Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 298

Entitätsübergreifend
 1 Min|

Larotrectinib verbessert QoL von Patienten mit TRK-Fusionstumoren

Aktualisierte Daten für Larotrectinib bestätigen die hohe Ansprechrate und das langanhaltende Ansprechen bei erwachsenen Patienten mit TRK-Fusionstumoren. Neue Analysen zeigen außerdem eine klinisch bedeutsame und nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität (Quality of Life, QoL) bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten. Es wurde eine Gesamtansprechrate (ORR) von 71% und eine mediane Ansprechdauer von 35,2 Monaten in erweitertem Datensatz von 116 erwachsenen Patienten mit TRK-Fusionstumoren erzielt. Bei Patienten mit Hirnmetastasen betrug die ORR ebenfalls 71%. Nur selten kam es zu höhergradigen unerwünschten Ereignissen von Grad 3 oder 4.
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NSCLC
 1 Min|

Unbehandeltes fortgeschrittenes ALK+ NSCLC: Höhere 5-Jahres-OS-Rate unter Alectinib vs. Crizotinib

Einer aktuellen Auswertung der randomisierten Phase-III-Studie ALEX zufolge, konnte eine klinisch bedeutsame Verbesserung in der Rate des 5-Jahres-Gesamtüberlebens (OS) bei Patienten mit unbehandeltem fortgeschrittenen/metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) nachgewiesen werden, wenn diese in der Firstline mit dem Zweitgenerations-ALK-Tyrosinkinase-Inhibitor Alectinib anstatt Crizotinib behandelt worden waren (62,5% Alectinib vs. 45,5% Crizotinib). Da die Daten zum OS noch nicht vollständig sind, wird hierzu noch ein längeres Follow-up benötigt.
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Malignes Melanom
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itRECIST-Kriterien für bessere Beurteilung des Ansprechens auf intratumorale Immuntherapie

Die Zulassung der intratumoralen Immuntherapie beim metastasierten Melanom und die Entwicklung zahlreicher neuer intratumoraler Medikamente machen eine standardisierte Evaluation des Ansprechens auf diese einzigartige Behandlungsstrategie nötig. Die RECIST-Kriterien für die Bewertung des Ansprechens einer Behandlung bei soliden Tumoren sind nicht geeignet, um das Ansprechen für injizierte und nicht injizierte Tumoren separat zu beurteilen. Ausgehend von RECIST wurden beim ASCO neue Kriterien, die „intratumoral immunotherapy response evaluation criteria in solid tumors“ (itRECIST) vorgeschlagen, um Daten zu erfassen und lokales und systemisches Ansprechen in klinischen Studien mit intratumoralen Immuntherapien standardisiert zu bewerten.
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Mammakarzinom
 1 Min|

ER+ BC: ESR1-Mutationen als potenzielle Immuntherapie-Targets

Östrogenrezeptor (ER)-positiver Brustkrebs (BC) gilt als nicht immunogen. Unter einer endokrinen Standardtherapie mit Aromatase-Inhibitoren (AIs) treten konstitutiv aktivierende Mutationen im ESR1 (Östrogenrezeptor alpha)-Gen auf, wodurch der Tumor resistent gegenüber einer AI-Therapie wird. Diese Resistenzmutationen stellen aber auch potenzielle Neoepitope für eine Immuntherapie dar, wie eine beim ASCO in einer Poster Session vorgestellte Arbeit zeigt.
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Urothelkarzinom
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Erdafitinib und Amivantamab beim Urothelkarzinom und NSCLC

Die finale Analyse der Studie BLC2001 zeigt eine konstante Wirksamkeit und ein kontrollierbares Sicherheitsprofil von Erdafitinib beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom mit genomischen Veränderungen in FGFR2 oder FGFR3. Zudem zeigt die Studie CHRYSALIS die Wirksamkeit von Amivantamab beim fortgeschrittenen bzw. metastasierten, EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Auf dem diesjährigen ASCO wurden neue Daten zu Erdafitinib und Amivantamab vorgestellt, Wirkstoffe aus der Pipeline der Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson.
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Malignes Melanom
 1 Min|

Malignes Melanom: Checkpoint-Inhibition nach Progress

In einer Phase-II-Studie konnte eine erneute Checkpoint-Inhibition, bestehend aus niedrig dosiertem Ipilimumab und Pembrolizumab, nach Progress unter einer ersten PD-1-Blockade zu einer signifikanten Antitumor-Aktivität bei gleichzeitig akzeptabler Verträglichkeit führen. Die Ergebnisse, die im ASCO-Talk von Dr. Daniel J. Olson vorgestellt wurden, präsentierte Prof. Dr. Arthur Gerl, München, im Rahmen des Onkologie VirtuOS-Meetings.
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d-uo
 5 Min|

Die Immunonkologie in der Erstlinientherapie des metastasierten Urothelkarzinoms – verdrängt oder ergänzt sie die Chemotherapie?

Die Einführung der Immuncheckpoint-Inhibitoren, welche die PD-1/PD-L1 (programmed cell death-ligand 1)-Achse blockieren, hat zu einer erheblichen Erweiterung des therapeutischen Spektrums in der Uroonkologie geführt. Im Bereich des Urothelkarzinoms (UK) traf diese Entwicklung auf eine seit mehr als 10 Jahren andauernde therapeutische Stagnation. Die sog. Immunonkologika (IO) sind bereits Bestandteil der ersten beiden Therapielinien beim metastasierten UK (mUK). Die Frage, ob sie die Chemotherapie in der Erstlinientherapie als Standard ergänzen oder sogar verdrängen könnten, ist bislang unbeantwortet. Beim diesjährigen ASCO-Kongress wurden 2 Studien in dieser Indikation vorgestellt, die neue Konzepte für die Zukunft erkennen lassen.
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Entitätsübergreifend
 2 Min|

Bevacizumab-Biosimilar in der EU zugelassen und auf dem Markt verfügbar

Wie im Rahmen einer Online-Pressekonferenz bekanntgegeben wurde, steht seit dem 17.06.2020 mit der Markteinführung von Zirabev® das erste Biosimilar zu Avastin® (Bevacizumab) zur Verfügung. Die erforderliche Biosimilarität konnte in Studien ausreichend belegt werden, weswegen der Anti-VEGF-Antikörper in der EU zugelassen worden war. „Einen erheblichen Vorteil in der Anwendung im Vergleich zum Original-Präparat stellt vor allem die lange Haltbarkeit dar – wodurch wiederum Kosten eingespart werden können“, erklärte der Klinik-Apotheker Jörg Riedl, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel.
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