Journal Onkologie

Lebensqualität

Entitätsübergreifend
Junge Krebspatientin mit blauer Bluse und beiger Mütze wird von einer Angehörigen oder Freundin, die lange braune Haare hat und eine helle Jacke trägt, umarmt.

Was haben Krebs und Ghosting gemeinsam?

Der Begriff Ghosting stammt aus den sozialen Medien und bedeutet das plötzliche Verschwinden einer Person ohne Erklärung. Cancerghosting ist weniger geläufig und beschreibt das Verhalten von Familienangehörigen, vom Freundes- und Bekanntenkreis oder von Kolleg:innen, die sich nach einer Krebsdiagnose zurückziehen, den Kontakt abbrechen oder vermeiden. Was macht das mit den Betroffenen? Und was kann man in so einer Situation besser machen? Diese Fragen beantwortet die Familienberaterin und Onkolotsin Daniela Tennie im Podcast O-Ton Onkologie. Lesen Sie im Folgenden eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen.
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Hämatologie
Das Bild zeigt eine Hand mit blauen OP-Handschuhen, die ein Röhrchen mit Blut hält, auf dem Multiple Myeloma steht.

Therapiesequenzierung beim RRMM: Die Rolle von Melflufen

Vom 16.-18. April 2026 fand in Prag, Tschechien, das 7. European Myeloma Network (EMN) Meeting statt. Das Programm adressierte wichtige Fragen zum Multiplen Myelom (MM), wie u.a. diagnostische und klinische Herausforderungen und aktuelle Therapien. Neben innovativen Maßnahmen und der Zukunft der MM-Forschung, einschließlich der Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der Studienkonzeption, wurden zudem Behandlungsansätze für Patient:innen mit rezidiviertem und refraktärem MM (RRMM) diskutiert.
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Weitere Inhalte:
Ösophaguskarzinom
Schematische Darstellung eines Ösophaguskarzinoms

Optimierung der Tumorchirurgie beim Ösophaguskarzinom: Prophylaktische Pylorusdilatation zur Komplikationsreduktion

Die minimal-invasive Chirurgie hat sich in Deutschland als integraler Bestandteil der multimodalen Therapie des Ösophaguskarzinoms etabliert. Neben chirurgischen Vorteilen und onkologischer Ebenbürtigkeit gegenüber der offenen Resektion rücken funktionelle Ergebnisse verstärkt in den Fokus der klinischen Versorgung. Zentrale Aufgabe der Speiseröhre ist der gerichtete Transport der Nahrung in den Magen. Nach Ösophagusresektion mit Rekonstruktion durch einen Magenschlauch stellt die verzögerte Magenschlauchentleerung (delayed gastric conduit emptying, DGCE) eine häufige funktionelle Komplikation dar. Sie ist mit einer erhöhten Morbidität sowie einem prolongierten Krankenhausaufenthalt assoziiert und besitzt klinische Bedeutung auch über die chirurgische Fachdisziplin hinaus. Wir beleuchten Therapie­optionen der DGCE mit Fokus auf die prophylaktische Pylorusdilatation, deren Nutzen in der prospektiven, multizentrischen PROPPER-Studie untersucht wird.
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Entitätsübergreifend
Frau sitzt auf Sofa im Schneidersitz und liest ein Buch
Buchvorstellung

„Berührungsräume öffnen – Dialog und Verständnis in der Survivorship-Phase“

Krebs ist kein abgeschlossenes Kapitel: Für viele Betroffene bleibt die Erkrankung ein lebenslanger Begleiter, der körperlich, emotional und sozial nachwirkt. In der Zeit nach der Akutbehandlung – dem sog. Survivorship – verändert sich die Beziehung zwischen Patient:innen und Behandler:innen. Patient:innen wollen informiert sein, ihre Erfahrungen einbringen und aktiv an Entscheidungen teilnehmen. Sie suchen Dialog auf Augenhöhe, Wahrnehmung, Anerkennung mit ihren Ängsten und Unsicherheiten, in dem medizinische Fakten und persönliche Bedürfnisse gleichermaßen Raum finden. Damit Patient:innen langfristig handlungsfähig und selbstbestimmt bleiben, ist es entscheidend, dass die Krebserkrankung bewusst in die eigene Lebensgeschichte eingearbeitet wird. Sie soll nicht als isoliertes Ereignis verstanden werden, sondern als Teil der Biografie, der das Leben prägt und neue Perspektiven eröffnet. Psychoonkologin und Cancer Survivor Dr. Antje Petershagen hat das Buch „Berührungsräume öffnen – Dialog und Verständnis in der Survivorship-Phase“ geschrieben. Im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE beantwortet sie gemeinsam mit Monika Hesse-Haake, Arbeitsrechtlerin, Mediatorin und MHFA-Ersthelfende, Fragen zum Thema „Cancer Survivorship“.
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Kolorektales Karzinom
Einsatz des VEGFR-Inhibitors Fruquintinib beim metastasierten kolorektalen Karzinom
Metastasiertes kolorektales Karzinom

