Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 19

Medizin
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Fixdosis-Kombination aus Nivolumab und Relatlimab: Neue Erstlinienoption beim fortgeschrittenen malignen Melanom

Fixdosis-Kombination aus Nivolumab und Relatlimab: Neue Erstlinienoption beim fortgeschrittenen malignen Melanom

Zum 1. April 2026 wurde in Deutschland die Fixdosis-Kombination aus Nivolumab und Relatlimab eingeführt. Diese duale Immuntherapie stellt die bislang einzige zugelassene Kombination eines PD-1-Inhibitors (Nivolumab) mit einem LAG-3-Inhibitor (Relatlimab) dar und nutzt einen synergistischen immunologischen Wirkmechanismus [1]. Durch die gleichzeitige Blockade zweier inhibitorischer Signalwege wird eine verstärkte Aktivierung von T-Zellen angestrebt.
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Mammakarzinom
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Längeres Gesamtüberleben: AGO-Kommission Mamma empfiehlt Abemaciclib

Längeres Gesamtüberleben: AGO-Kommission Mamma empfiehlt Abemaciclib

Die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO) hat in ihrer Empfehlung zur Therapie des frühen Mammakarzinoms den Empfehlungsgrad für Abemaciclib bei Patientinnen mit einem frühen Mammakarzinom, das einen positiven Status für den Hormonrezeptor (HR+) und einen negativen Status für den humanen epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor 2 (HER2-) sowie ein erhöhtes Rezidivrisiko aufweist, auf Doppelplus angehoben.
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O-Ton Onkologie Staffel 9
 3 Min|

Wieso Typ-2-Diabetes das Krebs-Risiko erhöht – mit Prof. Scherübl und Prof. Herzig

Dass Menschen mit Typ-2-Diabetes ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben, ist weithin bekannt – doch dass Krebs inzwischen die häufigste Todesursache bei Typ-2-Diabetes ist, überrascht viele. In dieser Folge von O-Ton Onkologie beleuchten Prof. Hans Scherübel von der Charité Berlin und Prof. Stefan Herzig vom Helmholtz Diabetes Center München diese oft unterschätzte Verbindung: Welche Krebsarten sind besonders häufig, welche gemeinsamen Risikofaktoren spielen eine Rolle und warum ist Prävention der entscheidende Schlüssel? Denn die gute Nachricht lautet: Bis zu 50% aller Krebserkrankungen wären durch Lebensstiländerungen vermeidbar.
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Gesundheitspolitik
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Der Kampf um die Gesundheitsmilliarden

Eine Milliarde Euro Tag für Tag. So viel werden die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in diesem Jahr wohl ungefähr ausgeben. Die Kosten steigen seit längerem stark - und inzwischen auch spürbar stärker als die regulären Einnahmen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will diese Spirale stoppen, die schon mehrere Beitragsanhebungen auslöste. Nur: Wie am besten? An diesem Montag legte eine Expertenkommission in Berlin erste Empfehlungen dafür vor. Dann ist der Kampf um die Milliarden eröffnet.
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Prostatakarzinom
 2 Min|
Zulassungserweiterung für Niraparib/Abirateron beim mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen

Zulassungserweiterung für Niraparib/Abirateron beim mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen

Im März 2026 wurde Niraparib/Abirateron plus Androgendeprivationstherapie (ADT) auch für das metastasierte hormonsensitive Prostatakarzinom (mHSPC) mit BRCA1/2-Mutation (BRCA1/2m) zugelassen [1]. In einer Fachpressekonferenz zur mHSPC-Therapie wurden die dafür relevante AMPLITUDE-Studie und eine aktuelle Post-hoc-Analyse der TITAN-Studie zu Apalutamid präsentiert [2-4].
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Weg für Änderungen an Krankenhausreform frei

Der Weg für Änderungen an der umstrittenen Krankenhausreform ist nach monatelangem Ringen frei. Der Bundesrat ließ ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz passieren, das mehr Spielraum bei der Umsetzung vor Ort geben soll. Geschaffen werden damit längere Übergangszeiten und mehr Möglichkeiten für Ausnahmen von Vorgaben zur Behandlungsqualität. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sprach von einem guten und gangbaren Kompromiss. Das Gesetz sorge dafür, dass die Regelungen für Kliniken und Planungsbehörden praxistauglich umsetzbar seien. Gemeinsames Ziel sei, zu mehr Spezialisierung und Bündelung von Kompetenzen zu kommen. Es brauche aber auch eine gute Grundversorgung gerade auf dem Land.
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Mammakarzinom
 9 Min|
Empfehlungen der AGO Kommission Mamma
State of the Art Meeting 2026

Empfehlungen der AGO Kommission Mamma

Im März stellte die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) wie jedes Jahr ihre aktualisierten Empfehlungen zur Therapie des Mammakarzinoms beim State of the Art Meeting in Frankfurt am Main vor. In folgendem Bericht mit dem Fokus Systemtherapie finden Sie eine Zusammenfassung wichtiger neuer Empfehlungen. Die umfangreichsten Änderungen betrafen das metastasierte Mammakarzinom (mBC).
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Medizin
 3 Min|
ASCO-GU 2026

LITESPARK-011: Belzutifan plus Lenvatinib verbessert PFS beim vorbehandelten Nierenzellkarzinom

Erstmals wurden klinische Ergebnisse der Phase-III-Studie LITESPARK-011 zur Behandlung von Patient:innen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom vorgestellt, deren Erkrankung während oder nach einer Anti-PD-1/L1-Therapie fortgeschritten war. Die Studie bewertet das duale orale Regime aus Belzutifan, einem oralen HIF-2α-Inhibitor der ersten Klasse seiner Art, in Kombination mit dem Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor Lenvatinib.
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Medizin
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Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebs-Sterberaten in Europa bei

