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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
24. August 2017

Sozialhilfe-Ausgaben: Patientenschützer sehen Pflege als Armutsrisiko

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht angesichts der am Donnerstag veröffentlichten Angaben zu Sozialhilfeausgaben in Deutschland Pflege als Armutsrisiko. "Immer weniger pflegebedürftige Menschen können für ihren eigenen Unterhalt sorgen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Donnerstag. "Fast die Hälfte der Pflegeheimbewohner ist auf den Staat angewiesen."
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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im vergangenen Jahr 3,8 Milliarden Euro Sozialhilfe für die Hilfe zur Pflege ausgegeben worden. Das war ein Anstieg von 6,4% im Vergleich zu 2015 und der Teil der Sozialhilfeausgaben mit der höchsten Zuwachsrate.

"Das ist demütigend", sagte Brysch über die Situation pflegebedürftiger Menschen, die im Alter auf staatliche Hilfen angewiesen seien. "Man muss kein Schwarzmaler sein, um zu wissen, dass die Pflegereform diesen Anstieg nicht grundsätzlich stoppen wird."

Quelle: dpa


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