Mittwoch, 23. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
16. Februar 2015

Weichteilsarkom: Fortsetzung der Trabectedin-Therapie empfohlen

The Lancet Oncology hat die Ergebnisse einer Abschlussanalyse einer randomisierten klinischen Studie der Phase 2 publiziert, in der festgestellt wurde, dass die Fortsetzung der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Weichteilsarkom mit Trabectedin, bei denen nach sechs Behandlungszyklen keine Progression festzustellen war, das progressionsfreie Überleben verlängert (NCT01303096) (1). Die Daten legen nahe, dass die Fortsetzung der Behandlung für die Patienten, die eine Chemotherapie auf Doxorubicin-Basis erhielten und für eine Behandlung mit Trabectedin in Frage kommen, aufgrund des akzeptablen und kontrollierbaren Sicherheitsprofils und des Fehlens der kumulativen Toxizität von Trabectedin bis zur Unverträglichkeit des Medikaments oder einer anderen Erkrankung empfehlenswert ist (2).

Anzeige:
 
 

"Ob Trabectedin nach sechs Behandlungszyklen Patienten mit fortgeschrittenem Weichteilsarkom verabreicht werden sollte, deren Krankheit nach sechs Behandlungszyklen nicht fortgeschritten war, war in der klinischen Phase nicht klar. Die Ergebnisse der Studie sprechen für die Fortsetzung dieser Therapie für ein längeres progressionsfreies Überleben", sagt der Forschungsleiter der Studie, Dr. Dr. Nicolas Penel vom Department of Medical Oncology, Centre Oscar Lambret, Frankreich.

Die Studie wurde in 14 Zentren der French Sarcoma Group an 178 Patienten mit fortgeschrittenem Weichteilsarkom durchgeführt, die Trabectedin in sechs Behandlungszyklen (verabreicht über 24 Stunden in einer Dosis von 1,5 mg/m2 in Abständen von drei Wochen) erhalten hatten. Von den 91 Patienten ohne Progression am Ende der Behandlung wurden 53 nach dem Zufallsprinzip für eine weitere Behandlung mit Trabectedin oder für Behandlungsunterbrechung ausgewählt (die Patienten durften die Behandlung mit Trabectedin jedoch bei Progression der Erkrankung wieder aufnehmen). Der erste klinische Endpunkt der Studie war PFÜ nach sechs Monaten Randomisierung; dieses Ziel wurde bei 51,9% der Patienten erreicht, deren Behandlung fortgesetzt wurde, und bei 23,1% der Patienten, deren Behandlung unterbrochen wurde. Nach der Erfassung des PFÜ 12 Monate nach der Randomisierung war im Vergleich zu der Gruppe, bei denen die Behandlung unterbrochen wurde (15,4%), ein grösserer Teil der Patienten, bei denen die Behandlung fortgesetzt wurde, (33,3%) progressionsfrei. Parallel zum längeren PFÜ stieg auch das mediane PFÜ:
auf 7,2 Monate (95% CI 4,0-12,7) bei der Gruppe mit fortgesetzter Behandlung und auf 4,0 Monate (95% CI 2,5-5,5) bei der Gruppe mit unterbrochener Behandlung.

Die Studie zeigte auch, wie die Fortsetzung der Behandlung mit Trabectedin bei diesen Patienten nicht mit einem Anstieg der Toxizität verbunden war. Dies legt nahe, dass das Sicherheitsprofil nach mehr als sechs Behandlungszyklen unverändert ist und dass dies mit einem längeren PFÜ einhergeht. Patienten in der Gruppe mit fortgesetzter Behandlung erhielten bis zum Stichtag durchschnittlich 11 Behandlungszyklen und zwei Patienten werden nach wie vor behandelt.

Zwar sind die Ergebnisse der Studie mit Einschränkungen zu betrachten, denn es handelte sich um eine nichtvergleichende Studie der Phase 2, doch die Forscher betonen, dass bei mehr als der Hälfte der Patienten in diesem Szenario, die mit Trabectedin behandelt wurden, nach sechs Behandlungszyklen keine Progression eingetreten war und dass eine vorzeitige Unterbrechung der Behandlung das PFÜ verkürzt. Diese Studie ergänzt die Ergebnisse von zwei randomisierten Studien der Phase 2 mit Patienten mit verschiedenen Unterformen des Weichteilsarkoms (3): Sie signalisiert die Bedeutung von Trabectedin für progressionsfreies Überleben, und verweist auf die Wichtigkeit der Erhaltungstherapie bei Patienten, denen Trabectedin in sechs Behandlungszyklen geholfen hat.

Literaturhinweise:
(1) Axel Le Cesne et al. The Lancet Oncology. http://dx.doi.org/10.1016/S1470-2045(15)70031-8
(2) George Demetri et al. J Clin Oncol 2009; 27: 4188-96.
http://jco.ascopubs.org/content/27/25/4188.long
(3) Shunji Takahashi et al. http://meetinglibrary.asco.org/content/132813-144

Quelle: PharmaMar
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017