Journal Onkologie

Die Onkologie entwickelt sich stetig: neue diagnostische Verfahren, zielgerichtete Therapien, Immunonkologie und datengetriebene Entscheidungsunterstützung verändern Versorgung, Forschung und Wissenstransfer nachhaltig.

Seit 25 Jahren begleitet JOURNAL ONKOLOGIE den rasanten Fortschritt der Krebsmedizin als praxisnahes, meinungsstarkes Fachmedium für Ärzt:innen und hat sich dabei selbst grundlegend gewandelt hin zum vernetzten Omnichannel-Angebot aus Magazin, Website, Newsletter, CME-Angeboten, Video, Podcast und interaktiven Formaten.

    

Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir aber nicht nur zurückschauen, sondern mit Ihnen einen Blick in die Zukunft wagen – und zwar „25 Jahre voraus“: Wie verändert sich die Arzt-Patient:innen-Beziehung? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz in der Onkologie? Welche Innovationen werden die nächsten 25 Jahre prägen?

Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise der Krebsmedizin. Gestalten Sie den Weg der Reise aktiv mit und teilen Sie mit uns Ihre Vision für die Onkologie der Zukunft.

    
2001
Onkologie 2010
Meilenstein der Onkologie

Der Imatinib-Durchbruch

Der erste Tyrosinkinase-Inhibitor (BCR-ABL) verwandelt die chronische myeloische Leukämie von einer tödlichen in eine chronische Erkrankung. Das 10-Jahres-Überleben steigt von unter 20% auf über 80%.

Imatinib beweist: Molekular gezielte Therapie funktioniert und begründet die Ära der Präzisionsonkologie. Die Lebenserwartung bei CML erreicht ab 2011 nahezu Normalniveau.

In den folgenden Jahren kamen weitere TKIs hinzu wie Dasatinib, Nilotinib, Bosutinib... und viele weitere Indikationen, z.B. GIST, Ph+ ALL, Systemische Mastozytose und das Myelodysplastische Syndrom.
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Journal Onkologie 2010
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Die Gründung des JOURNAL ONKOLOGIE

Damals noch unter anderer Schreibweise startet das „journalONKOLOGIE“ 2001 als praxisnahes, meinungsstarkes und multimediales Fachmedium für Onkolog:innen. In der Gründerzeit des Internets geht zeitgleich mit dem Print-Magazin auch die Website journalonko.de an den Start – mit einem eigens dafür programmierten Content-Management-System. Bei JOURNAL ONKOLOGIE gehören Print und digital untrennbar zusammen – und das seit der ersten Ausgabe. Das erste JOURNAL ONKOLOGIE-e-Journal erscheint 1:1 als HTML-Version der Printausgabe.
2000er
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Die Antikörper-Ära

Die gezielte Krebstherapie mit monoklonalen Antikörpern begann 1997 mit der Zulassung von Rituximab (Anti-CD20) zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL). Im Jahr 2000 folgte in der EU die Zulassung von Trastuzumab (Anti-HER2) für die Therapie von HER2-positivem Brustkrebs. Weitere wichtige Wirkstoffe sind Bevacizumab (Anti-VEGF) sowie Cetuximab (Anti-EGFR), das beim metastasierten kolorektalen Karzinom mit RAS-Wildtyp (mCRC) und beim Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs (SCCHN) eingesetzt wird.

Im Jahr 2007 wurde Panitumumab (Anti-EGFR) zugelassen, gefolgt von Pertuzumab (Anti-HER2) im Jahr 2013. Alemtuzumab (Anti-CD52) erhielt bereits 2001 die Zulassung, während Ofatumumab (Anti-CD20) 2010 folgte. Im Jahr 2014 kam Obinutuzumab (Anti-CD20) auf den Markt.

Neuere Entwicklungen umfassen Elotuzumab (Anti-SLAMF7) und Daratumumab (Anti-CD38), die beide 2016 zugelassen wurden, wobei Daratumumab für die Behandlung des multiplen Myeloms (MM) indiziert ist. Im Jahr 2020 wurde schließlich Isatuximab (Anti-CD38) beim MM zugelassen.
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Journal Onkologie 2012
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Die ersten JOURNAL ONKOLOGIE-CME-Fortbildungen

Seit 2002 werden tagesaktuell medizinische und gesundheitspolitische News per Newsletter verschickt.

