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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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04. Juli 2014

ASCO - 30. Mai - 03. Juni 2014, Chicago, USA

Highlight Checkpoint-Inhibitor

Eines der Highlights auf dem diesjährigen ASCO war eine Phase-I-Studie mit dem PD1-Antikörper MK-3475 (Pembrolizumab), der als Monotherapie eingesetzt bei einer hohen Anzahl von Patienten mit metastasiertem malignen Melanom unabhängig von der Vortherapie zu einem überraschend lange andauernden Ansprechen führte. Vielversprechende Ergebnisse wurden auch bei Kopf-Hals-Tumoren und beim NSCLC vorgestellt.

Malignes Melanom

In diese Phase-I-Studie (Abstr. LBA900^) waren 411 Patienten mit metastasiertem malignen Melanom eingeschlossen worden. Über alle Subgruppen hinweg und unabhängig von der eingesetzten Dosis führte die Behandlung mit Pembrolizumab zu einer 1-Jahres-Überlebensrate von 69%. Das mediane Gesamtüberleben ist noch nicht erreicht.

Nach einem medianen Follow-up von 12 Monaten hatten 88% der Patienten ein dauerhaftes Therapieansprechen, berichtete Antonio Ribas, Los Angeles, CA. Die Patienten profitierten unabhängig von der Anzahl und Art der Vortherapien. 221 Patienten in dieser Studie waren progredient nach einer Ipilimumab-Therapie. Bei nicht mit Ipilimumab vorbehandelten Patienten betrug die 1-Jahresüberlebensrate 75% und 65% nach Vorbehandlung mit Ipilimumab. Der PD-1-Antikörper erwies sich als gut verträglich, wobei die Sicherheitsprofile bei mit Ipilimumab-vorbehandelten und nicht mit Ipilimumab vorbehandelten Patienten ähnlich waren. Die Rate von Grad 3/4 Toxizitäten lag bei 8%, doch nur 4% der Patienten brachen die Behandlung wegen Nebenwirkungen vorzeitig ab.

Kopf-Hals-Tumoren

Auch Kopf-Hals-Tumoren haben immunogene Eigenschaften. In einer Phase-Ib-Studie (Abstr. 6011), die Patienten mit metastasierten HPV-positiven und HPV-negativen Kopf-Halstumoren einschloss, die PD-L1 Antigen im Tumor oder Stroma exprimierten (≥ 1% in der IHC), lag die Ansprechrate nach RECIST-Kriterien bei 20%, wobei sich das Ansprechen in der Kohorte der HPV-positiven und der HPV-negativen nicht unterschied. Tanguy Y. Seiwert bemerkte, dass die Bewertung des Ansprechens nach RECIST-Kriterien der Bewertung einer Immuntherapie nicht unbedingt gerecht wird. Bei 51% der Patienten verringerte sich die Tumorlast. Die Mehrzahl der Patienten zeigte ein rasches Ansprechen, es waren aber auch Patienten mit spätem Ansprechen dabei, was typisch für eine Immuntherapie ist.

 

Abb. 1: Malignes Melanom: Gesamtüberleben mit Pembrolizumab.
 

NSCLC

Als effektiv und sicher erwies sich Pembrolizumab bei Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC mit starker PD-L1-Expression (Abstr. 8020). Die Analyse umfasste 217 Patienten mit immunhistochemisch (ICH) bestätigter PD-L1-Expression. Nach diesen ersten Daten lag die Ansprechrate nach RECIST-Kriterien bei 20%, wobei Patienten mit starker PD-L1-Expression höhere Ansprechraten zeigten (23% vs. 9%).

as
 

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