Vorbehandelte mCRC-Betroffene können von einem rechtzeitigen Einsatz des VEGFR-Inhibitors Fruquintinib profitieren

„Die Zulassung von Fruquintinib in späten Linien erweitert die Optionen für diese Patienten* erheblich“, erläutern Prof. Sebastian Stintzing, Berlin, und Prof. Dominik Modest, Berlin, den Stellenwert von Fruquintinib in der Therapie von vorbehandelten Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) [1]. Hier zeigt die Praxiserfahrung, dass dem Zeitpunkt der Therapieeinleitung eine entscheidende Rolle zukommt. Hintergrund ist der Fokus auf eine Verlängerung der Überlebenszeit bei Erhalt der Lebensqualität im Behandlungsmanagement mehrfach vortherapierter Patienten [2]. Der Einsatz geht einher mit aktuellen Leitlinien, denen zufolge die zielgerichtete Therapie nach Progression oder Unverträglichkeit unter TAS-102 und/oder Regorafenib eingesetzt werden sollte [3-7]. Aufgrund der Relevanz für das Therapie-Outcome sprechen sich auch Experten aus Klinik und Niederlassung für den rechtzeitigen Einsatz von Fruquintinib aus.
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Weitere Inhalte:
Prostatakarzinom
CAPItello-281: Lebensqualität bleibt unter Capivasertib plus Abirateron bei mHSPC erhalten
ASCO-GU 2026

CAPItello-281: Lebensqualität bleibt unter Capivasertib plus Abirateron bei mHSPC erhalten

Bei Patient:innen mit PTEN-defizientem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) – einer Subgruppe mit Verlust des Tumorsuppressor-Gens PTEN – besteht ein hoher Bedarf an zielgerichteten Therapien. Die Phase-III-Studie CAPItello-281 zeigte bei Patient:innen mit de novo mHSPC bereits eine signifikante Verlängerung des radiografischen progressionsfreien Überlebens durch die Kombination aus Capivasertib und Abirateron. Nun wurden beim ASCO-GU 2026 die Ergebnisse zu den sekundären Endpunkten Lebensqualität und Verträglichkeit präsentiert.
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Entitätsübergreifend
Junge Krebspatientin trägt ein rosafarbenes Tuch um den Kopf und einen weißen Rollkragenpullover.

Psychische Belastungen junger Krebsüberlebender: Welche Veränderungen gibt es im Langzeitverlauf?

Jugendliche und junge Erwachsene, die an Krebs erkranken und ihre Behandlung überleben, sehen sich mit besonderen psychosozialen Herausforderungen konfrontiert, da diese vulnerable Lebensphase von zentralen Entwicklungsaufgaben geprägt ist. Während sich die Überlebensraten für die meisten Tumorentitäten deutlich verbessert haben, bleibt die psychosoziale Belastung oft über Jahre bestehen. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Jugendliche und junge Erwachsene nach der onkologischen Behandlung ein erhöhtes Risiko für psychische Belastungen haben. Besonders ausgeprägt sind Angst, Depression, Distress, Fatigue, kognitive Einschränkungen sowie soziale und berufliche Herausforderungen. Der langfristige Verlauf psychosozialer Belastungen ist heterogen und wird u.a. durch Spätfolgen, soziale Unterstützung und strukturelle Versorgungsangebote beeinflusst. Aktuelle Befunde unterstreichen die Notwendigkeit langfristiger, alters- und lebensphasenspezifischer Versorgungs- und Unterstützungsangebote.
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt eine junge Krebspatientin mit Haarverlust, die ein türkises T-Shirt trägt und auf einem Hometrainer trainiert.
Serie: Supportive Therapien – Teil 1

Bewegung als Therapieform

Eine ganze Reihe epidemiologischer und präklinischer Studien beschreibt positive Effekte von körperlicher Aktivität bei Krebs. Komplexe Mechanismen und deren Effektoren wie Myokine sind hauptsächlich in vitro untersucht, bieten aber Ansatzpunkte für eine therapieunterstützende Wirkung. Untersuchungen auf physiologischer Ebene unterstützen die Entwicklung gezielter Bewegungstherapien für onkologische Patient:innen.
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Kolorektales Karzinom
BRAF-V600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie: Real-World-Daten zeigen Wirksamkeit und Lebensqualität durch kombinierte BRAF- & EGFR-Blockade
BRAF-V600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Real-World-Daten zeigen Wirksamkeit und Lebensqualität durch kombinierte BRAF- & EGFR-Blockade