2004 werden beim JOURNAL ONKOLOGIE erstmals CME-Fortbildungen angeboten, zunächst noch mit Faxantwort, dann digital. Über das vielfältige Fortbildungsangebot von JOURNAL ONKOLOGIE sammeln onkologisch tätige Ärzt:innen seitdem erfolgreich ihre gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungspunkte, die automatisch an die Kammern gemeldet werden, und halten sich gleichzeitig über aktuelle Entwicklungen in der Onkologie auf dem Laufenden.
2006
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Die erste erfolgreiche Krebsprävention durch Impfung

2006 wurde ein HPV-Impfstoff zugelassen. Dieser Impfstoff verhindert die Entstehung von Zervixkarzinomen, Analkarzinomen und Oropharynxkarzinomen. In geimpften Kohorten konnte die Inzidenz des Zervixkarzinoms um 50-90% gesenkt werden. Australien befindet sich durch die konsequente Impfstrategie auf dem Weg zur vollständigen Elimination dieser Krebserkrankung. Damit stellt der HPV-Impfstoff die erste erfolgreiche Krebsprävention durch Impfung dar, abgesehen von der Hepatitis-B-Impfung (HBV).
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Journal Onkologie 2012
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Das JOURNAL ONKOLOGIE zieht um

2006 zieht das JOURNAL ONKOLOGIE vom Neupfarrplatz in neue Räumlichkeiten in Regensburg. Der neue Standort Watmarkt – weiterhin im Herzen der Regensburger Altstadt – bietet mehr Platz für die wachsende Belegschaft. Der Umzug markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Fachpublikation und schafft die räumlichen Voraussetzungen für die weitere Expansion des Verlags. Die zentrale Lage in Regensburg, einer traditionsreichen Universitätsstadt mit medizinischer Fakultät, ermöglicht zudem eine enge Vernetzung mit der regionalen medizinischen Fachcommunity.
ab 2009
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Game-Changer der Diagnostik: NGS und Tumor-Profiling

Next-Generation Sequencing (NGS) hat sich als Game-Changer in der Onkologie etabliert. Die Liquid Biopsy, bei der zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) analysiert wird, ermöglicht die Erkennung von Rezidiven bis zu 8 Monate vor dem Nachweis durch bildgebende Verfahren. Molekulare Tumorboards wurden mittlerweile in vielen Zentren etabliert und Plattformen wie Foundation Medicine und Guardant360 sind verfügbar.

Das Tumor-Profiling entwickelt sich zunehmend zum Standard in der onkologischen Diagnostik. Durch NGS können Treibermutationen identifiziert werden, darunter EGFR, ALK, ROS1, NTRK und weitere therapeutisch relevante Veränderungen.

Diese Erkenntnisse ermöglichen tumoragnostische Therapieansätze, bei denen die Behandlung nicht mehr primär von der Tumorlokalisation, sondern von der molekularen Signatur abhängt. Basket Trials und Master Protocols sind innovative Studiendesigns, die aus dieser Entwicklung hervorgegangen sind.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Das erste JOURNAL ONKOLOGIE e-Journal mit Blätterkatalog und Supplement "Der aktuelle Fall"

Im Jahr 2009 erscheint das e-Journal erstmals neben der HTML-Version auch als innovativer Blätterkatalog, der den Leser:innen ein digitales Leseerlebnis ähnlich der Printausgabe ermöglicht. Ebenfalls 2009 wird mit „Der aktuelle Fall“ (DAF) das erste Supplement veröffentlicht – eine Sonderproduktion, die sich auf praxisrelevante Kasuistiken konzentriert.

Im Jahr 2010 folgt zudem ein weiterer Expansionsschritt durch Personalaufbau und die Erweiterung der Büro-Räume am Watmarkt. Die neuen Flächen schaffen die notwendige Infrastruktur für das wachsende Team und die zunehmenden Anforderungen an Redaktion, Grafik und Programmierung.
ab 2011
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Die Inhibitoren-Ära: BRAF, MEK & Checkpoint

Im Jahr 2011 wird Vemurafenib als erster BRAF-Inhibitor zur Behandlung des Melanoms zugelassen. Bei Patient:innen mit BRAF-mutiertem Melanom erreichte der Wirkstoff eine objektive Ansprechrate (ORR) von etwa 50% und zeichnete sich durch ein schnelles Ansprechen aus. Die Kombination von BRAF- und MEK-Inhibitoren führte zu einem medianen Gesamtüberleben (OS) von circa 26 Monaten, verglichen mit zuvor nur 6- 9 Monaten.

