Montag, 25. September 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
25. April 2016

Mammakarzinom: Palbociclib durchbricht endokrine Resistenz

Die endokrine Resistenz betrifft mehr als 50% der Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom. Ein neuer Ansatz, die endokrine Resistenz zu durchbrechen, ist die Zellzyklusregulation mit Zyklin-abhängigen Kinasen (CDKs), berichtete Prof. Christoph Thomssen, Halle/Saale.
„Die Zellzyklusregulation mit CDKs ist Neuland“, so Thomssen. Es handelt sich um eine Gruppe von Proteinkinasen, die die Progression des Zellzyklus kontrollieren und mit den Hormonrezeptoren interagieren. Die selektive CDK4/6-Inhibition und die endokrine Therapie wirken synergistisch. Derzeit werden drei hochselektive CDK4/6-Inhibitoren in Phase-III-Studien beim metastasierten Mammakarzinom getestet – Palbociclib, Ribociclib und Abemaciclib – mit dem Ziel, durch eine kombinierte Blockade der Signalwege die Zellzykluskontrolle wiederzuerlangen.

Palbociclib ist in den USA bereits in Kombination mit Letrozol bei postmenopausalen Frauen mit metastasiertem HER2-/HR+ Mammakarzinom ohne vorherige endokrine Therapie in der metastasierten Situation zugelassen. Grundlage für die beschleunigte FDA-Zulassung war eine Phase-II-Studie, in der die Kombination aus Palbociclib und Letrozol das progressionsfreie Überleben (PFS) gegenüber Letrozol knapp verdoppelte (20,2 vs. 10,2 Monate).

In der Phase-III-Studie PALOMA-3, in die 521 Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem und HER2-negativen und endokrin resistentem fortgeschrittenen Brustkrebs zu Palbociclib plus Fulvestrant oder Fulvestrant randomisiert wurden, bestätigte sich die Verdopplung des PFS durch die Kombination mit Fulvestrant. Das mediane PFS mit Palbociclib/Fulvestrant betrug 9,5 Monate, das mit Fulvestrant 4,6 Monate (HR=0,46; p<0,0001). Nebenwirkungen von Grad 3 und 4 waren häufiger unter der Kombinationstherapie, am häufigsten traten unter der Kombination Neutropenien auf, die aber selten Grund für einen Therapieabbruch waren.
as
Science Workshop „CDK4/6-Inhibition beim Mammakarzinom: Neue Perspektiven durch Kontrolle des Zellzyklus“, DKK, Berlin, 26.02.2016; Veranstalter: Pfizer
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017