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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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28. Mai 2014

Leberkrebs-Webportal informiert über Studien zur Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT)

In den letzten Jahren haben sich die Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten deutlich verbessert. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kommen vermehrt Verfahren zum Einsatz, die die Überlebenszeit verlängern können. Die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) ist eine solche Option. Sie wird bei Patienten mit inoperablem Leberkrebs und Lebermetastasen angewendet, ist jedoch noch relativ unbekannt. Die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie hat die Webseite www.leberkrebstherapie.org etabliert, um dies zu ändern. Ab jetzt bietet die Webseite auch einen Überblick über aktuelle klinische Studien. Patienten können alle teilnehmenden Kliniken einsehen und sich bei einem Ansprechpartner in ihrer Nähe über die Möglichkeiten einer Studienteilnahme informieren.

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Seit 2002 sind die SIR-Spheres® Mikrosphären in Europa zur Behandlung von inoperablem Leberkrebs und Lebermetastasen zugelassen. Mittlerweile führen in Deutschland mehr als 60 Kliniken die SIRT durch. Klinische Studien belegen, dass die Therapie mit den Kunstharz-Mikrosphären Tumoren und Metastasen in der Leber stark verkleinern und das Tumorwachstum aufhalten kann (1,2). Patienten erhalten somit die Chance auf ein längeres Leben (1,3-5) mit einer guten Lebensqualität (6).

"Um die Wirksamkeit der Therapie noch weiter zu belegen, führen wir derzeit große klinische Untersuchungen durch. So prüfen wir zum Beispiel für Patienten mit Leberkrebs oder Lebermetastasen aus dem Darmkrebs, ob wir ihre Überlebenszeit weiter steigern können, wenn wir die SIR-Spheres Mikrosphären in Kombination mit einer medikamentösen Therapie  einsetzen. Auch wollen wir für Patienten mit Leberkrebs ermitteln, ob die Ergänzung der SIRT zu einer Therapie mit sogenannten Biopharmaka der systemischen Therapie allein überlegen ist", erläutert Prof. Ricke, Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Magdeburg und Initiator der SORAMIC-Studie. "Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass Informationen zu klinischen Studien für Patienten nur unter großer Mühe auffindbar und oftmals schwer verständlich sind. Wir hoffen daher, Betroffenen mit unserem neuen Angebot den Zugang zu SIRT-Studien erleichtern zu können", ergänzt Prof. Dr. Frank Kolligs, Leitender Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am Klinikum der Universität München.

Bislang wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 4.000 Patienten mit SIR-Spheres Mikrosphären behandelt. Während die SIRT in Deutschland bereits in jedem Bundesland angeboten wird, herrscht in Österreich und der Schweiz noch Nachholbedarf. "Wir befinden uns auf einem guten Weg. Doch nur ,wenn die SIRT ausreichend bekannt ist, können wir ihr Potenzial voll ausschöpfen", erläutert Prof. Dr. Niklaus Schäfer, Oberarzt in der Medizinischen Onkologie und Nuklearmedizin am UniversitätsSpital Zürich.

Literaturhinweise:
(1) Seidensticker R et al. Cardiovasc Interv Radiol 2012; 35; 1066-1073.
(2) Cosimelli M et al. Br J Cancer 2010; 103: 324-331.
(3) Hendlisz A et al. J Clin Oncol 2010; 28: 3687-3694.
(4) Bester L et al. J Vasc Interv Radiol 2011; D0I: 10.1016/j.jvir2011.09.028.
(5) Sangro B et al. Hepatology 2011; 54(3): 868-878.
(6) Van Hazel G et al. Journal of Surgical Oncology 2004; 88; 78-85.

Quelle: Expertengruppe SIRT
 
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