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Medizin

13. Mai 2019 Forschungspreis 2018 der Walter-Schulz-Stiftung für CT45-Immuntherapie

Der mit 10.000 Euro dotierte Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung, welche seit 1995 Arbeiten zur kliniknahen Krebsforschung auszeichnet, wurde dieses Jahr Dr. rer. nat. Fabian Coscia vom Max Planck Institut für Biochemie München/CPR Kopenhagen verliehen. Ausgezeichnet wurde er für seine Arbeit an den molekularen Ursachen des unterschiedlichen Überlebens von Patientinnen mit hoch aggressivem Eierstockkrebs, die im September 2018 in der Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde. 
Coscia und seine Arbeitsgruppe entwickelten auf der Basis von umfangreichem Biobankmaterial eine Methode, um tausende Proteine der Tumoren zu profilieren und entdeckten durch diese Massenspektroskopie das Protein CT45, welches noch weitgehend unbekannt war. Weitere Untersuchungen zeigten, dass CT45 vor allem bei Langzeitüberlebenden stark erhöht war, in normalen Zellen jedoch gar nicht vorkommt. Das Team um Coscia konnte außerdem beweisen, dass CT45 eine Immunantwort in T-Zellen auslösen kann und somit einen idealen Angriffspunkt für Immuntherapien darstellt. 

Die von Coscia verwendete Proteomanalytik lässt sich in Verbindung mit weiterem archivierten Tumorgewebe dazu verwenden andere Tumoridentitäten detailliert zu erforschen und neue Therapiearten zu entwickeln. 

Quelle: Walter-Schulz-Stiftung


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