Ein stark prognostischer Marker beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ist die BRAFV600E-Mutation: Aufgrund von aggressiver Tumorbiologie und einer Resistenz gegenüber Standard-Chemotherapien ist die Überlebenszeit Betroffener stark verkürzt [1, 2]. Die Phase-III-Studie BEACONCRC [3], deren Ergebnisse zur Zulassung der Kombination aus dem BRAF-Kinase-Inhibitor Encorafenib und dem gegen EGFR gerichteten monoklonalen Antikörper Cetuximab nach systemischer Vortherapie führte, bestätigte die Wirksamkeit und Sicherheit des Regimes unter Studienbedingungen. Nach verschiedenen retrospektiven Analysen [4, 5] zeigt nun auch eine aktuelle Interimsanalyse der ersten prospektiven Real-World-Studie BERINGCRC [6] die Vorteile des Regimes unter Praxisbedingungen, inklusive positiver Daten zur Lebensqualität.
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Hämatologie
Kutane T-Zell-Lymphome: Mogamulizumab überzeugt in der klinischen Praxis
Kutane T-Zell-Lymphome

EORTC-Kongress 2025: Mogamulizumab überzeugt in der klinischen Praxis

Auf dem diesjährigen EORTC-CLTG*-Kongress in Athen, Griechenland, wurden u.a. die Ergebnisse der dritten Interimsanalyse der deutschen MINT-Studie#† vorgestellt [1]. Übereinstimmend mit weiteren Daten zur Anwendung von Mogamulizumab in der klinischen Praxis übertreffen deren Ergebnisse die Resultate der Zulassungsstudie – bei vergleichbarer Verträglichkeit [1-4].
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt einen Mneschen,der in seiner linken Hand eine e-Zigarette hält und blau-roten Zigarettendampf.
Rauchen ist ein wesentlicher Risikofaktor für onkologische Erkrankungen

Vollständige Kostenübernahme für Tabakentwöhnung gefordert – eine Initiative der Hessischen Krebsgesellschaft e. V.

Der Anteil der Raucher:innen in Deutschland ist mit ca. 30% hoch. Besonders bei jungen Menschen zeigt sich eine Trendumkehr. War ihre Anzahl in den vergangenen Jahren rückläufig, hat sich 2022 der Anteil tabakrauchender Jugendlicher (14-17 Jahre) von 8,7% auf 15,9% fast verdoppelt [1]. Rauchen und Passivrauchen sind der führende Grund vorzeitigen Versterbens mit jährlich über 120.000 Todesfällen. Rauchen verursacht mit über 95 Milliarden Euro Folge­kosten von 15% der Gesundheitsausgaben, zuzüglich Opportunitätskosten durch Produktivitätseinbußen von ca. 2% des Bruttoinlandsprodukts. Investitionen in die Rauchentwöhnung sind wegen dieser immensen Folgekosten eine kosteneffiziente Maßnahme [2-4]. Dieser Beitrag beleuchtet Möglichkeiten der Tabakentwöhnung.
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt eine Ärztin, die einer jungen Krebspatientin Testergebnisse auf einem Tablet-Bildschirm bei einem Termin im Onkologiezentrum erklärt.
Podcastserie O-Ton Onkologie

Langzeit-Nachsorge für junge Krebsüberlebende

Junge Krebsüberlebende im Alter von 15-39 Jahren – die sog. AYAs (Adolescents and Young Adults) – benötigen eine spezifische Nachsorge, da sie nach intensiven Therapien ein erhöhtes Risiko für Langzeitfolgen haben. Dr. Katharina Egger-Heidrich, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie an der Uniklinik Dresden, stellt in dieser Podcast-Folge innovative Betreuungskonzepte und evidenzbasierte Empfehlungen für diese oft vernachlässigte Patientengruppe vor.
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt eine Ärztin, die einer jungen Krebspatientin mit organgefarbenem T-Shirt und Kopftuch emotionale Unterstützung bietet.
Podcastserie O-Ton Onkologie

S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“

Die S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ wurde umfassend überarbeitet, da sie ein zentraler Baustein in der Krebsbehandlung ist und sich die Therapielandschaft seit der letzten Version von 2022 erheblich verändert hat. Dr. Franziska Jahn, Universitätsklinikum Halle/Saale, die maßgeblich an der Entwicklung der aktuellen Leitlinie beteiligt war, beleuchtet in der Podcast-Serie „O-Ton Onkologie“ die Bedeutung der supportiven Therapie und fasst die wichtigsten Neuerungen der Leitlinie zusammen.
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SABCS 2025
SABCS 2025