Vemurafenib bewies, dass zielgerichtete Therapien auch bei soliden Tumoren wirksam sein können. Diese Erkenntnis diente als Modell für die Entwicklung ähnlicher Therapieansätze bei anderen Tumorerkrankungen wie dem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), Schilddrüsenkarzinomen und dem kolorektalen Karzinom (CRC).

Im Jahr 2011 wurde Ipilimumab (Anti-CTLA-4) als erste wirksame Immuntherapie beim Melanom zugelassen und stellte einen absoluten Meilenstein dar. Bis dahin kam das metastasierte Melanom einem Todesurteil gleich: Der seit 1975 gültige Goldstandard Dacarbazin erzielte nur ein medianes Überleben von 6 bis 9 Monaten und ein 3-Jahres-Gesamtüberleben von unter 5%.

Mit Ipilimumab stieg das 3-Jahres-Gesamtüberleben auf 22%. Unter dieser Immuntherapie zeigten sich Phänomene wie Pseudoprogression und verzögertes Ansprechen, weshalb die klassischen RECIST-Kriterien nicht mehr passten und die immune-related Response Criteria (irRC) entwickelt wurden. Ipilimumab als Monotherapie war ein Anfang, musste aber weiter optimiert werden: Beim Melanom wurde 2016 die erste Kombinationstherapie zweier immunonkologisch wirksamer Substanzen (Ipilimumab + Nivolumab) zugelassen – ein Meilenstein.

Im Jahr 2015 markierten Pembrolizumab (Anti-PD-1) und Nivolumab (Anti-PD-1) mit ihrer Zulassung zunächst für Melanom und Lungenkrebs den Beginn einer Entwicklung, die heute über 20 Tumorarten umfasst. Es folgten 2017 Atezolizumab (Anti-PD-L1) und Avelumab (Anti-PD-L1), 2018 Durvalumab (Anti-PD-L1), 2019 Cemiplimab (Anti-PD-1), 2021 Dostarlimab (Anti-PD-1) sowie 2023 Relatlimab (Anti-LAG-3).

Diese Entwicklungen markierten einen Paradigmenwechsel vom „Tumor töten“ zum „Immunsystem aktivieren“ und machten Langzeitüberleben oder sogar Heilung bei metastasierten Tumoren möglich. Heute (2025/2026) existieren über 50 Indikationen für Immuntherapien. Im Jahr 2018 wurde dieser Durchbruch mit dem Nobelpreis gewürdigt. (James P. Allison, USA, Tasuku Honjo, Japan)
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Die erste Transformation des JOURNAL ONKOLOGIE online und in Print

Die Jahre 2011 bis 2013 stehen bei JOURNAL ONKOLOGIE im Zeichen der (digitalen) Transformation: 2011 beginnt die Programmierung der App JOURNAL ONKOLOGIE. Diese ermöglicht es den Nutzer:innen, Fachinhalte flexibel auf Smartphones und Tablets zu konsumieren – ein wichtiger Schritt in Richtung mobiler Wissensversorgung für onkologisch tätige Ärzt:innen.

Im Jahr 2012 erfolgt ein umfassender Print-Relaunch, bei dem auch die neue Schreibweise in Versalien eingeführt wird: Seitdem heißt die Medienmarke einheitlich JOURNAL ONKOLOGIE. Eine Programmierabteilung mit dem ersten festangestellten Programmierer hält neben Redaktion und Grafik Einzug in die Verlagsräume.

