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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. Juli 2016

PrefMab-Studie: Patienten bevorzugen schnelle subkutane Applikation gegenüber i.v.

Patienten mit aggressiven oder indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen bevorzugen die zügige subkutane Applikation (SC) des Therapiestandards MabThera® (Rituximab, Roche) gegenüber der klassischen intravenösen Gabe. Beim 21. Jahreskongress der Europäischen Hämatologischen Gesellschaft (EHA) wurden aktuelle Daten der PrefMab-Studie vorgestellt, die belegen, dass die Präferenz für die subkutane Gabe länderübergreifend besteht (1).
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Die aktuell vorgestellte internationale PrefMab-Studie (klinische Phase IIIb) mit mehr als 700 Patienten in 19 Ländern hat untersucht, ob eine der beiden verfügbaren Applikationsformen bevorzugt wird. In allen Ländern bestand zum 6. und 8. Behandlungszyklus eine klare Präferenz für die subkutane Applikation des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab. In Deutschland, das mit 157 Teilnehmern die mit Abstand meisten Patienten einbrachte, sprachen sich über 80% der Teilnehmer für MabThera SC aus. Die Rate war damit vergleichbar hoch wie z.B. in Australien, Thailand oder Südkorea. Die Auswertung eines ergänzenden Fragebogens (Rituximab Administration Satisfaction Questionnaire; RASQ) zeigte in 16 der 19 Länder einen positiven Einfluss von MabThera SC auf die Aktivitäten des täglichen Lebens. Die überwiegende Mehrheit der Patienten (> 70%) gab an, die nur etwa fünfminütige subkutane Applikationsdauer als „genau richtig“ zu empfinden. Die PrefMab-Studie bestätigte damit bisherige Ergebnisse (2), nach denen Patienten im SC-Arm zufriedener mit der Therapie waren als Patienten im Vergleichsarm mit intravenöser Applikation.

RIM NIS: Vorteile in der Erhaltungstherapie

Die nicht-interventionelle Studie RIM NIS (Rituximab in Maintenance) bestätigt MabThera als zentralen Baustein der FL-Behandlung auch für die Erhaltungstherapie (3). Die Beobachtungsstudie unter klinischen Alltagsbedingungen schloss Patienten (unbehandeltes FL: n = 312; vorbehandeltes FL: n = 177) ein, die eine partielle oder komplette Remission nach einer Induktionsbehandlung mit dem Anti-CD20-Antikörper erreicht hatten. Nach zwei Jahren Therapie wurden neben hohen PFS-Raten von 88,3% (erstmals behandelte Patienten) bzw. 76 % (ein- oder mehrfach vorbehandelte Patienten) auch hohe Konversionsraten gezeigt: Etwa die Hälfte der Patienten mit partieller Remission nach Induktion erreichte am Ende der Erhaltungstherapie eine komplette Remission. Der Behandlungserfolg wurde also bei einem Großteil der Patienten nicht nur erhalten, sondern sogar verbessert. Die in RIM NIS erhobenen Daten bestätigen das umfangreich dokumentierte Sicherheitsprofil von MabThera, das bereits durch ein Sicherheits-Update der zulassungsrelevanten SABRINA-Studie untermauert worden war (4). MabThera kann heute in zwei äquivalenten Darreichungsformen, intravenös sowie subkutan, im Behandlungsalltag eingesetzt werden.

(1) Rummel M, Kim TM, Jensen P et al., EHA 2016, Abstract #E956
(2) Rummel M, Kim TM, Plenteda C et al., ASH 2015, Abstract #3972
(3) Dührsen U, Dieing A, Reiser M et al., DGHO-Jahrestagung 2015, Basel, P#473
(4) Davies A, Mihaljevic B, Mercadal S et al., EHA 2015, Poster #p687
Roche
 
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