Mit der Einführung von Mammographie-Screening-Programmen in Europa haben sich die Diagnosen von Brustkrebs deutlich verändert, begleitet von einem Rückgang der Brustkrebssterberaten. Das zeigt eine der bislang umfassendsten Auswertungen bevölkerungsbasierter Daten zu Brustkrebs in 21 europäischen Ländern unter Leitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Das auffälligste Ergebnis: Nach Einführung des Screenings wurden deutlich mehr frühe, weniger fortgeschrittene Tumoren entdeckt.
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Gesundheitspolitik
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Rechtsstreit um Online-Diagnosen wird Fall für EuGH

Im Rechtsstreit um Werbung für Online-Diagnosen durch Ärzt:innen in Irland muss eine entscheidende Frage auf europäischer Ebene geklärt werden. Es geht dabei um die Reichweite der Dienstleistungsfreiheit, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erklärte. Er legt einen Fall um das in München gegründete Gesundheitsunternehmen Wellster Healthtech dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vor.
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Medizin
 6 Min|
Mirvetuximab-Soravtansin verbessert Überlebensendpunkte und patientinnenrelevante Aspekte der Lebensqualität
DKK 2026

Mirvetuximab-Soravtansin verbessert Überlebensendpunkte und patientinnenrelevante Aspekte der Lebensqualität

Im Rahmen eines Symposiums während des 37. Deutschen Krebskongresses wurden u. a. die finalen Datenschnitte zu Mirvetuximab-Soravtansin (MIRV) aus der MIRASOL-Studie präsentiert, ergänzt um patientinnenrelevante Endpunkte [1, 2]. Außerdem wurden die Stellung von MIRV in der vor kurzem aktualisierten S3-Leitlinie zu malignen Ovarialtumoren eingeordnet [3], das diagnostische Vorgehen zur Folatrezeptor-alpha(FRα)-Testung [4] erörtert und das ophthalmologische Therapiemanagement im Kontext der Behandlung [3, 5] beleuchtet.
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Gesundheitspolitik
 1 Min|

Schleppende Einführung der E-Akten in Kliniken

Die Verwendung der neuen elektronischen Patientenakten (ePA) in den Kliniken kommt nur schleppend in Gang. Wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft nach einer Befragung von 489 Kliniken von Ende Februar mitteilte, können die ePA lediglich 26% der Häuser krankenhausweit nutzen. Gesetzlich sind Kliniken wie Praxen bereits seit Oktober verpflichtet, die E-Akten zu nutzen und Daten wie Befunde oder Laborwerte einzustellen.
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Mammakarzinom
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Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Breite Patientengruppe profitiert von adjuvanter CDK4/6-Inhibition

Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Breite Patientengruppe profitiert von adjuvanter CDK4/6-Inhibition

Beim ESMO-Kongress 2025 bestätigten die 5-Jahres-Daten der Natalee-Studie bei Erkrankten mit Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem (HR+/HER2-) frühem Mammakarzinom (eBC) mit hohem Rezidivrisiko den Vorteil durch die Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) mit Ribociclib – in allen untersuchten Subgruppen und auch bei Betroffenen ohne Lymphknotenbefall.
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Medizin
 3 Min|
Mehr Arzneimittelsicherheit bei oraler Krebstherapie

Mehr Arzneimittelsicherheit bei oraler Krebstherapie

Immer mehr Krebsmedikamente sind in oraler Form, also als Tabletten oder Kapseln verfügbar und werden von Erkrankten zu Hause eingenommen. Nehmen sie viele verschiedene Medikamente gleichzeitig ein, kann es zu unerwünschten Wechsel- und Nebenwirkungen kommen. Um Betroffenen mehr Sicherheit zu geben, sind umfassende Aufklärung, Beratung und engmaschige Begleitung erforderlich. Dafür plädierten der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) zum Tag der Pharmazie am 25. März 2026.
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Stammzelltherapie bei Multiplem Myelom: Ambulante Behandlung möglich

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung, bei der sich Plasmazellen, die normalerweise für die Produktion von Antikörpern zuständig sind, unkontrolliert im Knochenmark vermehren. Eine Heilung ist noch nicht möglich. Verschiedene Therapien können aber den Grad der Erkrankung stabil halten und Beschwerden mindern. Ein Ansatz ist die Behandlung mit Stammzellen des eigenen Körpers. Dies geht häufig mit wochenlangen Aufenthalten im Krankenhaus einher.
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Medizin
 3 Min|
Ovarialkarzinom: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Bei Eierstockkrebs zeigen Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren bislang nur bei wenigen Betroffenen Wirkung. Forschende vom Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) haben nun entdeckt, dass Fettstoffwechsel-Prozesse im Tumorumfeld eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie gut solche Therapien wirken. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um Immuntherapien gezielter einzusetzen, ihre Wirksamkeit zu steigern und Resistenzen zu durchbrechen [1].
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Gesundheitspolitik
 1 Min|

Merz: Reform für Krankenkassen soll viele Jahre tragen

Die geplante Reform für eine finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen soll konkretere Formen annehmen. Eine dazu eingesetzte Kommission werde am kommenden Montag ihre Vorschläge vorlegen, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Er bezeichnete es als wichtig, „dass wir eine Reform machen, die für viele Jahre trägt“. Sie müsse die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens stärken und in der Bevölkerung das Gefühl vermitteln, „dass es gerecht zugeht, dass alle ihren Beitrag leisten“.
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