Das Jahr 2013 bringt den ersten digitalen Relaunch der Webseiten journalonko.de und journalmed.de. Mit der Entwicklung wird auch das selbstentwickelte Content-Management-System auf ein neues, modernes Level gehoben, das noch besser auf die Anforderungen der hauseigenen medizinischen Fachpublikationen zugeschnitten ist. Die technischen Neuerungen ermöglichen eine größere Flexibilität bei der Gestaltung und Verwaltung der Online-Inhalte sowie eine bessere Integration der verschiedenen digitalen Kanäle.
ab 2014
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

PARP-Inhibitoren: Drugging the undruggable

Das Paradigma „Drugging the undruggable“ wurde durch die Entwicklung von Therapien für BRCA-Mutationen verwirklicht. Im Jahr 2014 wurde Olaparib als erster PARP-Inhibitor zugelassen. Der Wirkstoff wird beim BRCA-mutierten Ovarialkarzinom und Mammakarzinom eingesetzt und nutzt gezielt DNA-Reparaturdefekte aus. Olaparib etablierte zudem das Konzept der Erhaltungstherapie beim Ovarialkarzinom.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Die Erweiterung der Digital-Kompetenz und der Beginn starker Organschaften

Die Erweiterung des Print+Online-Mediums JOURNAL ONKOLOGIE zum multimedial vernetzten Fachmedium geht weiter: Im Jahr 2014 wird der Bereich Videoproduktion aufgebaut, um audivisuelle Inhalte wie Video-CME, Kongressberichte und Experteninterviews in das Portfolio aufzunehmen.

Ebenfalls 2014 wird das JOURNAL ONKOLOGIE zum Standesorgan des Berufsverbandes Niedergelassener und ambulant tätiger Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO), was die Bedeutung des Magazins für die ambulante onkologische Versorgung besonders im Bereich Gynäkoonkologie unterstreicht.

Im Jahr 2015 folgt eine weitere wichtige Organschaft: Das JOURNAL ONKOLOGIE wird auch zum Standesorgan der Deutschen Uro-Onkologen e.V. (DUO) und festigt damit seine Position als führende interdisziplinäre Fachpublikation in der Onkologie und speziell der Uroonkologie.

Im selben Jahr erfolgt der zweite digitale Relaunch der Webseiten journalonko.de und journalmed.de, zu den Neuerungen gehört u.a. das Responsive Design für die ideale Darstellung der Inhalte auf dem Smartphone.

Das Jahr 2016 markiert eine bemerkenswerte strategische Ausrichtung: Nach dem Motto „3 Redakteure – und 3 festangestellte Programmierer" setzt der Verlag einen für die damalige Zeit sehr ungewöhnlichen Schwerpunkt auf technologische Kompetenz. Diese Investition in eigene Entwicklungskapazitäten ermöglicht es, innovative digitale Lösungen schnell und unabhängig umzusetzen – ein Vorteil, den nur wenige medizinische Fachverlage zu diesem Zeitpunkt besitzen.
ab 2017
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Start der CAR-T-Zell-Therapie

Tisagenlecleucel und Axicabtagene ciloleucel werden als erste CAR-T-Zell-Therapien zugelassen und begründen damit die Ära der Zelltherapie. Diese genetisch modifizierten T-Zellen richten sich gegen CD19 beziehungsweise BCMA und ermöglichen Heilung bei therapierefraktären Leukämien und Lymphomen. Bei akuter lymphatischer Leukämie (ALL) im Kindesalter werden komplette Remissionsraten von 80-90% erreicht. Seit 2017 wurden in den USA etwa 27.000 CAR-T-Therapien durchgeführt, mit spektakulären Langzeiterfolgen bei ALL und Lymphomen.

Die Therapie ist jedoch mit Einschränkungen verbunden: Pro Jahr werden nur wenige hundert Patient:innen behandelt, es ist eine invasive und belastende Apherese erforderlich, die Kosten liegen bei 300.000 bis 500.000 Euro, und die Behandlung kann nur in spezialisierten Zentren erfolgen. Zudem ist eine Chemotherapie zur Lymphodepletion notwendig und es bestehen Risiken für ein Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) sowie ICANS (Neurotoxizität). Bisher sind CAR-T-Zell-Therapien nur bei hämatologischen Malignomen zugelassen.

