Mittwoch, 21. April 2021
Navigation öffnen
Infos für Patienten
01. März 2017

Darmkrebs – früh erkennen, individuell behandeln

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. 2016 waren nach offiziellen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen davon betroffen. In einem frühen Stadium entdeckt, lässt sich Darmkrebs jedoch häufig sehr gut behandeln oder sogar heilen. Das ONKO-Internetportal gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Darmkrebs-Therapie.
Die Erforschung des menschlichen Darms ist komplex. Schließlich ist der Darm das größte innere Organ des Menschen und kann bis auf eine Länge von acht Metern anwachsen. Seine Millionen von Darmzotten bilden eine Oberfläche von rund 500 Quadratmetern. Zudem besiedeln den Darm eines Erwachsenen mehr als 10.000 Bakterienarten.

Eine bösartige Erkrankung dieses außerordentlich aktiven Organs, das im Laufe eines Lebens rund 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit aufnimmt, gehört bei Männern zur dritthäufigsten und bei Frauen zur zweihäufigsten Krebsart in Deutschland. Aufgrund der intensiven Erforschung neuer Therapien und der steigenden Akzeptanz bei der Früherkennung, ist die Sterberate in den letzten Jahren jedoch deutlich gesunken. Zudem können Patienten, bei denen die bösartige Krebserkrankung erst im fortgeschrittenen Verlauf diagnostiziert worden ist, seit einiger Zeit mit neuen Therapien behandelt werden, die gezielt gegen Tumorstrukturen vorgehen. Hierzu zählen diverse Antikörpertherapien, die das Tumorwachstum mit unterschiedlichen Strategien unterbinden oder hemmen. Eine weitere Option, Krebszellen gezielt zu bekämpfen, stellt die Immuntherapie dar. Hier soll dem Kampf gegen die Tumorzellen mithilfe der körpereigenen Abwehrkräfte auf die Sprünge geholfen werden.

Unter www.krebsgesellschaft.de/thema_maerz2017 gibt das ONKO-Internetportal einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und der Therapieoptionen.
 

ONKO Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.


Das könnte Sie auch interessieren
Weltgesundheitstag 2021: Das BürgerTelefonKrebs informiert im Kampf gegen Krebs
Weltgesundheitstag+2021%3A+Das+B%C3%BCrgerTelefonKrebs+informiert+im+Kampf+gegen+Krebs
©Antonioguillem - stock.adobe.com

Die Medien und das Internet überfluten uns regelmäßig mit Informationen zu unzähligen Erkrankungen und Anleitungen für einen gesunden Lebensstil. Doch diese Inhalte ersetzen weder die individuelle Beratung, noch wichtige Vorsorgeuntersuchungen. Im vergangenen Jahr haben viele Bürger:innen die empfohlenen Check-ups vernachlässigt und den als nicht so wichtig empfundenen Gang zur Ärztin oder zum Arzt...

Junge Menschen vor Gebärmutterhalskrebs und anderen Krebsarten schützen
Junge+Menschen+vor+Geb%C3%A4rmutterhalskrebs+und+anderen+Krebsarten+sch%C3%BCtzen
© Jochen Schönfeld / Fotolia.com

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Impfempfehlungen zur HPV-Impfung erweitert. Während es die offizielle Empfehlung für Mädchen bereits seit dem Jahr 2007 gibt, empfiehlt sie die HPV-Impfung seit diesem Jahr auch für Jungen. Um auf die Wichtigkeit der HPV-Impfung hinzuweisen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationsmaterialien entwickelt, die derzeit an die...

Seltene Krebsarten – Stiefkind der Krebsforschung?
Seltene+Krebsarten+%E2%80%93+Stiefkind+der+Krebsforschung%3F
© Darren Baker / Fotolia.com

Eine seltene Krebsart bringt nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte an ihre Grenzen. Dabei sind seltene Krebsarten gar nicht so selten wie die Bezeichnung vermuten lässt. Rund 100.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an einer solchen Krebserkrankung. Im aktuellen Monatsthema stellt das ONKO-Internetportal die wichtigsten seltenen Krebsarten, die damit verbundenen Herausforderungen bei der Therapie sowie Initiativen...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Darmkrebs – früh erkennen, individuell behandeln"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.