Journal Onkologie

Medizin

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Freiburger Zentrum für Weichgewebssarkome zertifiziert

Das Sarkomzentrum am Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg ist seit März 2026 von der Deutschen Krebsgesellschaft als Sarkomzentrum für Weichgewebesarkome zertifiziert. Damit erfüllt das Zentrum hohe Anforderungen an Diagnostik, Therapie und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Für Patient:innen mit diesen seltenen bösartigen Tumoren bedeutet das eine Behandlung nach klaren Qualitätsstandards in einem spezialisierten Zentrum.
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Mammakarzinom

Risikobasiertes vs. jährliches Brustkrebs-Screening – Ergebnisse der WISDOM-Studie

Die WISDOM-Studie mit 28.372 Frauen aus den USA verglich risikobasiertes Brustkrebs-Screening mit jährlicher Mammographie. Das Ergebnis: Risikobasiertes Screening, bei dem Untersuchungsintervalle und Risikoreduktionsberatung auf das individuelle Risiko zugeschnitten werden, war genauso sicher wie jährliches Screening. Frauen in der höchsten Risikokategorie, die alle sechs Monate untersucht wurden, entwickelten keine Karzinome im Stadium ≥IIB. Die Biopsierate wurde jedoch nicht reduziert. In der Beobachtungskohorte bevorzugten 89% der Teilnehmerinnen das risikobasierte Vorgehen.
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

AML: Zulassungsempfehlung für Decitabin/Cedazuridin plus Venetoclax

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung für die Kombination aus Decitabin, Cedazuridin und Venetoclax zur Therapie von Erwachsenen mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML), für die eine Standard-Induktionschemotherapie nicht in Frage kommt, empfohlen. Im Falle einer Zulassung erweitert sich damit die Indikation der Kombination aus Decitabin und Cedazuridin, die seit September 2023 bereits als Monotherapie für Erwachsene mit neu diagnostizierter AML, für die eine Standard-Induktionschemotherapie (SIC) nicht in Frage kommt, zugelassen ist.
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Magenkarzinom
Resektable Karzinome des gastroösophagealen Übergangs und des Magens
DCG 2026

Resektable Karzinome des gastroösophagealen Übergangs und des Magens

Karzinome des Magens und des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) treten mit über 110.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland auf. Trotz erheblicher Fortschritte in der Systemtherapie bleibt die Chirurgie die zentrale Säule der kurativen Behandlung. Neue Entwicklungen in der perioperativen Therapie und die Teambildung der verschiedenen Disziplinen aus Onkologie, Chirurgie und Endoskopie verbessern die Prognose für Patient:innen deutlich und wurden anlässlich des Deutschen Chirurgenkongress in Leipzig nicht nur diskutiert, sondern im Panel der Vortragenden gleich abgebildet.
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Medizin
expanda Hämophilie und Hämostase 2026

Von-Willebrand-Erkrankung: Leitlinien-Update und neue Daten zur Prophylaxe

Im Rahmen des Online-Seminars „expanda Hämophilie und Hämostase" referierte Dr. Carmen Escuriola-Ettingshausen, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin in der Praxisgemeinschaft am Hämophilie-Zentrum Rhein Main (HZRM) in Frankfurt, über aktuelle Entwicklungen bei der Von-Willebrand-Erkrankung. In diesem Video gibt sie einen Überblick über den Stand der internationalen Leitlinien und stellt neue Studiendaten zur Langzeitprophylaxe mit plasmatischen und rekombinanten Von-Willebrand-Faktor-Konzentraten vor.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Hodgkin Lymphom: Standardchemotherapie auch bei älteren Patient:innen effektiv

Ältere Patient:innen mit klassischem Hodgkin-Lymphom (cHL) haben im Vergleich zu jüngeren Menschen häufig schlechtere Behandlungsergebnisse. Ursache sind vor allem Begleiterkrankungen und funktionelle Einschränkungen, die die Verträglichkeit intensiver Chemotherapien beeinträchtigen. Eine retrospektive Studie zeigte nun, dass Standardtherapien auch bei älteren Patient:innen gute Resultate erzielen können und dass das Lebensalter allein kein ausreichendes Kriterium für Therapieentscheidungen ist.
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Kolorektales Karzinom