Nach den ersten Anti-CD19-Therapien (2017 Tisagenlecleucel und Axicabtagene ciloleucel) folgten 2020 Brexucabtagene autoleucel und 2021 Lisocaptagene maraleucel. Anti-BCMA-CAR-T-Therapien wurden mit Idecabtagene vicleucel im Jahr 2021 und Ciltacabtagene autoleucel im Jahr 2022 eingeführt. Seit 2022 werden CAR-T-Therapien in früheren Therapielinien eingesetzt, der Einsatz erfolgt nicht mehr nur in der dritten, sondern bereits in der zweiten Linie. Die Behandlungszahlen steigen kontinuierlich.

Es werden in 2025 etwa 50 verschiedene Biomarker als Targets für CAR-T-Zellen bei hämatologischen und soliden Tumoren untersucht und befinden sich in klinischer Enrwicklung.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Die Zeit der neuen Formate: Wirkstoffprofil, interaktive Kasuistik und JOURNAL HÄMATOLOGIE

Im Jahr 2017 erscheint das erste Wirkstoffprofil im JOURNAL ONKOLOGIE. Dieses neue Format bietet eine kompakte, praxisorientierte Übersicht zu neuen onkologischen Wirkstoffen mit Informationen zu Wirkmechanismus, Indikationen, Studiendaten und praktischen Anwendungshinweisen.

Das Jahr 2018 bringt gleich zwei wichtige Innovationen: Mit der ersten interaktiven Kasuistik online wird ein neuartiges digitales Lernformat etabliert, das Ärzt:innen ermöglicht, klinische Entscheidungswege aktiv nachzuvollziehen und ihr Wissen anhand realer Patient:innenfälle zu vertiefen. Im selben Jahr erscheint mit dem JOURNAL HÄMATOLOGIE die erste JO-Sonderausgabe. Während das JOURNAL ONKOLOGIE von Beginn an auch die Hämatologie inkludiert hat, wird nun ein noch größerer Fokus auf hämatologische Erkrankungen gelegt. Das neue JOURNAL HÄMATOLOGIE bietet Informationen zu malignen Neoplasien, berücksichtigt aber ebenso benigne hämatologische Erkrankungen der „klassischen“ Hämatologie: Diese Inhalte werden seit 2018 erstmals (zunächst jährlich) gezielt für Hämatolog:innen aufbereitet.
ab 2022
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

"Magic Bullets" ADCs

Mit der Entwicklung der Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) wurde Paul Ehrlichs Vision der „Magic bullet“ verwirklicht. Das Konzept verbindet einen Antikörper mit einem Zytostatikum und ermöglicht so eine gezielte Chemotherapie.

Als erstes ADC wurde Gemtuzumab ozogamicin zugelassen, ein mit dem Toxin Calicheamicin bewaffneter Antikörper für die CD33-positive akute myeloische Leukämie (AML), der 2017 mit angepasster Dosierung neu zugelassen wurde. Die zweite Generation mit Brentuximab vedotin (2012) und Trastuzumab emtansin (2013, T-DM1) konnte bereits mehr erreichen.

Die dritte Generation brachte im Jahr 2020 Trastuzumab deruxtecan hervor, das beim HER2-positiven Mammakarzinom eine objektive Ansprechrate (ORR) von etwa 80% erreicht, selbst nach vielen Vortherapien. Weitere ADCs der dritten Generation sind Sacituzumab govitecan (2021, Anti-TROP2) und Belantamab mafodotin (2020, Anti-BCMA). Das Konzept wird auf weitere Targets wie TROP2, NECTIN4 und HER3 ausgeweitet. Seit etwa 2020 erlebt die ADC-Technologie einen regelrechten Boom mit zahlreichen Zulassungen und Übernahmen.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Der Start der JOURNAL ONKOLOGIE-Podcasts

JOURNAL ONKOLOGIE startet 2022 mit der Produktion neuer Audioformate. Die neuen Podcasts „JOURNAL ONKOLOGIE Podcast“ (HWG-konform hinter Login) und „O-Ton Onkologie“ (in Kooperation mit der Medical Tribune Onkologie/Hämatologie, überall verfügbar, wo es Podcasts gibt) bieten Experteninterviews, kompakte Zusammenfassungen relevanter Studien und Übersichten zu verschiedenen onkologischen und hämatologischen Entitäten im kurzweiligen, flexibel nutzbaren Format. Für Fachärzt:innen gibt es also nun auch aktuelle Entwicklungen, neue Therapieansätze und Kongresshighlights bequem als Podcast direkt aufs Ohr - ob zu Hause oder auf dem Weg zur Praxis.