Zugabe von Olanzapin zur Standardantiemese verbessert Übelkeit bei emetogener Chemotherapie

Eine sekundäre Analyse der Phase-III-Studie NCORP mit 310 Brustkrebs-Patient:innen zeigt, dass die Zugabe von Olanzapin zur Standardantiemese Übelkeit sowohl bei hoch- als auch moderat emetogener Chemotherapie verbessert. Bei hochemetogener Chemotherapie wurden 72% der Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens durch Übelkeitskontrolle erreicht. Die Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) vorgestellt.
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ASH 2025
ASH 2025

CML: Langfristig verbesserte QoL unter Asciminib-Therapie

Eine langfristige Therapie mit Tyosinkinase-Inhibitoren (TKI) für Patient:innen mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) ist wirksam, geht jedoch mit unerwünschten Ereignissen (AEs) einher, die die Lebensqualität (QoL) beeinträchtigen können. Selbst geringfügige AEs können die QoL beeinträchtigen, was zu einer mangelnden Therapietreue und in der Folge zu schlechten klinischen Ergebnissen führen kann. Eine Studie, die während des diesjährigen ASH-Kongresses  präsentiert wurde, hatte nach 96 Wochen die QoL der Patient:innen im Fokus [1].
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ESMO 2025
HR+/HER2+ mBC: Stabile Lebensqualität unter Palbociclib-basierter Erstlinien-Erhaltungstherapie
ESMO 2025

HR+/HER2+ mBC: Stabile Lebensqualität unter Palbociclib-basierter Erstlinien-Erhaltungstherapie

Etwa 10% aller Brustkrebserkrankungen sind Hormonrezeptor-positiv (HR+) und gleichzeitig HER2-positiv (HER2+). Trotz Behandlungsfortschritten kommt es bei dieser Form von Brustkrebs häufig zu einer Resistenzentwicklung gegen anti-HER2- und endokrine Therapien (ET). Speziell nach dem Fortschreiten der Erkrankung im Anschluss an eine Induktionschemotherapie und Anti-HER2-Therapie ist der Bedarf an neuen Optionen groß. Aktuelle Daten der Phase-III-Studie PATINA, die beim ESMO-Kongress 2025 präsentiert wurden, zeigen, dass die Addition des CDK4/6-Inhibitors Palbociclib zur Anti-HER2-Therapie und ET im Sinne einer Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Patient:innen mit HR+/HER2+ metastasiertem Brustkrebs (mBC) nicht nur hocheffektiv ist, sondern auch die Lebensqualität der Behandelten erhält [1].
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Entitätsübergreifend
Hier werden die verschiedenen Aspekte der Psychoonkologie abegbildet wie Kommunikation, Beziehungen Rehabilitation und Survivor.

Einfluss von psychosozialen Belastungen auf Identität und Alltag

Nach Abschluss der onkologischen Therapie sehen sich viele Krebsüberlebende mit vielfältigen Belastungen konfrontiert. Diese gehen nicht selten über rein körperliche Spätfolgen hinaus und können sich als psychische, soziale und berufliche Herausforderungen äußern [1]. Integrale Bereiche wie die Identität, soziale Beziehungen und der Alltag Krebsüberlebender bleiben davon selten unberührt [2]. Eine systematische, interdisziplinäre Berücksichtigung und Erfassung psychosozialer Belastungen ist daher zentral, um diesen vielschichtigen Auswirkungen in der onkologischen Nachsorge angemessen begegnen zu können. Sie kann dazu beitragen, individuelle psychosoziale Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die Lebensqualität von Krebsüberlebenden zu verbessern [3].
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BNGO
Ärztin redet mit Patientin und hält ein Klemmbrett
Eine neue Umfrage des BNGO

Patient:innenzufriedenheit und Adhärenz bei oraler Antitumortherapie in gynäko-onkologischen Praxen in Deutschland

Die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen ambulanten Versorgung von Patient:innen mit gynäkologischen Malig­nomen bei gleichzeitiger Erhaltung ihrer Lebensqualität ist ein zentrales Ziel des Berufsverbands niedergelassener und ambulant tätiger gynäkologischer Onkologen in Deutschland (BNGO). Im Einklang mit diesem Ziel führt der BNGO regelmäßig im Abstand von 2-3 Jahren Umfragen zur Qualitätssicherung durch, um die Zufriedenheit der in den BNGO-Praxen behandelten Patient:innen zu evaluieren. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um die 6. in den BNGO-Praxen durchgeführte Umfrage unter Patient:innen seit Beginn dieser Initiative im Jahr 2012.
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