Mittwoch, 19. Juni 2019
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Metastasen

© Juan Gärtner - Fotolia

Eine Metastase ist die Absiedelung eines bösartigen Tumors in entferntes Gewebe. Krebszellen wandern im Blut (hämatogene Metastasen) oder der Lymphe (lymphogene Metastasen), siedeln sich in anderen Körperteilen an und vermehren sich dort.

Ob ein Tumor metastasieren kann, hängt davon ab, ob er in Blut- oder Lymphgefäße druchbricht.

Die Heilungschancen einer Krebserkrankung werden durch die Metastasierung erheblich verschlechtert. Dies hängt jedoch auch von der jeweiligen Art und Lokalisation des Karzinoms ab. Metastasen werden oft nicht bei der Erstdiagnose, sondern erst im weiteren Behandlungsverlauf festgestellt. Wenn Fernmetastasen eines Tumors entdeckt werden, liegen häufig auch zahlreiche Mikrometastasen vor.

Man unterscheidet nach der TNM-Klassifikation lokale Metastasen, regionäre Metastasen und Fernmetastasen.

Lokale Metastasen entstehen in der unmittelbaren Nähe des Primärtumors durch das Verschleppen von bösartigen Tumorzellen in das umliegende Gewebe.

Regionäre Metastasen entstehen, wenn sich Tumorzellverbände in die Lymphgefäße ablösen und in den Lymphknoten festsetzen.

Fernmetastasen entstehen, wenn Tumorzellverbände sich in entfernten Organen absiedeln.

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