Und damit gibt es 2026 noch etwas zu feiern: die JOURNAL ONKOLOGIE-Podcasts haben fünfjähriges Jubiläum!
ab 2023
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Epigenetik, KI und Mikrobiom-Optimierung

Epigenetische Therapien mit HDAC- und DNMT-Inhibitoren haben sich bei Lymphomen und der akuten myeloischen Leukämie (AML) etabliert. Künstliche Intelligenz gewinnt in der Onkologie zunehmend an Bedeutung, insbesondere durch Foundation Models in der Bildgebungsdiagnostik. Darüber hinaus laufen erste prospektive Studien zur Optimierung des Mikrobioms.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Das JOURNAL HÄMATOLOGIE wird zum eigenständigen Medium

Im Jahr 2023 erscheint die erste selbstständige Ausgabe des JOURNAL HÄMATOLOGIE. Was 2018 als Sonderausgabe des JO begann, etabliert sich nun als eigenständige Fachpublikation mit regelmäßigem Erscheinungsrhythmus, seit 2024 mit zwei Ausgaben pro Jahr.

Ergänzt wird die Printausgabe von JOURNAL HÄMATOLOGIE seit 2023 durch den 14-tägig an Hämatolog:innen verschickten JOURNAL HÄMATOLOGIE Newsletter. Diese Entwicklung trägt der wachsenden Bedeutung hämatologischer Themen und dem Bedarf nach spezialisierter Fachinformation in diesem Bereich Rechnung.
ab 2025
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

BE-CAR7 bei T-ALL

Im Jahr 2025 wurden vielversprechende Ergebnisse einer Phase-I-Studie mit base-editierter CAR-T-Zelltherapie (BE-CAR7) bei rezidivierter/refraktärer akuter lymphatischer T-Zell-Leukämie (T-ALL) veröffentlicht.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Crossmedia: Die digitale Weiterentwicklung des JOURNAL ONKOLOGIE und HÄMATOLOGIE

Im Februar 2025 erfolgt der dritte digitale Relaunch der Webseiten journalonko.de und journalmed.de mit der Umstellung auf ein neues Content-Management-System. Diese Migration von der bisherigen Eigenentwicklung auf eine etablierte Enterprise-Lösung schafft neue Möglichkeiten der crossmedialen Publikation und die zentrale Verwaltung von Inhalten über verschiedene Ausgabeformate hinweg.

Parallel dazu wird die neue Webseite journalhaema.de gelauncht, die dem eigenständigen JOURNAL HÄMATOLOGIE eine dezidierte digitale Präsenz verleiht. Diese spezialisierte Plattform bündelt alle hämatologischen Inhalte zu sowohl benignen Erkrankungen als auch malignen Neoplasien und bietet der hämatologischen Fachcommunity einen zentralen Anlaufpunkt für aktuelle Fachinformationen, Fortbildungen und News aus dem Bereich der Hämatologie.
ab 2026
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

TIL-Therapie, CT-Früherkennung und ctDNA-Liquid Biopsy

Die Tumor-infiltrierende Lymphozytentherapie, die zunächst beim Melanom etabliert wurde, wird auf weitere Indikationen ausgeweitet. In Deutschland startet die CT-Früherkennung von Lungenkrebs. Die Liquid Biopsy mittels zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) ist auf dem Weg, ein Standard in der onkologischen Diagnostik zu werden.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Print meets KI: Produktionsoptimierung und Nutzung intelligenter Sprachmodelle.

Mit der Ausgabe JO 2/26 erfolgte die Umstellung der Print-Produktion von JOURNAL ONKOLOGIE und JOURNAL HÄMATOLOGIE auf ein neues, einheitliches Content-Management-System. Diese Migration vervollständigt die digitale Transformation der Publikationsprozesse: Alle Produktionsschritte – von der Redaktion über das Layout bis zum fertigen Druckprodukt – laufen nun über eine einheitliche Plattform. Dies ermöglicht medienbruchfreie Workflows, verkürzte Produktionszeiten und eine konsistente Qualität über alle Ausgabekanäle hinweg.

