Dienstag, 26. März 2019
Navigation öffnen
Anzeige:
Fachinformation

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

13. Dezember 2018 FARKOR identifiziert familiäres Darmkrebsrisiko

Um bei jungen Erwachsenen unter 50 Jahren ein familiär erhöhtes Darmkrebsrisiko frühzeitig zu identifizieren, wurde in Bayern das Projekt FARKOR (Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom) gestartet.
Anzeige:
Fachinformation
Unter allen Krebsarten ist das kolorektale Karzinom nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jedes Jahr erkranken 61.000 Menschen in Deutschland. Vorsorgeuntersuchungen stehen gesetzlich Versicherten i.d.R. erst ab 50 Jahren zur Verfügung. Daher wird Darmkrebs in der Altersgruppe 25 bis 49 Jahren oft erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Da Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen entsteht, die 10 bis 15 Jahre benötigen, um zu entarten, ließe sich diese Krebsart durch Vorsorge verhindern, erläuterte Dr. Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung.

Das Projekt FARKOR startete am 1. Oktober 2018 und ist auf 3 Jahre angelegt. Die Teilnehmer, gesetzlich Versicherte im Alter von 25 bis 49 Jahren, erhalten eine kostenfreie Familienanamnese sowie bei vorliegendem Risiko die Möglichkeit zum Stuhltest bzw. einer Darmspiegelung.

Das Ziel ist es, durch die Erhebung der Familienanamnese im jungen Erwachsenenalter früh diejenigen zu identifizieren, die aufgrund von Darmkrebserkrankungen in der Familie möglicherweise eine Veranlagung für die Entwicklung von Darmtumoren haben und daher früher als solche ohne diese Veranlagung an Früherkennungsmaßnahmen teilnehmen sollten.

Red.


Das könnte Sie auch interessieren

Brustkrebs: Was leisten Prognosetests? Unnötige Chemotherapien vermeiden

Durch die Möglichkeit, Tumore genetisch zu analysieren, hat sich die Krebstherapie gewandelt. Während früher alle Patienten quasi die gleiche Behandlung wie nach dem „Gießkannenprinzip“ erhielten, steht nun zunehmend der einzelne Patient mit seinen individuellen Tumoreigenschaften im Fokus. Bei Frauen mit Brustkrebs hat diese Entwicklung zu sogenannten Prognosetests geführt, die eine Vorhersage über den Nutzen einer Chemotherapie erlauben,...

Die P4-Medizin – Krebstherapie der Zukunft?

Die P4-Medizin – Krebstherapie der Zukunft?
© Fotolia / psdesign1

Die Versorgung von krebskranken Menschen befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Die Entwicklung neuer diagnostischer Methoden und individueller Therapien verändert die onkologische Medizin, wie wir sie bisher kennen. Das jüngst gewonnene Wissen über den Krebs und seine molekularbiologische Vielfalt verlangt nach neuen Antworten. In dem vom amerikanischen Biomediziner Leroy Hood geprägten Konzept der P4-Medizin wird die mögliche Krebstherapie der Zukunft...

Startschuss für den Regensburger Leukämielauf 2017: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übernimmt Schirmherrschaft und die Kapelle Josef Menzl beginnt Training

Startschuss für den Regensburger Leukämielauf 2017: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übernimmt Schirmherrschaft und die Kapelle Josef Menzl beginnt Training
© ivanko80 / Fotolia.com

Vor der Kulisse des Alten Rathauses wurde gestern (26.06.) Bürgermeisterin Gertrud Maltz- Schwarzfischer das erste Laufshirt des Regensburger Leukämielaufes 2017 von Professor Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., überreicht. Mit der Übergabe des Laufshirts an das Stadtoberhaupt startet traditionell der Countdown zum größten Benefizlauf in Ostbayern, der in diesem Jahr am 15. Oktober stattfindet.

Männer sind Vorsorgemuffel bei Krebsfrüherkennung

Männer sind Vorsorgemuffel bei Krebsfrüherkennung
© deagreez / Fotolia.com

In Deutschland geht nur gut jeder neunte Mann zur Prostatakrebsvorsorge. 4,65 Millionen und zwar 11,7 Prozent aller anspruchsberechtigten Bürger nahmen im Jahr 2014 die kostenlose Früherkennungsuntersuchung wahr, wie die BARMER GEK zum Weltmännertag am 3. November mitteilt. Damit bleiben Männer Präventionsmuffel. Denn im Jahr 2010 absolvierten 11,41 Prozent den Check. „Eine Krebsvorsorgeuntersuchung kann Leben retten. Je früher Krebs erkannt wird, desto...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"FARKOR identifiziert familiäres Darmkrebsrisiko"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.