Frühe Rezidive nach Darmkrebs-Operation mit erhöhter Sterblichkeit assoziiert

Rezidive stellen einen bedeutenden Risikofaktor für die Sterblichkeit nach Behandlung eines kolorektalen Karzinoms dar. Die postoperative Nachsorge zielt darauf ab, Rezidive früh zu diagnostizieren, um die Heilungschancen zu verbessern. Doch möglicherweise repräsentieren frühe Rezidive aggressive Tumoren mit ungünstiger Prognose. Eine dänische Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Rezidivs und der Sterblichkeit danach. Bei 7.027 identifizierten Rezidiv-Patient:innen zeigte sich, dass das Sterberisiko in den folgenden fünf Jahren umso höher war, je früher das Rezidiv auftrat.
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Entitätsübergreifend
Krebsrisiko nach Organtransplantation bei vorbestehender Tumorerkrankung

Krebsrisiko nach Organtransplantation bei vorbestehender Tumorerkrankung

Sowohl Krebsüberlebende als auch Organtransplantierte tragen ein erhöhtes Risiko für maligne Erkrankungen. Doch was bedeutet es, wenn beide Risikofaktoren zusammentreffen? Eine aktuelle US-amerikanische Kohortenstudie hat nun systematisch untersucht, wie sich eine Tumorerkrankung vor der Transplantation auf das Krebsrisiko danach auswirkt – mit Ergebnissen, die auch für die klinische Nachsorge relevant sein könnten.
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NSCLC
Immuntherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom: Real-World-Daten bestätigen Überlebensvorteil

Immuntherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom: Real-World-Daten bestätigen Überlebensvorteil

Eine große retrospektive Multicenter-Studie aus Griechenland liefert Real-World-Evidenz zur Wirksamkeit der Immuntherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Die Daten zeigen, dass der Einsatz von Immuncheckpoint-Inhibitoren, als Monotherapie oder in Kombination mit Chemotherapie, das Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zu einer alleinigen Chemotherapie signifikant verlängert. Gleichzeitig deckt die Studie bestehende Lücken in der molekularen Diagnostik auf.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

FGR-Protein könnte Hochrisiko-Subgruppe beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom identifizieren

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) zeigt trotz Standardtherapie eine hohe Variabilität im klinischen Verlauf. Chinesische Forschende haben nun das Protein FGR als potenziellen Biomarker untersucht: In einer kleinen retrospektiven Studie mit 91 hochselektierten Patient:innen war eine hohe FGR-Expression im Tumorgewebe mit mehr Rezidiven und schlechterem Überleben assoziiert – vor allem im Non-GCB-Subtyp.
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Medizin
Überlebensvorteil durch Dostarlimab-Kombination bei Endometriumkarzinom bestätigt
SGO 2026

Überlebensvorteil durch Dostarlimab-Kombination bei Endometriumkarzinom bestätigt

Auf dem Annual Meeting on Women's Cancer der Society of Gynecologic Oncology (SGO) wurden aktuelle Vier-Jahres-Langzeitdaten der RUBY-Studie zum progressionsfreien Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) mit Dostarlimab plus Carboplatin-Paclitaxel (CP) bei Patientinnen mit primär fortgeschrittenem/rezidivierendem Endometriumkarzinom und Tumoren mit Mismatch-Reparaturdefizienz (dMMR)/hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) vorgestellt. Diese zeigen, dass Patientinnen langfristig protifitieren können [1].
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Medizin
Whole-Genome-Sequencing bei soliden Tumoren: Real-World-Daten belegen klinischen Nutzen

Whole-Genome-Sequencing bei soliden Tumoren: Real-World-Daten belegen klinischen Nutzen

Erstmals liegen umfangreiche Real-World-Daten vor, die den klinischen Nutzen einer routinemäßigen Ganzgenomsequenzierung (Whole-Genome Sequencing, WGS) bei Patient:innen mit soliden Tumoren belegen. Eine am Netherlands Cancer Institute (NKI) durchgeführte Studie zeigt, dass WGS nicht nur technisch im klinischen Alltag umsetzbar ist, sondern auch zu einer biomarkergestützten Behandlung und einem verlängerten Gesamtüberleben (OS) führen kann.
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