Journal Onkologie
Gesundheitspolitik

Sparpaket trifft auch Kassenpatient:innen

Um die gesetzlichen Krankenversicherungen zu entlasten und neue Beitragserhöhungen abzuwenden, hat Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) einen Entwurf für ein Sparpaket vorgelegt, der – neben Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche – auch höhere Zuzahlungen etwa für Medikamente und Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern vorsieht. 

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So sollen künftig zwischen 7,50 und 15 Euro fällig werden, wenn man ein verschriebenes Medikament in der Apotheke abholt. Bisher waren es 5 bis 10 Euro. Gutverdiener sollen 2027 stärker herangezogen werden, indem die Beitragsbemessungsgrenze jenseits der regulären Anpassungum 300 Euro zusätzlich angehoben wird. Das soll von Arbeitgebern und -nehmern, die sich die Krankenkassenbeiträge teilen, je 1,2 Milliarden Euro mehr einbringen.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte am 16. und 17. April 1.006 Deutsche, die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.

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Quelle:

dpa