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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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22. Oktober 2012

Erstes Lebertumor-Centrum Europas am Universitätsklinikum Essen

Fünf Kliniken und Institute – ein gemeinsames Ziel: Das Lebertumor-Centrum (LTC) am Universitätsklinikum Essen ist das erste seiner Art in Europa und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Behandlung und Betreuung von Patienten mit sogenannten primären Lebertumoren weiter zu verbessern. Denn Leberkrebs ist europaweit auf dem Vormarsch.

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Das hepatozelluläre Karzinom (HCC), umgangssprachlich bekannt als Leberkrebs, ist weltweit die fünfthäufigste Krebserkrankung. In Europa, insbesondere in Deutschland, ist das HCC noch selten, zeigt aber einen stetigen Zuwachs an Neuerkrankungen und steht inzwischen bei Männern an Nr. 6 der krebsbedingten Todesursachen - mit steigender Tendenz. Darauf hat man am Universitätsklinikum Essen reagiert und mit dem Lebertumor-Centrum (LTC) die erste Einrichtung ihrer Art in Europa geschaffen. Diese hat die Aufgabe, die Betreuung von Patienten mit sogenannten primären Lebertumoren weiter zu verbessern. „Übergreifendes Ziel unserer Arbeit ist es, unseren Patienten die bestmögliche Therapie zukommen zu lassen“, erläutert Prof. Dr. Jörg Schlaak, Oberarzt an der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie und Koordinator des LTC. Nicht jeder an Krebs Erkrankte könne geheilt werden, aber zusätzliche Zeit bei guter Lebensqualität könne fast für alle Patienten gewonnen werden. Natürlich wollen wir die Therapie jedes Einzelnen weiter verbessern, so dass hier nach Möglichkeit die neuesten und besten Therapien zum Einsatz kommen, so Prof. Dr. Jörg Schlaak.

Trotz verbesserter Screeningmethoden erfolgt die Diagnose von Leberkrebs häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium. Die häufigsten Ursachen für ein HCC sind die Leberzirrhose und chronische Lebererkrankungen, wie z. B. die chronische Hepatitis-C-Infektion und zunehmend auch die Fettlebererkrankung. „Lebertumoren sind zwei Gruppen zuzuordnen: sie können einerseits Metastasen, also Tochtergeschwulste, von anderen Krebsarten sein und damit Rückschlüsse auf eine fortgeschrittene Krebserkrankung geben. Andererseits können sie als sogenannte primäre Lebertumoren auch direkt in der Leber entstehen“, erklärt Prof. Dr. Jörg Schlaak. In letzterem Fall liegt häufig zudem eine Lebererkrankung vor, die eine individuelle Anpassung der Behandlungsmethoden notwendig macht.

Aufgabe der Essener LTC-Experten ist die Ermittlung der bestmöglichen Therapie von Patienten mit einem bösartigen Lebertumor. Die Diagnose erfolgt durch sogenannte bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie, Kernspintomographie  und Angiographie sowie durch Laboruntersuchungen und durch die Entnahme von Gewebeproben im Rahmen von Biopsien.

Als Anbieter eines interdisziplinären Behandlungsprogramms ist das LTC Teil des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) am Universitätsklinikum Essen. Das Centrum vereint Experten der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie sowie der Institute für Pathologie, Diagnostische und Interventionelle Radiologie und für Nuklearmedizin.

 

Quelle: Universitätsklinikum Essen
 
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