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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

15. November 2010 Aurora-Kinase-Inhibitor wirksam beim Platin-resistenten oder -refraktären Ovarialkarzinom

ESMO – Ovarialkarzinom

Die neue Substanz MLN8237 blockiert die Aurora A-Kinase, welche in einigen Krebszellen überexprimiert ist und so zu größerem Tumorwachstum führt. Die Monotherapie führte bei einigen Patienten zu stabileren Krankheitsverläufen.
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Auch beim epithelialen Ovarialkarzinom ist die Aurora A-Kinase überexprimiert und so mit einem schlechteren klinischen Verlauf der Therapie verbunden. Im Rahmen einer Phase-II-Studie [1] erhielten 31 Patientinnen mit Platin-resistentem oder -refraktärem Ovarialkarzinom MLN8237 in 21-Tages-Zyklen, 3 Patientinnen erreichten ein partielles Ansprechen und 5 eine Krankheitsstabilisierung über 4 Zyklen MLN8237. Die Toxizitäten, welche im Verlauf der Therapie auftraten, hauptsächlich Neutropenie, Stomatitis, Leukozytopenie, Thrombozytopenie und Müdigkeit konnten durch eine 14-tägige Therapiepause behoben werden. „Das wichtigste Ergebnis dieser Studie ist die Tatsache, dass MLN8237 Aktivität als Einzelsubstanz beim Ovarialkarzinom zeigt und bei einigen Patienten anhaltende Krankheitkontrolle erreicht“, so Dr. Ursula Matulonis vom Dana-Farber Cancer Institute, USA.

Literatur:
1. Matulonis U., et al., ESMO 2010; Abstract 974PD

Quelle:


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