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Medizin

11. Januar 2017 Weiterentwicklung von T-Zell-basierten Therapien

Das Klinikum der Universität München geht eine mehrjährige Forschungskooperation mit TCR2 Therapeutics Inc. ein. TCR2 entwickelt neue zellbasierte Krebstherapien, die die starke Aktivierung von T-Zellen durch den T-Zell-Rezeptor (TCR) ausnutzen. Dazu hat TCR2 eine patentgeschützte Plattform auf der Basis von TCR-Fusionsproteinen (TRuC) entwickelt, die den natürlichen TCR-Komplex so umprogrammiert, dass dieser ausgewählte Tumorantigene erkennt und dadurch die T-Zellen Krebszellen gezielt eliminieren können. TCR2 Therapeutics und das Klinikum der Universität München haben sich zusammengetan, um die Anwendung der TRuC-Technologie weiterzuentwickeln. Dabei ergänzen sich die jeweiligen Expertisen zur T-Zell-Biologie und zur T-Zell-Aktivierung wechselseitig.
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Die Zusammenarbeit beinhaltet eine Partnerschaft zwischen TCR2 und Prof. Dr. Stefan Endres, Leiter der Abteilung für Klinische Pharmakologie und Forschungsdekan der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, sowie PD Dr. Sebastian Kobold, Arbeitsgruppenleiter in der Abteilung für Klinische Pharmakologie.

Forschungsschwerpunkt der beiden Mediziner Endres und Kobold ist die Verständigung zwischen Tumor- und Immunzellen und deren therapeutische Beeinflussung. Sie haben eine Klasse von T-Zell-aktivierenden Rezeptoren entwickelt, die jetzt im Zusammenspiel mit der TRuC-Technologie von TCR2 getestet werden soll. Ziel ist es, die Effizienz der T-Zellantwort gegen solide Tumore zu steigern.

"Wir freuen uns, dass wir unser Verständnis der T-Zell-Biologie auf der TruC-Plattform anwenden können, um die T-Zell-Aktivität beim Kampf gegen Tumorzellen zu steigern", sagt Prof. Dr. Stefan Endres. "Gemeinsam mit dem starken wissenschaftlichen Team bei TCR2 sind wir in einer guten Position bisherige Limitationen bei T-Zell-basierten Krebstherapien anzugehen."
 
"Wir freuen uns auf eine produktive Partnerschaft mit Prof. Endres und Dr. Kobold, die kreative Ansätze für eine effektivere T-Zell-Therapie entwickelt haben", sagt Dr. Robert Hofmeister, wissenschaftlicher Leiter von TCR2. "Wir müssen die T-Zell-basierten Therapien weiter verbessern, wenn wir damit Patienten behandeln wollen, die an soliden Tumoren leiden. Umprogrammierte T-Zellen – durch den Einsatz der TRuC-Technologie und von aktivierenden Rezeptoren – können dabei möglicherweise helfen."

Quelle: Klinikum der Universität München


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