Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 299

Medizin

Ein Jahr Praxiserfahrungen mit Midostaurin bei FLT3-mutierter AML und fortgeschrittener systemischer Mastozytose

Midostaurin (Rydapt®) ist seit einem Jahr zugelassen als erste zielgerichtete Therapie bei neu diagnostizierter FLT3-mutierter AML sowie zur Behandlung von drei Formen der fortgeschrittenen systemischen Mastozytose (1). In der Behandlung von Patienten mit FLT3-mutierter AML gehört Midostaurin in Kombination mit intensiver Chemotherapie mittlerweile zum leitliniengerechten Therapiestandard und kann das Gesamtüberleben signifikant verlängern (1-3). Midostaurin ist die erste zugelassene antiproliferative Therapie für drei Formen der fortgeschrittenen systemischen Mastozytose. Sie führt zu einer deutlichen Reduktion krankheitsbedingter Symptome und zur Verbesserung der Lebensqualität (1,4).
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Medizin

Hyperthermie-Chemotherapie: Blasenkrebs noch intensiver bekämpfen

Blut im Urin, ständiger Harndrang und Unterleibsschmerzen – die Symptome einer Blasenentzündung können auch auf einen Tumor in der Harnblase hindeuten. Da die Anzeichen allzu oft falsch gedeutet werden, wird Blasenkrebs häufig spät erkannt und behandelt. Die neue Synergo-Methode macht die Therapie noch wirksamer, ist aber nur an wenigen Zentren in Deutschland verfügbar. Eines davon ist die Klinik für Urologie am Klinikum Weiden/Kliniken Nordoberpfalz AG.
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Medizin

Schilddrüsenknoten mit Thermoablation entfernen

Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten. Treten Beschwerden wie Nervosität oder Schläfrigkeit auf, sollte eine Behandlung erfolgen. Viele Patienten mit gutartigen Knoten, die eine Operation unter Vollnarkose oder eine Radiojodtherapie ablehnen, können seit kurzem eine neue Behandlungsmethode wählen, die bereits seit etwa 15 Jahren erfolgreich in Asien eingesetzt wird: die Thermoablation. Je nach Knotengröße kommen hier unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, die das Gewebe mit Hitze zerstören.
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Hämatologie

Immunthrombozytopenie: Verbesserung der Lebensqualität ist wesentliches Therapieziel für Patienten

Die primäre Immunthrombozytopenie (ITP) wird von den Patienten als hohe emotionale Belastung empfunden und vermindert ihre Arbeitsfähigkeit. 36% der Patienten einer großen internationalen Kohorte von 1.400 ITP-Patienten empfanden die Erkrankung als starke Beeinträchtigung ihres Lebens. Zwar waren Blutungen der Haut und der Schleimhäute in Mund und Nase das häufigste Symptom der ITP (73% der Patienten), ausgeprägte Müdigkeit war aber die zweithäufigste Beschwerde (68%) und minderte die Lebensqualität erheblich.
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Hämatologie

Transfusionsbedingte Eisenüberladung: Weniger Komplikation durch Optimierung der Chelattherapie

Die Gabe von Erythrozytenkonzentraten ist für einen Teil der Patienten mit hämatologischen Erkrankungen wie myelodysplastischen Syndromen (MDS) oder Thalassämie lebensnotwendig – eine daraus resultierende Eisenüberladung (IOL) eine häufige Folge regelmäßiger Transfusionen. Das nicht an Serumferritin gebundene freie Plasmaeisen wirkt toxisch auf verschiedene Organe inklusive das Knochenmark, wodurch die Erythropoese zusätzlich beeinträchtigt werden kann.
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Hämatologie

AML: FLT3-gerichtete Therapie auch Chance für ältere Patienten

Midostaurin ist seit September 2017 in Kombination mit Chemotherapie und als Monotherapie in einer sich anschließenden Erhaltungsphase zur Behandlung von Patienten mit neu diagnostizierter FLT3-mutierter AML zugelassen – basierend auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie RATIFY (1). In der deutsch-österreichischen Phase-II-Studie AMLSG 16-10 wird diese Therapiestrategie nicht-randomisiert an 440 weiteren Patienten eines älteren Patientenkollektivs untersucht (2).
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Hämatologie

Myelofibrose frühzeitig wirksam behandeln

Nach Ergebnissen der Phase-IIIb-Expanded-Access-Studie JUMP wird bei Myelofibrose ein besonders gutes Ansprechen der Milz auf die Therapie mit Ruxolitinib hin erreicht, wenn der Januskinase-Inhibitor nicht zu spät und ausreichend dosiert eingesetzt wird. Eine weniger weit fortgeschrittene Erkrankung, eine Ruxolitinib-Dosis von mind. 10 mg (2x täglich) innerhalb von 12 Wochen und Ruxolitinib als Erstlinientherapie waren unabhängige Faktoren für ein gutes Milzansprechen (1).
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Hämatologie

Multiples Myelom: Pomalidomid wirksam bei Lenalidomid-vorbehandelten Patienten

Obgleich Lenalidomid in der Therapie von neu diagnostizierten Patienten mit multiplem Myelom (MM) eine zunehmende Rolle, insbesondere als Erhaltungstherapie, einnimmt, wird es wichtiger, Optionen für nachfolgende Therapielinien zu entwickeln. Paul Richardson vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston und Erstautor der OPTIMISMM-Studie, verwies bei einem Satellitensymposium auf die gute Wirksamkeit von Pomalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason bei Lenalidomid-vorbehandelten Patienten.
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Gastrointestinale Tumoren

Gastrointestinale Tumoren: 20 Jahre Forschung, Fortbildung und Kommunikation

Der WCGC feierte in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Die Kongress-Präsidenten Mario Dicato, Luxemburg, Eric Van Cutsem, Belgien, und Josep Tabernero, Spanien, versprachen ein herausragendes Fortbildungsereignis, das alle Aspekte zur Diagnose und Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren anspricht. Mehr als 60 Experten waren dazu eingeladen, Vorträge in Vorlesungen, Debatten, Keynote-Lectures und Abstract-Sitzungen zu halten. Im Folgenden eine kleine Auswahl der neuesten klinischen Ergebnisse aus den Abstract-Sitzungen.
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Kolorektales Karzinom

Metastasiertes Kolorektalkarzinom: Einfluss der Tumorcharakteristik auf die Therapiesequenz

Die Therapieentscheidung beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) bleibt trotz großer Erkenntnisfortschritte eine Herausforderung. Neben der Metastasenresektabilität und der Patientencharakteristik stehen der Mutationsstatus und die Lokalisation des Primärtumors im Fokus der Diskussion. Bei einem Satellitensymposium der Firma Sanofi Genzyme wurden im Rahmen des WCGC Sequenzstrategien für diverse Ausgangssituationen anhand von aktuellen Kasuistiken erörtert.
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