorteil des PD-1-Inhibitors weiter bestärken (2). Das wichtigste Ergebnis: 20 Monate nach Abschluss der zweijährigen Therapie mit Pembrolizumab waren 86% der Patienten weiterhin progressionsfrei. Das progressionsfreie Überleben (PFS) war einer der koprimären Endpunkte der Studie. Für den primären Endpunkt Gesamtüberleben (OS), lag die 4-Jahres-Rate bei 41,7% in den gepoolten Pembrolizumab-Studienarmen im Vergleich zu 34,1% im Ipilimumab-Studienarm. Bei nicht vorbehandelten Patienten betrugen die OS-Raten 44,3% in den gepoolten Pembrolizumab-Armen gegenüber 36,4% im Ipilimumab-Arm (2).

Diese Daten werden von den 5-Jahres-Daten der multizentrischen, unverblindeten Multikohortenstudie der Phase Ib Keynote-001 untermauert. „Dies ist der bisher längste Follow-up für Pembrolizumab“, erklärte Prof. Dr. Axel Hauschild, Kiel. Diese Studie untersucht Pembrolizumab bei verschiedenen Krebserkrankungen, darunter auch bei 655 Patienten mit fortgeschrittenem Melanom. Ein sekundärer Endpunkt der Studie war das OS. Nach 5 Jahren lag die OS-Rate bei 34% im gesamten Kollektiv der Melanom-Patienten und bei 41% bei nicht vorbehandelten Patienten (3).


RFS-Nutzen in der Adjuvanz beim Hochrisiko-Melanom

Die EORTC1325/Keynote-054 Phase-III-Studie (4) untersuchte Pembrolizumab als adjuvante Therapie bei Patienten mit reseziertem Hochrisiko-Melanom im Stadium III. Die Studienergebnisse zeigten, dass Pembrolizumab das rezidivfreie Überleben (RFS) gegenüber Placebo signifikant um 43% verlängerte (HR=0,57; p<0,0001). Damit zeigte Pembrolizumab als erste Anti-PD-1-Therapie einen Nutzen beim RFS über die Melanom-Stadien IIIA (> 1 mm Lymphknotenmetastase), IIIB und IIIC hinweg. Dieser Nutzen wurde zudem unabhängig vom BRAF-Mutationsstatus beobachtet. Wie Hauschild betonte, steht der breite Einsatz im adjuvanten Bereich für operierte Hochrisiko-Melanom-Patienten kurz bevor.
Dr. Kirsten Westphal
Quelle: Symposium „Redefining Survival Expectations in Melanoma“, 8. European Post-Chicago Melanoma/Skin Cancer Meeting, 29.06.2018, München; Veranstalter: MSD
Literatur:
(1) Schachter J et al. Lancet 2017;390(10105):1853-62.
(2) Long GV et al. ASCO 2018; Abstract 9503.
(3) Hamid O et al. ASCO 2018; Abstract 9516.
(4) Eggermont AMM et al. N Engl J Med 2018;378(19):1789-1801.
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