Mittwoch, 5. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Fachinformation

Medizin

06. Dezember 2019 Erste Fachauskunft zu aktuellen Krebs-Studientherapien

iuvando Health gewinnt den EY Public Value Award, der Startup-Geschäftsmodelle mit besonderem Wert für das Gemeinwesen ehrt und gemeinsam von Ernst & Young und der Handelshochschule Leipzig (HHL) vergeben wird. Das Mannheimer Startup setzte sich im Wettbewerb gegen 138 teilnehmende Unternehmen durch. iuvando Health recherchiert und bündelt verfügbare Informationen zu aktuellen Krebs-Studientherapien in Deutschland, um diese erkrankungsspezifisch zugeordnet an Patienten und Ärzte weiterzugeben.
Derzeit werden bundesweit über 800 onkologische Studientherapien ausgeführt. iuvando Health erfasst je Studientherapie alle verfügbaren Informationen und ordnet diese der jeweiligen Krebserkrankung mit individuellen Merkmalen zu. Neue Therapieverfahren werden so im Stadium der klinischen Erprobung bereits öffentlich zugänglich, um die Behandlungsoptionen auf Basis aktueller Daten erweitern zu können.

Betroffene Patienten wenden sich dazu online an iuvando Health und erhalten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Erkrankung eine Studienübersicht inklusive regionaler Zuordnung. Basis dafür bildet der postalisch datensicher zugesandte Arztbericht. Mithilfe der neuen Informationen können sich Patienten dann mit dem behandelnden Ärzteteam beraten, welche der neuen Therapieoptionen bis hin zur Studienteilnahme sinnvoll und möglich sind.

Studienrecherche auch für Ärzte – neue Perspektiven erschließen

Die iuvando Therapierecherche richtet sich ebenso an Ärzte. Dazu reichen diese den Krankenbericht inklusive DSGVO-konformem Einverständnis des Patienten ein. Auf Basis dessen erfolgt die Zusammenstellung der zum Erkrankungsprofil passenden Studientherapien. Insbesondere durch die Entwicklung neuer Arzneimittel in der Onkologie wie auch der Einbeziehung zielgerichteter Wirkstoffe werden kontinuierlich neue klinische Studien initiiert.

iuvando Health ist deutschlandweit derzeit die einzige ärztlich kuratierte Studienrecherche im Bereich Onkologie. Das Anfang 2019 von den Ärzten Dr. Benjamin Hanfstein und Dr. Mridul Agrawal gegründete Startup arbeitet unabhängig von pharmazeutischen Herstellern. Aktuell umfasst die Recherche die Bereiche Brust- und Lungenkrebs, das Angebot wird 2020 weiter ausgebaut. Berücksichtigt werden klinische Studien sämtlicher Arzneimittelhersteller wie auch akademische Studien (Investigator Initiated Trials), soweit diese in den öffentlichen Datenbanken einsehbar sind. iuvando Health ist keine ärztliche Instanz, ebenso werden keine Aussagen zu den Erfolgschancen einzelner Studientherapien gemacht. Die medizinische Bewertung obliegt ausschließlich den behandelnden Ärzten.

Quelle: iuvando Health GmbH


Anzeige:

Das könnte Sie auch interessieren

Brustkrebs: Wissen schafft Mut

Brustkrebs: Wissen schafft Mut
© drubig-photo / Fotolia.com

Jede zehnte Frau in Deutschland ist im Laufe ihres Lebens von Brustkrebs betroffen. Damit ist das Mammakarzinom mit 65.500 Neuerkrankungen pro Jahr der häufigste Tumor bei Frauen. Die Diagnose wirft Fragen auf: Welche Therapie ist die richtige? Wo bekomme ich Hilfe? Die Deutsche Krebshilfe unterstützt Krebspatienten bei ihrem Kampf gegen die Erkrankung. Sie bietet allen Betroffenen eine kostenfreie telefonische Beratung an und hält allgemeinverständliche...

Armutsfalle Krebs: Sozialberatung muss verbessert werden

Armutsfalle Krebs: Sozialberatung muss verbessert werden
© WavebreakmediaMicro / Fotolia.com

Am 8. März ist Weltfrauentag. Seit mehr als 100 Jahren prangern Frauen in aller Welt an diesem Tag Missstände an und streiten für ihre Rechte. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs, kurz FSH, und die Stiftung Deutsche Krebshilfe verleihen an diesem Tag den Frauen, die an Krebs erkrankt sind, eine Stimme. Denn immer noch gibt es in der Versorgung der Betroffenen Defizite. So wird eine Tumorerkrankung nach wie vor häufig zur Armutsfalle.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Erste Fachauskunft zu aktuellen Krebs-Studientherapien"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden