Journal Onkologie

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Mammakarzinom
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EU-Kommission erweitert Zulassung von Sacituzumab govitecan bei metastasiertem triple-negativem Brustkrebs

EU-Kommission erweitert Zulassung von Sacituzumab govitecan bei metastasiertem triple-negativem Brustkrebs

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Sacituzumab govitecan in Kombination mit Pembrolizumab zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) erteilt. Die Zulassung gilt für Patient:innen, die noch keine systemische Therapie für die metastasierte Erkrankung erhalten haben und deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score (CPS ≥ 10) exprimieren.
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Medizin
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Gebärmutterhalskrebs-Screening zeigt erste Erfolge

Das im Jahr 2020 eingeführte organisierte Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs zeigt erste positive Auswirkungen: Eine bundesweite Auswertung der deutschen Krebsregister weist darauf hin, dass Vorstufen von Adenokarzinomen des Gebärmutterhalses seit Einführung des kombinierten HPV- und Pap-Tests deutlich häufiger erkannt werden. Gleichzeitig deuten die Daten auf einen Rückgang invasiver Adenokarzinome bei Frauen ab 35 Jahren hin.
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Medizin
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Darmkrebs: Wie besonders aggressive Tumoren dem Immunsystem entkommen

Darmkrebs: Wie besonders aggressive Tumoren dem Immunsystem entkommen

Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzell-Institut HI-STEM haben einen bislang unbekannten Mechanismus identifiziert, mit dem eine besonders aggressive Form von Darmkrebs der Immunabwehr entkommt [1]. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aktivierung eines wichtigen Signalwegs den Krebszellen dabei hilft, das Immunsystem auszubremsen und so die bösartige Tumorentwicklung voranzutreiben.
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Medizin
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Prostatakrebs: Individuelle Strahlentherapie hilft auch schwer erkrankten Patienten

Prostatakrebs: Individuelle Strahlentherapie hilft auch schwer erkrankten Patienten

Prostatakrebs ist, früh entdeckt, in der Regel gut zu behandeln. Viele Patienten, deren Tumor früh entdeckt wird, haben eine gute Prognose. Schwieriger wird es allerdings, wenn der Krebs erst spät entdeckt wird. Dann kann er auf andere Körperregionen übergehen, wo er Metastasen bildet. Solche metastasierten Prostatakarzinome sind deutlich schwieriger zu therapieren, und in manchen Fällen gibt es kaum mehr Chancen, den Krebs zu besiegen, insbesondere dann, wenn die Krebszellen darüber hinaus noch kastrationsresistent sind.
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Medizin
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Neue Gene bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Neue Risikogene bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Brustkrebs tritt in den meisten Fällen sporadisch auf, kann aber auch erblich bedingt sein. Dann beruht er auf einer Veränderung bestimmter Gene. Derzeit sind für die genetische Diagnostik 13 Risikogene etabliert. Ein Team unter Leitung der MHH und der Universität Augsburg hat nun weitere Gene und Genvarianten identifiziert, die mit dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung stehen. Ein solcher Nachweis ermöglicht Zugang zu Früherkennung, Risikoreduktion und Therapie.
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Medizin
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Adolf-Kußmaul-Preis 2026: TAK1 als neue Zielstruktur bei Pankreaskrebs

Für ihre wissenschaftlichen Leistungen bei der Aufklärung von molekularen Mechanismen bei der Entstehung von duktalen Adenokarzinomen des Pankreas ist Dr. rer. nat. Anne Theres Schneider vom Universitätsklinikum Düsseldorf mit dem Adolf-Kußmaul-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen der 36. Jahrestagung der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie in Heidelberg verliehen. Die Wissenschaftlerin erforscht seit Jahren zelltodassoziierte Signalwege bei Leber- und Pankreaskarzinomen mit dem Ziel, neue Therapieoptionen für bislang schwer behandelbare Tumoren zu ermöglichen. Jetzt konnte das Team um Frau Dr. Schneider einen zentralen molekularen Regulator in frühen Stadien der Pankreaskarzinom-Entstehung identifizieren und charakterisieren [1].
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SCLC
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Verbessertes Überleben beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom

Verbessertes Überleben beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom

Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist einer der aggressivsten soliden Tumoren mit hohen Rezidivraten nach der Erstlinientherapie und begrenzten Behandlungsmöglichkeiten. Die kürzliche Zulassung von Tarlatamab, des ersten und einzigen T-Zell-Engagers zur Behandlung des Karzinoms im fortgeschrittenen Stadium, bedeutet gemäß den Studiendaten und Praxiserfahrungen einen großen Gewinn für das Überleben der Patient:innen.
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Therapien
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CCL5-Blockade verbessert CAR-T-Zelltherapie bei soliden Tumoren

CCL5-Blockade verbessert CAR-T-Zelltherapie bei soliden Tumoren

Die CAR-T-Zelltherapie hat bei hämatologischen Malignomen bemerkenswerte Erfolge erzielt, bei soliden Tumoren blieb die Wirksamkeit jedoch begrenzt. Eine internationale präklinische Studie mit mehreren Mausmodellen deckte nun einen bislang unbekannten Mechanismus auf. Tumorinfiltrierende CAR-T-Zellen spielen eine doppelte Rolle – sie setzen zwar antitumorale Effektormoleküle wie Interferon-gamma und TNF-alpha frei, produzieren aber gleichzeitig das Chemokin CCL5. Dieses fördert das Tumorwachstum, indem es die VEGF-Expression und Angiogenese induziert.
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Medizin
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Sonesitatug vedotin verbessert Gesamtüberleben bei CLDN18.2-positivem Magenkarzinom

Ergebnisse der CLARITY-Gastric01-Studie zeigen für das gegen Claudin 18.2 (CLDN18.2) gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Sonesitatug vedotin (Sone-Ve) eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) ab der Zweitlinie bei Patient:innen mit fortgeschrittenen oder metastasierten Adenokarzinomen des Magens, des gastroösophagealen Übergangs und des distalen Ösophagus (GC/GEJ/EAC) mit CLDN18.2-Expression in mindestens 25% der Tumorzellen (mit IHC+ jeglicher Farbintensität).
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Medizin
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Digitale Begleitung erleichtert Frauen mit metastasiertem Brustkrebs den Alltag

Digitale Begleitung erleichtert Frauen mit metastasiertem Brustkrebs den Alltag

Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs regelmäßig per App nach ihrem Befinden zu fragen – und darauf umgehend zu reagieren –, kann deren belastende Erschöpfung lindern und ihren Alltag erleichtern. Das belegen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Studie, die heute im Fachmagazin JAMA Oncology erschienen ist [1]. Sie ist das Ergebnis des Innovationsfonds-Projekts PRO B, das zusammen mit den Krankenkassen BARMER, DAK-Gesundheit und mkk – meine krankenkasse umgesetzt wurde. Aufgrund der positiven Ergebnisse empfiehlt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das neue Behandlungskonzept in die Regelversorgung zu überführen.
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Medizin
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Kürzere OP-Zeiten bei Leberkrebs dank neuer Analyse-Methode

Kürzere OP-Zeiten bei Leberkrebs dank neuer Analyse-Methode

In einem Forschungsprojekt konnte gezeigt werden, dass die Kombination von optischer Kohärenztomographie (OCT) mit KI-basierter Anomalie-Erkennung schnelle und gute Ergebnisse bei der Analyse von Lebergewebe liefert und das Potenzial hat, Operationen zur Entfernung von Lebertumoren in Zukunft zu beschleunigen. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Scientific Reports veröffentlicht [1].
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Follikuläres Lymphom: Epcoritamab-Kombinationstherapie ab dem 1. Rezidiv zugelassen

Die Herausforderung in der Behandlung des follikulären Lymphoms (FL) liegt im Rezidiv. Hier kann ab sofort der bispezifische Antikörper Epcoritamab zusammen mit Rituximab und Lenalidomid (R2) in allen Therapielinien eingesetzt werden. Gegenüber R2 alleine zeigte sich die neue Therapiekombination sowohl beim progressionsfreien Überleben als auch bei der Gesamtansprechrate signifikant überlegen.
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Medizin
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Zulassung von Serplulimab auf NSCLC erweitert

Zulassung von Serplulimab auf NSCLC erweitert

Die Europäische Kommission hat die Zulassung des PD-1-Inhibitors Serplulimab erweitert: Dadurch umfasst das Anwendungsgebiet neben dem fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (ES-SCLC) nun auch das nicht-plattenepitheliale NSCLC [1]. Die Zulassungserweiterung beruht auf der Phase-III-Studie ASTRUM-002 [2, 3]. Dabei führte die Ergänzung von Serplulimab zu einem signifikant längeren progressionsfreien Überleben sowie Gesamtüberleben gegenüber der Chemotherapie allein mit einem gut kontrollierbaren Sicherheitsprofil [3]. Mit der Zulassungserweiterung steht für Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-plattenepithelialem NSCLC ohne EGFR-, ALK- oder ROS1-positive Mutationen eine zusätzliche immunonkologische Behandlungsoptionin der Erstlinie zur Verfügung.
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Medizin
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EU-Zulassung für Cetuximab-Kombination: Erstlinientherapie bei BRAF-V600E-mutiertem Darmkrebs

EU-Zulassung für Cetuximab-Kombination: Erstlinientherapie bei BRAF-V600E-mutiertem Darmkrebs

Die Europäische Kommission hat eine Zulassungserweiterung für Cetuximab in der Europäischen Union genehmigt. Cetuximab ist nun in Kombination mit Encorafenib für die Behandlung von BRAF-V600E-mutiertem metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) indiziert – sowohl in der Erstlinie in Kombination mit FOLFOX als auch bei Patient:innen, die zuvor eine systemische Therapie erhalten haben.
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