Journal Onkologie

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Urothelkarzinom
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Biomarkeranalyse und deutsche Versorgungsdaten ergänzen Evidenz für Avelumab-Therapie bei fortgeschrittenem Urothelkarzinom
DGU 2026

Biomarkeranalyse und deutsche Versorgungsdaten ergänzen Evidenz für Avelumab-Therapie bei fortgeschrittenem Urothelkarzinom

Auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vom 16. bis 19. September 2026 in Düsseldorf wurden zwei Datensätze zur Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Avelumab beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom (la/mUC) vorgestellt. Eine explorative Post-hoc-Analyse der Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100 untersuchte die Behandlungsergebnisse in Abhängigkeit von der NECTIN-4- und HER2-Expression. Die deutsche Subgruppe der Real-World-Studie AVENUE lieferte ergänzend Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit im Versorgungsalltag.
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Medizin
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Zelloberflächenprotein CD44 als Ansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Zelloberflächenprotein CD44 als Ansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten und am schwersten zu behandelnden Krebsarten. Ein Grund dafür ist das umgebende Gewebe, das den Tumor schützt und die Immunabwehr schwächt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem sich dieses Umfeld gezielt verändern lässt. Im Mittelpunkt steht das Molekül CD44, das bestimmte Bindegewebszellen im direkten Umfeld von Tumoren steuert.
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Entitätsübergreifend
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Individuelle Betrachtung von molekularen Therapien

Individuelle Betrachtung von molekularen Therapien

Immer mehr Patient:innen profitieren dank der molekularen Charakterisierung von Tumoren von neuen Therapieoptionen. Die Belastbarkeit dieser Ansätze diskutierten Stefan Fröhling, Sonja Loges und Saskia Biskup bei der 5. Nationalen Konferenz „Patienten als Partner der Krebsforschung“ im September in Essen. Veranstalter war das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), initiiert wurde die Konferenz vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).
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Medizin
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Mikrobielle Stoffwechselprodukte entscheiden über den Erfolg einer CAR-T-Zelltherapie

Immuntherapien, insbesondere die CAR-T-Zelltherapie, haben die Krebsbehandlung in den vergangenen Jahren vor allem bei bestimmten Formen von Leukämien und Lymphomen grundlegend verändert. Dennoch sprechen nicht alle Tumore gleichermaßen auf die Behandlung an. Warum das so ist und wie sich der Therapieerfolg etwa durch das Darmmikrobiom gezielt verbessern lässt, ist häufig unklar. Eine neue multizentrische Studie zeigt nun, dass nicht allein die Zusammensetzung der Darmbakterien über den Erfolg einer CAR-T-Zelltherapie entscheidet, sondern vor allem deren Stoffwechselprodukte [1].
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NSCLC
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NSCLC: Kann wirksame PD(L)1-Inhibition auch wirtschaftlich sein?

NSCLC: Kann wirksame PD(L)1-Inhibition auch wirtschaftlich sein?

Zur Behandlung von Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) steht eine Vielzahl von Therapieoptionen zur Verfügung – auch mehrere PD(L)1-Inhibitoren. Neben der Wirksamkeits-Evidenz ist damit auch die Wirtschaftlichkeit relevanter. Das wird durch das im Juli 2026 in Kraft getretene GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz forciert. Ein Spannungsfeld, in dem sich der PD1-Inhibitor Tislelizumab positionieren möchte.
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Nierenzellkarzinom
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Adjuvantes Pembrolizumab beim klarzelligen Nierenzellkarzinom: 5-Jahres-Daten bestätigen Überlebensvorteil

Adjuvantes Pembrolizumab beim klarzelligen Nierenzellkarzinom: 5-Jahres-Daten bestätigen Überlebensvorteil

Die randomisierte Phase-III-Studie KEYNOTE-564 hat adjuvantes Pembrolizumab nach Nephrektomie bei Patient:innen mit klarzelligem Nierenzellkarzinom (ccRCC) und erhöhtem Rezidivrisiko als Therapiestandard etabliert. Die vierte präspezifizierte Interimsanalyse mit einer minimalen Nachbeobachtungszeit von fünf Jahren bestätigt einen anhaltenden Vorteil von Pembrolizumab gegenüber Placebo im krankheitsfreien Überleben (DFS) und im Gesamtüberleben (OS), konsistent über zentrale Subgruppen sowie mehrere explorative Endpunkte hinweg.
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Mammakarzinom
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EU-Kommission erweitert Zulassung von Sacituzumab govitecan bei metastasiertem triple-negativem Brustkrebs

EU-Kommission erweitert Zulassung von Sacituzumab govitecan bei metastasiertem triple-negativem Brustkrebs

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Sacituzumab govitecan in Kombination mit Pembrolizumab zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) erteilt. Die Zulassung gilt für Patient:innen, die noch keine systemische Therapie für die metastasierte Erkrankung erhalten haben und deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score (CPS ≥ 10) exprimieren.
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Medizin
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Gebärmutterhalskrebs-Screening zeigt erste Erfolge

Das im Jahr 2020 eingeführte organisierte Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs zeigt erste positive Auswirkungen: Eine bundesweite Auswertung der deutschen Krebsregister weist darauf hin, dass Vorstufen von Adenokarzinomen des Gebärmutterhalses seit Einführung des kombinierten HPV- und Pap-Tests deutlich häufiger erkannt werden. Gleichzeitig deuten die Daten auf einen Rückgang invasiver Adenokarzinome bei Frauen ab 35 Jahren hin.
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Medizin
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Darmkrebs: Wie besonders aggressive Tumoren dem Immunsystem entkommen

Darmkrebs: Wie besonders aggressive Tumoren dem Immunsystem entkommen

Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzell-Institut HI-STEM haben einen bislang unbekannten Mechanismus identifiziert, mit dem eine besonders aggressive Form von Darmkrebs der Immunabwehr entkommt [1]. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aktivierung eines wichtigen Signalwegs den Krebszellen dabei hilft, das Immunsystem auszubremsen und so die bösartige Tumorentwicklung voranzutreiben.
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Medizin
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Prostatakrebs: Individuelle Strahlentherapie hilft auch schwer erkrankten Patienten

Prostatakrebs: Individuelle Strahlentherapie hilft auch schwer erkrankten Patienten

Prostatakrebs ist, früh entdeckt, in der Regel gut zu behandeln. Viele Patienten, deren Tumor früh entdeckt wird, haben eine gute Prognose. Schwieriger wird es allerdings, wenn der Krebs erst spät entdeckt wird. Dann kann er auf andere Körperregionen übergehen, wo er Metastasen bildet. Solche metastasierten Prostatakarzinome sind deutlich schwieriger zu therapieren, und in manchen Fällen gibt es kaum mehr Chancen, den Krebs zu besiegen, insbesondere dann, wenn die Krebszellen darüber hinaus noch kastrationsresistent sind.
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Medizin
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Neue Gene bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Neue Risikogene bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Brustkrebs tritt in den meisten Fällen sporadisch auf, kann aber auch erblich bedingt sein. Dann beruht er auf einer Veränderung bestimmter Gene. Derzeit sind für die genetische Diagnostik 13 Risikogene etabliert. Ein Team unter Leitung der MHH und der Universität Augsburg hat nun weitere Gene und Genvarianten identifiziert, die mit dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung stehen. Ein solcher Nachweis ermöglicht Zugang zu Früherkennung, Risikoreduktion und Therapie.
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