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Medizin
18. Dezember 2012

Bendamustin-Highlights beim ASH 2012: Interview mit Prof. Wolfgang Knauf, Frankfurt

Bendamustin (Levact®) hat sich in Deutschland seit vielen Jahren als Basistherapeutikum in der Hämatologie etabliert und gewinnt zunehmend auch international an Bedeutung. Dies bestätigen Daten aus Qualitätssicherungsprogrammen der deutschen Hämato-Onkologen, aber auch Registerdaten aus anderen Ländern, die soeben beim amerikanischen Hämatologenkongress ASH in Atlanta vom 8. - 11. Dezember 2012 vorgestellt wurden.

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Früher wurde das bifunktionelle Alkylanz Bendamustin aufgrund seiner guten Verträglichkeit oft erst in fortgeschrittenen Stadien und bei älteren, multimorbiden Patienten eingesetzt. Doch wie Ergebnisse jüngerer Studien zeigen, hat man über viele Jahre die Effektivität der Substanz unterschätzt. In Deutschland hat man schon seit vielen Jahren Erfahrung mit der Substanz, und hierzulande zählen Bendamustin-basierte Schemata zum Firstline-Standard für indolente Lymphome und chronische lymphatische Leukämie. Auch beim multiplen Myelom (MM) wurde inzwischen das unausgeschöpfte Potenzial der Substanz erkannt, und neue Studien prüfen Bendamustin in Kombination oder in Sequenz mit modernen Substanzen wie Bortezomib, Thalidomid oder Lenalidomid beim MM. Darüber hinaus laufen zahlreiche Studien in Kombination mit experimentellen Substanzen bei verschiedenen hämatologischen Erkrankungen.

Auf dem ASH 2012 wurden insgesamt 43 Beiträge, darunter 5 orale Präsentationen zu Bendamustin angenommen. Dies spiegelt die große Bedeutung von Bendamustin auch auf internationaler Ebene wider.

In einem Interview auf der Webseite der deutschen Krebsgesellschaft kommentiert  Prof. Dr. Wolfgang Knauf aus der onkologischen Gemeinschaftspraxis im Prüfling in Frankfurt seine ausgewählten Highlights zu Bendamustin vom ASH Kongress 2012.


Das Interview steht online im Login-pflichtigen Fachbereich zur Verfügung unter:
http://www.krebsgesellschaft.de/arzt_ash_2012,219558.html


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