Montag, 2. August 2021
Navigation öffnen
Infos für Patienten
04. August 2016

Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe

Die Website „psyche-hilft-koerper.de“ ermöglicht es, über eine Postleitzahl-Suche Psychoonkologen in der Region, in der man lebt, zu finden. Eine psychoonkologische Betreuung unterstützt Patienten u. a. dabei, ihre Krebserkrankung zu verarbeiten, das seelische Befinden zu verbessern sowie körperliche Ressourcen zu stärken (1). Novartis Oncology hat sich nicht nur der Entwicklung innovativer Arzneimittel verpflichtet, sondern möchte durch Initiativen wie „Psyche hilft Körper“ darüber hinaus wertvolle Unterstützung für Patienten und Angehörige liefern.
Mit der neuen Website „www.psyche-hilft-koerper.de“ unterstützt Novartis Oncology Krebspatienten und ihre Angehörigen bei der Suche nach einer qualifizierten psychoonkologischen Betreuung. Die angebotenen Therapiemöglichkeiten umfassen ein breites Spektrum, das von Verfahren der Entspannungs- und Gesprächspsychotherapie über Gestaltungs- und Verhaltenstherapie bis hin zu tiefenpsychologischen Beratungsangeboten reicht. Die Website bietet ein umfassendes Adressverzeichnis mit über 490 Kontakten von Psychoonkologen aus ganz Deutschland. Ansprechpartner in der Nähe lassen sich durch die Eingabe einer Postleitzahl schnell und einfach ermitteln. Die neue Website ist Teil der vor mehr als vier Jahren ins Leben gerufene Initiative „Psyche hilft Körper“, von deren Projekten bereits viele betroffene und interessierte Menschen Gebrauch gemacht haben. (2)

Komplexe Belastungssituation bei Krebspatienten
Die Diagnose Krebs zu erhalten, ist in der Regel erstmal ein großer Schock. Das Wissen, an einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung zu leiden, kann das Leben völlig auf den Kopf stellen. Hinzu kommen viele organisatorische Herausforderungen, die zusätzlich belasten können. Manche Patienten benötigen in dieser Situation Hilfe. Die Psychoonkologie versucht unter anderem durch psychosoziale und psychotherapeutische Maßnahmen die komplexe Belastungssituation zu entschärfen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass Psyche, körperliche Schmerzen und Funktionsstörungen oft in enger Wechselwirkung stehen: (1) Zum einen können psychische Belastungen zu einer erhöhten Schmerzwahrnehmung beitragen. Zum anderen bewirken körperliche Schmerzen oft eine Zunahme des psychischen Leidensdrucks. Eine psychoonkologische Behandlung sowie psychosoziale Beratungsangebote können diese Wechselwirkung aufheben, psychische, soziale und funktionale Beschwerden verringern und Betroffenen helfen, ihre Erkrankung zu verarbeiten, so dass sie einen Weg zurück in ihren Alltag finden.

Individueller Ansatz: wichtig in der Beratung – wichtig bei der Therapie
Jeder Mensch reagiert anders, sowohl körperlich als auch seelisch. Eine qualifizierte psychoonkologische Beratung bezieht mit ein, welchen Behandlungs- und Informationsbedarf der einzelne Patient in seiner persönlichen Situation hat. Auch für die Krebstherapie ist ein individueller Ansatz wichtig. Novartis Oncology steht für die Erforschung und Entwicklung innovativer und zielgerichteter Medikamente. In den letzten 10 Jahren wurden über 15 neue Medikamente oder zusätzliche Anwendungsgebiete für bereits zugelassene Arzneimittel in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf entwickelt, die die Behandlungspraxis für viele Patienten entscheidend verbessert haben.(3) Dabei engagiert sich Novartis Oncology u. a. in der Erforschung des Melanoms, Nierenzellkarzinoms, Lungenkrebses sowie bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Darüber hinaus unterstützt Novartis Oncology Patienten und Angehörige durch patientenorientierte Lösungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.psyche-hilft-koerper.de sowie www.novartisoncology.de.

Novartis Oncology

Literatur:

1. Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten, Langversion 1.1, 2014. http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-051OLl_S3_Psychoonkologische_Beratung_Behandlung_2014-01_1.1.pdf. Letzter Aufruf: 27.07.2016.
2. http://www.psyche-hilft-koerper.de. Letzter Aufruf: 04.08.2016.
3. https://www.novartisoncology.de/ueber-uns/unsere-vision. Letzter Aufruf: 27.07.2016.
 


Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose