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Medizin

15. Oktober 2018 Vor ESMO: 10 Jahre Nationaler Krebsplan: Was wurde erreicht?

Am Nachmittag vor dem ESMO-Kongress, dem größten europäischen Krebskongress, treffen sich die führenden Experten der Onkologie im CCC München, um über den Nationalen Krebsplan zu diskutieren. Frau Prof. Marion Kiechle, Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, wird das Grußwort vor der Round Table Diskussion „Nationaler Krebsplan: Was wurde erreicht, welche Entwicklungen müssen gefördert werden?“ sprechen.    
Der Nationale Krebsplan wurde erstmals im Jahr 2008 von der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgestellt. Das übergeordnete Ziel des Nationalen Krebsplans bestand in der Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen und der Qualitätssicherung. Damals konnte man lesen: „Der Nationale Krebsplan hat zum Ziel, allen Krebspatienten in Deutschland eine qualitativ hochwertige Versorgung zu bieten.“ Im Vordergrund stand zunächst eine nachhaltige Qualitätssicherung im Bereich der Krebsdiagnostik und Therapie.

Die onkologische Versorgung wurde im Rahmen einer strukturellen Pyramide entwickelt: zuunterst die Organzentren (Brust, Darm, Pankreaszentren etc.), die von den Onkologischen Zentren geleitet werden; an der Spitze der Pyramide stehen die Comprehensive Cancer Center, welche zusätzlich Forschung und Wissenschaft integrieren.

Das Symposium zum Nationalen Krebsplan beleuchtet die politischen, medizinischen und patientenbezogenen Rahmenbedingungen. Folgende Fragen sollen diskutiert werden: „Was wurde in den letzten 10 Jahren erreicht? Wo muss die Fokussierung neu ausgerichtet werden? Welche Problemfelder müssen gezielt angegangen werden? Wie integriert sich die deutsche Onkologie in den europäischen Gesamtkontext?

Symposium: 10 Jahre Nationaler Krebsplan.
Donnerstag, 18.10.2018, 17-19:30 Uhr, Klinikum der Universität München LMU, Großhadern, Hörsaal 3
Organisation durch das CCC-München mit Unterstützung der European Society of Medical Oncology (ESMO) in Kooperation mit der DGHO, DKG und DKH.

Homepage: www.ccc-muenchen.de

Quelle: CCC München – Comprehensive Cancer Center


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