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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. April 2012

G-BA bestätigt: Zusatznutzen von Eribulin beim metastasierten oder lokal fortgeschrittenen Brustkrebs

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gab heute seine Entscheidung bekannt, dass für Halaven® (Eribulin) für Frauen, die bereits umfassend gegen metastasierten oder lokal fortgeschrittenen Brustkrebs therapiert wurden, ein zusätzlicher Nutzen vorliegt.
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Im Gegensatz zur Einschätzung des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) stellt die Bewertung durch den G-BA zumindest eine teilweise Anerkennung der positiven Ergebnisse der EMBRACE-Studie (Eisai Metastatic Breast Cancer Study Assessing Treatment of Physician´s Choice [TPC] Versus Eribulin E738) dar.

Diese kontrollierte klinische Phase III-Studie, die im renommierten Fachblatt „The Lancet“ publiziert wurde, hat ergeben, dass Eribulin als Monochemotherapie das Gesamtüberleben der zuvor extensiv gegen Brustkrebs vorbehandelten Frauen (gegenüber einer Therapie nach Wahl des Arztes) statistisch signifikant und klinisch relevant verlängert. Eine besondere Rolle spielt hierbei auch das bekannte und kontrollierbare Sicherheitsprofil von Eribulin, das mit demjenigen anderer Monochemotherapien gegen Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium in diesem Umfeld übereinstimmt. (1)

„Wir begrüßen grundsätzlich die Entscheidung des G-BA, der einen Zusatznutzen für Eribulin bestätigt und damit von dem Vorschlag des IQWiG abweicht. Allerdings betrachtet auch der G-BA lediglich zwei nachträglich definierte Patientengruppen der Zulassungsstudie für Eribulin separat: Patienten, die für eine erneute Therapie mit einem Anthrazyklin oder Taxan in Frage kämen und Patienten, die für diese Therapien nicht mehr in Frage kämen, anstelle die Studie als Ganzes zu bewerten. In Konsequenz sieht der G-BA für Patienten, die erneut eine Anthrazyklin- oder Taxantherapie erhalten könnten, einen geringeren Nutzen als die vom G-BA definierte zweckmäßige Vergleichstherapie.

Wir haben im Rahmen unseres Dossiers zu Halaven dargelegt, dass Eribulin derzeit der einzige Wirkstoff ist, für den eine relevante Verlängerung des Überlebens als herausragendes Therapieziel für betroffene Patientinnen nach Versagen einer Taxan- und Anthrazyklin-Therapie nachgewiesen werden konnte“, so Frank Zeymer, Direktor der Geschäftseinheit Onkologie.

Eribulin ist in Europa zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs zugelassen, der sich nach mindestens zwei Chemotherapien im fortgeschrittenen Krankheitsstadium weiter ausgebreitet hat. Die Vortherapie sollte ein Anthrazyklin und ein Taxan enthalten haben, sofern diese Therapeutika für die Patientinnen nicht ungeeignet waren. (2)

Literaturhinweise:
(1) Cortes J, O’Shaughnessy J, Loesch D, et al. A Phase III open-lable randomized study (EMBRACE) or eribulin monotherapy versus treatment of physician’s choice in patients with metastatic breast cancer. The Lancet. 2011; 377: 1-10.
(2) Fachinformation Halaven® März 2011
(3) Cardoso, M. and Castiglione F. Locally recurrent or metastatic breast cancer: ESMO Clinical Recommendations for diagnosis, treatment and follow-up. On behalf of the ESMO Guidelines Working Group. Ann Oncol (2009) 20 (suppl 4): iv15-iv18
Quelle: Eisai
 
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