Die Arbeit mit KI-Sprachmodellen und anschließender menschlicher Überprüfung ist bereits Standard in der Redaktion. Diese Kombination aus künstlicher Intelligenz und redaktioneller Expertise beschleunigt Rechercheprozesse, unterstützt bei der Aufbereitung komplexer wissenschaftlicher Inhalte und ermöglicht eine effizientere Content-Erstellung. Die obligatorische menschliche Qualitätskontrolle gewährleistet dabei die fachliche Korrektheit, journalistische Sorgfalt und die hohen Qualitätsstandards, die medizinische Fachpublikationen erfordern. Dieser hybrid-intelligente Workflow verbindet technologische Innovation mit redaktioneller Verantwortung.
ab 2027
Onkologie 2012
Meilenstein der Onkologie

Technologische Durchbrüche: Von KI-Diagnostik zu In-vivo-Zelltherapie

Künstliche Intelligenz wird immer leistungsfähiger und erreicht beispielsweise bei der Polypen-Detektion bereits Experten-Niveau. In-vivo-CAR-T-Therapien befinden sich in der Entwicklung, wodurch die Lymphodepletion möglicherweise entfallen könnte. Therapeutische mRNA-Krebsimpfstoffe befinden sich in fortgeschrittener klinischer Entwicklung (Phase 3 beim Melanom), erste Zulassungen werden für 2026–2027 erwartet.
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Journal Onkologie 2026
Meilenstein des JOURNAL ONKOLOGIE

Nachhaltige Schritte für einen besseren Fußabdruck

Unsere Zukunftsvision für das JOURNAL ONKOLOGIE und das JOURNAL HÄMATOLOGIE: Gleichbleibend hohe Relevanz und Qualität, Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.

Die Redaktion greift relevante Themen auf, editiert Themenschwerpunkte aus einem breiten onkologisch-hämatologischen Spektrum und legt dabei weiterhin großen Wert auf die korrekte und lesefreundliche Darstellung der Inhalte, in Print wie digital.

Wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit könnten 2028 erfolgen. Die nachhaltige Ausrichtung verbindet ökologische Verantwortung mit medizinischer Fachinformation und trägt den wachsenden Anforderungen an umweltbewusstes Publizieren Rechnung. So werden JOURNAL ONKOLOGIE und JOURNAL HÄMATOLOGIE zu Vorreitern im Bereich nachhaltiger medizinischer Fachpublikationen.
ab 2030
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Onkologie 2012
Ein Blick voraus

Die Zukunft der Onkologie und des JOURNAL ONKOLOGIE

Neue Technologien, Diagnostikverfahren und Therapieansäze werden die Onkologie und Hämatologie weiter transformieren, wenn nicht sogar revolutionieren.

Und auch das JOURNAL ONKOLOGIE wird sich weiterentwickeln, um mit innovativen Medienlösungen den sich ändernden Informationsgewohnheiten und -bedürfnissen onkologisch tätiger Ärzt:innen gerecht zu werden – immer einen Schritt voraus.

Die Zukunft der Krebsmedizin und des JOURNAL ONKOLOGIE wird digital und KI-gestützt, präventiv, personalisiert und partizipativ.

Ihre Prognosen für die Zukunft der Onkologie

 

Wie ist Ihre Prognose für die Zukunft?

Teilen Sie hier Ihre Prognose für die Zukunft der Onkologie mit und sichern Sie sich Ihre Chance auf eine Instax-Sofortbildkamera. Folgende Fragen können Ihnen bei Ihrer Überlegung weiterhelfen:

 
  • Welche therapeutischen Innovationen erwarten Sie bis 2051?

  • Wie wird sich die Krebsdiagnostik entwickeln?

  • Was wünschen Sie sich für die Patient:innenversorgung der Zukunft?

  • Welche Rolle soll JOURNAL ONKOLOGIE in den nächsten 25 Jahren spielen?

  • Was wünschen Sie sich vom JOURNAL ONKOLOGIE der Zukunft?

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*unter allen Teilnehmer:innen verlosen wir nach Ende des Jubiläumsjahres fünf Instax-Sofortbildkameras. Die Gewinner:innen werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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